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Was ist Parkinson?

Die Erkrankung schränkt oft auch die geistigen Fähigkeiten ein.

Einer von uns: Ottfried Fischer informierte im Juli 2012, dass er an Parkinson erkrankt ist

Einer von uns: Ottfried Fischer informierte im Juli 2012, dass er an Parkinson erkrankt ist

Die neurodegenerative Erkrankung Parkinson macht sich vor allem durch motorische Störungen bemerkbar. Die Bewegungen sind auf einer Seite verlangsamt und die Muskeln gelegentlich steif, ein Arm oder Bein zittert im Ruhezustand. Später kommen oft auch kognitive Probleme hinzu. „Das betrifft aber nicht alle Patienten, nicht alle im gleichen Maße und nicht in allen Stadien“, sagt Prof. Thomas Gasser vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) am Standort Tübingen.

Mehr als 50 Prozent der Erkrankten bekämen zwar irgendwann eine Demenz – aber nicht wie bei Alzheimer als Gedächtnisstörung, sondern in Form von „Alltagsplanungsstörungen“. Tabletten sortieren, Termine planen und Ähnliches falle den Betroffenen zunehmend schwer, erklärt Gasser. Das müsse dann der Partner übernehmen. Im Endstadium seien die Patienten in praktisch allen Lebensbereichen auf Hilfe angewiesen.

(dpa)

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