Wie eine Waschmaschine beinahe eine Rollstuhlfahrerin getötet hätte

Im Hamburger Staddteil Poppenbüttel – drei Verletzte im Krankenhaus.

Waschmaschine (Symbolfoto: Luise Pfefferkorn/pixelio.de)

Waschmaschine (Symbolfoto: Luise Pfefferkorn/pixelio.de)

Bei einem Hausbrand im Hamburger Stadtteil Poppenbüttel hat eine 70 Jahre alte Bewohnerin eine schwere Rauchgasvergiftung und Verbrennungen erlitten. Eine Nachbarin hatte am Dienstagabend bemerkt, dass Flammen aus den Fenstern des Einfamilienhauses schlugen, wie die Feuerwehr mitteilte. Daraufhin alarmierte die Frau die Einsatzkräfte, die den Brand löschen konnten.

Nach Angaben eines Polizeisprechers war die 70-Jährige wohl mit einem Rollstuhl umgekippt und konnte sich nicht mehr eigenständig aus den brennenden Räumen befreien. Nachbarn retteten die Frau aus den Flammen. Dabei erlitten zwei Ersthelfer Rauchgasvergiftungen. Das Feuer war nach ersten Ermittlungen in einem Anbau des Hauses entstanden – vermutlich durch einen technischen Defekt an einer Waschmaschine, wie der Sprecher sagte. Die drei Verletzten kamen in ein Krankenhaus. Die Höhe des Schadens am Gebäude war zunächst unklar.

(RP/dpa/lno)

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