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Schülerwettbewerb: Telekom schickt Nachwuchsreporter nach London zu den Paralympischen Spielen

Kreative Filmbeiträge zum Thema „Respekt – Paralympics 2012“ gesucht. Bewerbungsschluss ist der 15. Mai 2012. ROLLINGPLANET fragt sich: Weiß der Partner DBS eigentlich schon etwas davon?

Telekom Schülerwettbewerb

Telekom Schülerwettbewerb

Neben der Paralympics Zeitung – einer Aktion der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), des Berliner „Tagesspiegel“ und der Agentur panta rhei – gibt es für journalistisch interessierte Schüler nun eine weitere Möglichkeit, die Paralympics 2012 hautnah zu erleben.

Zwischen dem 29. August und 9. September ermöglicht die Telekom vier Schülerteams aus Deutschland, den Traumberuf Journalist näher kennenzulernen. Das Motto lautet: „Interviews mit Sportlern und Prominenten führen, Texte schreiben und Videobeiträge drehen.“

Die Deutsche Telekom sucht im Rahmen ihres Wettbewerbs „Nachwuchsreporter Paralympics 2012“ kreative Jungendliche. Interessierte können sich mit einem 60-Sekunden-Film zum Thema „Respekt – Paralympics 2012“ bewerben. Teilnehmen kann, wer im August mindestens 16 Jahre alt ist, in einer Medien AG oder für eine Schülerzeitung einer weiterbildenden Schule aktiv ist und über gute Englischkenntnisse verfügt. Bewerbungsschluss ist der 15. Mai 2012. Die Gewinner werden im Anschluss per Online-Wahl ermittelt.

In Kooperation mit dem DBS und der Kölner Journalistenschule

Die Telekom führt die Initiative „Nachwuchsreporter Paralympics 2012“ in Kooperation mit dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) und der Kölner Journalistenschule durch. Mit dem Wettbewerb möchte das Telekommunikationsunternehmen Medien- und Internetkompetenz vermitteln sowie Respekt und Toleranz fördern. Leider ist der DBS auch dieses Mal wieder nicht besonders schnell: Auf seiner Homepage sucht man derzeit noch vergeblich nach dem Aufruf.

Die Teilnehmer sollen sich aktiv mit den Themen Leistung und Behinderung auseinandersetzen. Zusätzlich zum 60-sekündigen Film ist ein Regieskript gefordert, das Idee, Realisierung und Titel des Beitrags erläutert. Bewerber müssen außerdem eine kurze schriftliche Ankündigung zum Video einreichen. Die Telekom hat hierfür die Internetseite www.neue-sporterfahrung.de/nachwuchsreporter eingerichtet. Dort lassen sich die Dateien und Dokumente hochladen. Hier sind auch weitere Informationen und die Bewerbungsmodalitäten zu finden.

Entscheidung fällt per Online-Voting

Zudem können sich alle Fans auf Facebook austauschen und sich über Paralympics 2012 informieren. Aus allen Einreichungen wählt eine Fachjury, die sich aus Vertretern der Kölner Journalistenschule und des Deutschen Behindertensportverbandes, erfahrenen Journalisten und paralympischen Spitzensportlern zusammensetzt, die zehn Finalisten aus. Das letzte Wort hat dann das Publikum: Auf der Internetseite kann es zwischen dem 18. und 24. Mai die Gewinner auswählen.

Bevor es für die vier Siegerteams – bestehend aus je drei Schülern und einer Begleitperson – nach London geht, werden sie zunächst auf ihre Aufgabe vorbereitet. An der Kölner Journalistenschule lernen sie in einem dreitägigen Workshop journalistische Grundlagen. Anschließend erstellen die Schüler im Vorfeld der Paralympics und vor Ort in London unter Aufsicht eines erfahrenen Redaktionsleiters Beiträge. Diese werden auf http://www.neue-sporterfahrung.de/nachwuchsreporter und über Social Media Kanäle veröffentlicht.

„Nachwuchsreporter Paralympics 2012“ ist Teil der Telekom-Initiative „Neue Sporterfahrung“. Das Schulprojekt bietet seit 2009 paralympische Projekttage in den Disziplinen Rollstuhlbasketball und Blindenfußball an weiterführenden Schulen an. Das Ziel ist Jugendlichen ein Gefühl für die Lebenswelt behinderter Menschen zu geben sowie Kompetenzen wie Toleranz, Fairplay und Respekt spielerisch zu vermitteln. Mehr als 400 Schulen mit 45.000 Schülern haben sich bislang an den Projekttagen beteiligt.

Die Deutsche Telekom AG ist aufgrund besonderer Verdienste um behinderte Menschen in der Positiv-Watchlist von ROLLINGPLANET.

Nachtrag um 20 Uhr: ROLLINGPLANET will ja wirklich nicht über Gebühr den DBS ärgern, wundert sich aber immer mehr, wie der weltweit größte Behindertensportverband seine Pressearbeit organisiert. Inzwischen informiert auch der DBS auf seiner Webseite über den Schülerwettbewerb der Telekom – praktischerweise auch gleich mit den nur für Journalisten bestimmten Angaben (zur Vergrößerung aufs Bildchen klicken):

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