""

Weiterhin wenige Jobs für Schwerbehinderte in Firmen aus Mecklenburg-Vorpommern

Anteil von Mitarbeitern mit Behinderung liegt weit hinter der gesetzlichen Mindestquote.

Schlechte Nachrichten von Manuela Schwesig, Sozialministerin Mecklenburg-Vorpommerns (Foto: Tobias Schwarz/dpa)

Schlechte Nachrichten von Manuela Schwesig, Sozialministerin Mecklenburg-Vorpommerns (Foto: Tobias Schwarz/dpa)

Trotz wachsender Fachkräftenachfrage haben es Behinderte in Mecklenburg-Vorpommern weiterhin schwer, in der Wirtschaft einen Job zu finden. Wie aus dem jüngsten Jahresbericht des Landesamtes für Gesundheit und Soziales hervorgeht, liegt der Beschäftigtenanteil Behinderter mit 3 Prozent unverändert weit hinter der gesetzlich fixierten Mindestquote von 5 Prozent.

„Immer häufiger beklagen Betriebe Fachkräftemangel, lassen aber das Potenzial der Behinderten ungenutzt und zahlen lieber die Ausgleichsabgabe. Wir würden aber gern darauf verzichten und lieber Einstellungsbeihilfen zahlen“, sagte Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD) am Donnerstag in Schwerin bei der Vorstellung des Berichts. Fast ein Drittel der betroffenen 2000 Unternehmen zahle die Ausgleichsabgabe.

(dpa)

Diesen Artikel teilen:
ROLLINGPLANET

ROLLINGPLANET

Wir sind geil aufs Leben, seriös, oft fröhlich und ironisch, manchmal schräg, hin und wieder ungerecht, aber in den seltensten Fällen ideologisch: ROLLINGPLANET, Deutschlands führendes Online-Magazin für Behinderte, Senioren und Freunde. ROLLINGPLANET ist ein ehrenamtlich realisiertes Non-Profit-Projekt. Wir freuen uns, wenn Sie via Facebook, Twitter oder per Mail ROLLINGPLANET empfehlen. Mehr Infos: Über uns

KOMMENTAR SCHREIBEN