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Werden, Sein und Vergehen: „Jahreszeiten“ in Berlin und Mainz

RambaZamba präsentiert sein neues Tanztheaterstück. Regie führen Gisela Höhne und der finnische Choreograph Tomi Paasonen.

Tanztheaterstück „Jahreszeiten“ (Foto: Rob de Vrij)

Tanztheaterstück „Jahreszeiten“ (Foto: Rob de Vrij)

Das integrative Theater RambaZamba in Berlin präsentiert das Tanztheaterstück „Jahreszeiten“ in der Regie von Gisela Höhne und dem finnischen Choreografen Tomi Paasonen zunächst in Berlin, bevor es nach Mainz zum Festival „Grenzenlos Kultur Vol. 15“ reist.

Basierend auf berühmten Musikstücken wie Strawinskis „Sacre du Printemps“, Vivaldis „Jahreszeiten“ und zeitgenössischer Musik widmet sich das Tanztheaterstück „Jahreszeiten“ den Metamorphosen des Lebens.

Vom ersten Zucken der Lebenskeime hin über Zephyrs Wirken entstehen archaische Bilder des Werdens, die in eindrückliche Bewegungen des Vergehens, in Momente der Stagnation und der inneren Kälte münden.

Rasante Bewegungsfolgen münden in heiter trägem Zerfall, archaisch wirkende Körper spiegeln ein anmutiges Gegenüber, starke Gefühle werden zu suggestiven Gruppenbildern getanzt, gängige Bewegungen begegnen der Unvollkommenheit des spontanen tänzerischen Ausdrucks.

Jenseits herrschender Normen

Unter der Leitung der künstlerischen Leiterin Gisela Höhne (Frühling Sommer) und des finnischen Choreografen Tomi Paasonen (Herbst Winter) bewegen sich die Schauspieler von Theater RambaZamba jenseits herrschender Normen und verarbeiten zugleich Vorhandenes.

Sie schöpfen aus dem Fundus des modernen Tanzes und reichern ihre eigenen Improvisationen durch Gebärdensprache an. Auf der Suche nach neuen Bewegungen, künstlerischen Ausdrucksformen und Körpersprachen erkunden sie die eigenen tänzerischen Möglichkeiten.

Tänzer: Joannis Bacharis, Grit Burmeister, Mario Gaulke, Juliana Götze, Moritz Höhne, Hans-Harald Janke, Jan-Patrick Kern, Franziska Kleinert, Jennifer Lau, Joachim Neumann, René Schappach, Zora Schemm, Rita Seredßus, Jonas Sippel, Sebastian Urbanski, Nele Winkler, Michael Wittsack. Regie/Choreografie: Gisela Höhne, Tomi Paasonen; Dramaturgie: Hans Nadolny; Musik: Strawinski, Vivaldi, zeitgenössische Musik u.a.; Bühne: Angelika Dubufe; Kostüme und Masken: Beatrix Brandler.

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