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Warum E-Rollis doch keine guten Taxis sind

Und was haben eigentlich die Borkener Autofahrer gegen Rollstuhlfahrer? ROLLINGPLANET beantwortet wieder weltbewegende Fragen.

Altes Rathaus in Schöppingen 2010

Altes Rathaus in Schöppingen 2010

E-Rollstuhlfahrer sollten derzeit wohl den Kreis Borken im Münsterland (Nordrhein-Westfalen) weiträumig umfahren. Oder niemanden auf dem Schoß mitnehmen. Bereits am Dienstag war eine 42-jährige Frau mit ihrem E-Rolli in Borken angefahren worden, als sie morgens um 7.45 Uhr beim Überqueren einer Straße mit dem Pkw eines 21-jährigen Mannes zusammenstieß. Sie trug leichte Verletzungen davon, die im Krankenhaus ambulant behandelt wurden.

Nicht ganz so glimpflich endete nur einen Tag später um fast die gleiche Zeit in Schöppingen, das ebenfalls zum Kreis Borken gehört, eine Vergnügungsfahrt der besonderen Art. Eine 32-jährige PkW-Fahrerin fuhr um 8 Uhr beim Linksabbiegen auf den E-Rollstuhl eines 45-jährigen Mannes. Auf dessen Schoß saß eine 50-jährige Frau, wie die Polizei erstaunt berichtete.

Durch den Aufprall kippte der Rollstuhl zu Seite, Rollifahrer und Schoßfrauchen stürzten auf die Fahrbahn. Beide verletzten sich bei dem Unfall und mussten mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Der 45-Jährige wurde stationär aufgenommen. Schade, und wir dachten immer, Rollis wären die besten Taxis.

(RP, Foto: Wikipedia/Dr.mb-2008. This file is licensed under the Creative Commons Attribution 3.0 Unported license.)

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