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Wer eine Lungenkrankheit hat, ist besser Musik- als Kinofan

Tipp für Menschen mit COPD: Zwei Mal pro Woche im Chor singen.

Im Chor singen hilft (Foto: Uwe Steinbrich/pixelio.de)

Im Chor singen hilft (Foto: Uwe Steinbrich/pixelio.de)

Um ihre Atemtechnik zu verbessern, sollten Lungenkranke in einem Chor singen. Das Gemeinschaftserlebnis trage außerdem dazu bei, dass sie nicht vereinsamen, erläutert der Lungenarzt Andreas Hellmann vom Bundesverband der Pneumologen (BdP).

Eine wissenschaftliche Studie aus Großbritannien habe ergeben, dass sich Menschen mit chronisch-obstruktiver Lungenkrankheit (COPD) insgesamt besser fühlen, wenn sie zweimal pro Woche im Chor singen. Im Vergleich dazu steigerte regelmäßiges gemeinschaftliches Filmeschauen und -besprechen das Wohlbefinden weniger stark.

Singen kräftigt dem BdP zufolge die Atemmuskulatur, weil dabei tiefer ein- und ausgeatmet werden muss. In der Studie gaben die Sänger an, dass sich durch die bessere Atemtechnik auch ihre Fitness verbessert habe und sie mehr Kontrolle über ihren Atem empfänden. Die Gesangstermine waren für sie außerdem ein Anreiz, unter Menschen zu kommen und nicht allein zu sein.

(dpa/tmn)

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