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Weißfleckenkrankheit oft mit anderen Autoimmunleiden verbunden

In vielen Fällen haben Betroffene auch Schilddrüsenstörungen, Diabetes oder Lupus erythematodes.

Als ob eine Krankheit nicht reichen würde...

Als ob eine Krankheit nicht reichen würde…

Wenn die Haut stellenweise ihre Farbe verliert, kann dahinter Vitiligo (siehe auch ROLLINGPLANET-Bericht: Noch eine Behinderung: Vitiligo und die Glotzerei) stecken. Der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) rät, frühzeitig vom Arzt abklären zu lassen, ob es sich tatsächlich um die sogenannte Weißfleckenkrankheit oder eine andere Pigmentstörung handelt.

Das sei nicht nur wichtig, um die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen. Die frühe Diagnose sei auch sinnvoll, weil sich bei jedem dritten Vitiligo-Patient eine weitere Autoimmunerkrankung feststellen lasse. Möglich seien zum Beispiel Schilddrüsenstörungen, Diabetes oder Lupus erythematodes, die ebenfalls gezielt behandelt werden sollten.

Bei Vitiligo sterben die für die Pigmentbildung zuständigen Hautzellen nach und nach ab. Warum das so ist, weiß die Wissenschaft bislang noch nicht genau. Besonders betroffen sind dem BVDD zufolge Gesicht, Hände, Füße, Achselhöhlen, die Haut um den Nabel oder im Genitalbereich. Nur selten verschwinden die weißen Flecken wieder, manchmal werden einzelne allerdings kleiner.

(dpa/tmn)

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