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Wer war Dr. Down?

Dem englischen Arzt John Langdon Down wird heute vorschnell angekreidet, er habe den diskriminierenden Ausdruck „Mongolismus“ in die Welt gesetzt. Ein Fernsehbeitrag rehabilitiert ihn.

John Langdon-Down

Was wenige wissen: Down selbst empfand, ganz anders als seine Zeitgenossen, diesen Ausdruck auch als diskriminierend und verwendete später, auf dem Höhepunkt seiner Karriere, den Begriff Mongolismus nicht mehr.

Mehr noch: Er setzte sich sein Leben lang dafür ein, Menschen mit Down-Syndrom zu fördern und respektvoll zu behandeln. Er hinterließ eine vorbildlich geführte „Heilerziehungsanstalt“ und ein revolutionäres Bildungskonzept für Menschen mit Down-Syndrom.

John Langdon Haydon Langdon-Down (18.1.1828 –7.10.1896) war ein britischer Apotheker und Arzt mit dem Fachgebiet Neurologie.

Auf ihn gehen unter anderem die Erstbeschreibungen des Williams-Beuren-Syndroms, des Prader-Willi-Syndroms und des nach ihm benannten Down-Syndroms (Trisomie 21) zurück. Letzteres beschrieb er im Jahre 1866 erstmals unter wissenschaftlich orientierten Gesichtspunkten und grenzte es von anderen damals bekannten Behinderungsformen ab.

Quelle: ARD/Wikipedia. – Foto: St. George’s University of London.

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