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Warum etwas verändern was gut war/ist?!

In den letzten Tagen lasen wir folgende Meldung

„Der CDU-Politiker Hubert Hüppe wird nach Informationen der Zeitung „Die Welt” in der neuen schwarz-roten Bundesregierung nicht mehr zum Behindertenbeauftragten berufen. Wie die Zeitung berichtet, geht dieser Posten wie schon das Amt der Integrationsbeauftragten von der CDU an die SPD. Dies sei zwischen den Koalitionspartnern vereinbart worden.“

 

Warum soll Herr Hüppe, nicht weiter als Bundesbehindertenbeauftragter tätig sein fragen sich zurzeit viele Betroffenen, Vereinen und Verbände.

 

Er war/ist  ein Sprachrohr für alle Menschen mit Behinderung, er sprach deutliche Worte und das nicht nur zu Themen wie den „Bluttest auf Downsyndrom kommt in die Praxen“   „ hier war seine Haltung ganz klar „der Behindertenbeauftragte der Regierung hält die Methode für illegal „ konnten wir im Spiegel lesen.

 

Was macht die Aufgabe eines Bundesbehindertenbeauftragten aus.

 

Er muss vertrauensvoll sein, Vertrauen  muss sich jeder aus der Politik hart erarbeiten  Herr Hüppe hat dies geschafft. Es bedauern viel Menschen den Weggang von Herrn Hüppe und verstehen tun es wenige.

Wir wissen nicht, was kommt, außer das der/die Neue eine Person aus der SPD ist – glaubt man den Gerüchten soll es sich um eine Frau handeln mit einer Behinderung. Wir wissen alle, das eine Behinderung nicht ausreicht um für den Posten des BBB prädestiniert zu sein.

 

Bedauerlich ist, dass wieder eine wesentliche Endscheidung über die Köpfe von Menschen mit Behinderung getroffen wurde.

 

Bedauerlich ist, dass wer auch immer diese Posten zukünftig ausfüllt, diese/r erst einige zeit braucht um an den Kontakten und den sozialen Netzwerken anzuknüpfen  die Herr Hüppe sich über lange Zeit erarbeitet hat.

Unserer Meinung, es wird Zeit vergehen, bis der/die Neue sich eingearbeitet hat – Zeit, die wir als Menschen mit Behinderung leider nicht haben.

 

Erstaunlich ist das alle Posten einmal durchgemischt wurden, nur der Finanzminister bleibt uns wohl bis zu seinen oder Deutschlands Ende erhalten.

 

Wir bedanken uns

 

bei dem Bundesbehindertenbeauftragten Herrn Hüppe

 

für eine tolle Arbeit und Untersützung

 

 

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Angelika Mincke

Dieser Beitrag erscheint als unabhängiges Blog auf ROLLINGPLANET. Er wurde von der Redaktion weder geprüft noch muss er unsere Meinung wiedergeben. Auf ROLLINGPLANET können alle User – die etwas zu sagen haben – ihr eigenes Blog veröffentlichen. Im Jahr 2013 bin ich stolze 55 Jahre alt geworden. Ich arbeite aktiv in den von mir gegründeten Initiativen “Aktiv Barrierefrei Selbstbestimmt Leben e.V.” und der “Aids und Behinderten Selbsthilfe”. Wenn ich das Gefühl habe, mir will keiner mehr zuhören – fange ich an zu schreiben – eine “Möchtegernautorin”, die daran glaubt, Übung macht den Meister – die immer viel mitzuteilen hat, auch wenn es keiner hören oder lesen will. Zum ausführlichen Profil.

1 Kommentar

  • MoritzMoritzThomas

    Ich muss sagen, dass ich die Lobgesänge nicht nachvollziehen kann. Hüppe ist bekannt für radikalchristliche Positionen und seine Haltung zu den Bluttests hat mehr mit seiner Ablehnung der Abtreibung als mit Behinderung zu tun. Hüppe ist ohne Konsultation der Behindertenbewegung ins Amt gekommen und das er Kontakte in die Szene aufgebaut hat ist nicht erwähnenswert, wir sind im Jahr 2013, da redet man mit Behinderten, wenn man ernst genommen werden will. Ansonsten kenne ich viele Leute, die ich lieber auf so einem Posten sehen würde: Ottmar Miles Paul, Andreas Jürgens etc. pp. Dass die SPD vermutlich wieder eine Sockenpuppe in das Amt heben wird, steht auf einem anderen Blatt.

    20. Dezember 2013 at 16:15

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