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Was ist der Unterschied zwischen einer Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht?

Für eine umfassende Vorsorge im Krankheitsfall reicht eine Patientenverfügung allein nicht aus.

Experten raten, rechtzeitig die richtigen Vollmachten zu unterschreiben (Foto: Rolf van Melis/pixelio.de)

Erst mit einer Vorsorgevollmacht dürfen Angehörige wichtige Entscheidungen treffen, erläutert die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) in Berlin. Andernfalls seien ihnen die Hände gebunden, selbst wenn sie mit dem Schwerkranken verheiratet oder eng verwandt seien.

Während die Patientenverfügung die medizinischen Behandlungswünsche für die Zukunft festlege, regele die Vorsorgevollmacht alles von der Umsetzung der Verfügung bis zu Vermögens- und Wohnungsangelegenheiten. Die UPD rät, die Vollmacht aus Beweisgründen immer schriftlich zu erteilen. Dazu können Vordrucke genutzt werden, die unter anderem bei den Justizministerien des Bundes und der Länder erhältlich seien.

Musterformulare werden im Internet oft für Geld angeboten. Das sind unnötige Ausgaben. ROLLINGPLANET-Nutzer können kostenlose eine Blanko-Vorsorgevollmacht (Quelle: Bundesministerium der Justiz) herunterladen: Zu unserem Service-Bereich

(dpa/tmn)

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