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Wenn Sie die Nase voll haben von Schäfchen zählen: Was tun gegen Einschlafstörungen?

Eine Gedankenreise durch den Körper unternehmen, empfiehlt eine Expertin – so geht’s.

Bitte nicht verzählen: Das sind drei Schäfchen (Foto: Uli x./pixelio.de)

Bitte nicht verzählen: Das sind drei Schäfchen (Foto: Uli x./pixelio.de)

Einschlafstörungen lassen sich meist überwinden, wenn im Kopf kreisende Gedanken unterbrochen werden und das Gehirn eine neue Aufgabe bekommt. „Schicken Sie Ihre Gedanken auf eine Reise durch Ihren Körper“, empfiehlt Uschi Moriabadi von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement/BSA-Akademie in Saarbrücken. „Lenken Sie dafür Ihre Gedanken zuerst in Ihre Füße: Wie fühlen sich Ihre Füße an, Ihre Unterschenkel, Ihre Oberschenkel? Versuchen Sie, Ihre Füße und Beine ganz bewusst wahrzunehmen.“

Anschließend reisen die Gedanken weiter in Richtung Gesäß, zur Lendenwirbelsäule und in den Bauchraum. „Geben Sie mit jeder Ausatmung Spannung ab“, rät Moriabadi. „Beobachten Sie, wie sich Ihr Bauch langsam hebt und senkt und lassen Sie mit jedem Absenken auch etwas von Ihrer Anspannung gehen.“

Je öfter, desto leichter

Dann geht es weiter: Wie fühlen sich Brustwirbelsäule, Halswirbelsäule und die Schultern an? Verspannt oder entspannt? „Atmen Sie langsam ein und aus, spüren Sie jetzt wie sich Ihr Brustkorb dabei langsam hebt und senkt. Spüren Sie auch hier der Spannung und der Entspannung nach.“

Wer möchte, kann seinen Kopf dann leicht von rechts nach links drehen. „Nach einem kurzen Moment lenken Sie nun Ihre Gedanken von den Schultern zu den Armen und herunter zu Ihren Händen“, erläutert die Diplom-Sportlehrerin und Dozentin. „Lassen Sie Arme und Hände sanft in die Unterlage, zum Beispiel in Ihre Matratze, sinken. Wie fühlen Sie sich jetzt?“

Je öfter man sich auf eine solche Reise begibt, desto leichter fällt es laut der Expertin, Verspannungen im Körper zu entdecken und durch gezieltes Entspannen zu überwinden. Das helfe, auch nach einem ereignisreichen Tag besser zur Ruhe zu kommen – und damit auch beim Einschlafen.

(dpa/tmn)


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