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Wie sich mit dem Pauschbetrag Steuern sparen lassen

Formular für das Finanzamt (Foto: Dieter Schütz/pixelio.de)

Menschen mit Behinderung müssen Belege über Aufwendungen dem Finanzamt nicht mehr einzeln nachweisen.

Bei anerkannten Behinderungen bietet das Steuerrecht zahlreiche Möglichkeiten, finanzielle Nachteile steuerlich abzumildern. Eine der wichtigsten ist der Pauschbetrag. Der Sozialverband VdK hat Tipps für Ihre Steuererklärung zusammengetragen.

Finanziellen Mehraufwand geltend machen

Gesundheitliche Einschränkungen verursachen für die Betroffenen oft erheblichen finanziellen Mehraufwand. Es entstehen etwa Kosten durch Heilbehandlungen und Medikamente, Hilfsmittel wie Rollstuhl oder Prothese sowie behindertengerechte Umbauten im Wohnraum. Der Gesetzgeber will diese Kosten durch steuerrechtliche Begünstigungen abfedern.

Was ist der Pauschbetrag

Anstatt Aufwendungen im Zusammenhang mit der Behinderung mühsam einzeln nachzuweisen, kann ein steuerlich voll absetzbarer Pauschbetrag gewählt werden. Seine Höhe bemisst sich nach dem Grad der Behinderung (GdB), den das Versorgungsamt ermittelt, und liegt zwischen 310 Euro bis höchstens 3700 Euro pro Jahr.

Einzelnachweis oder Pauschbetrag?

Das hängt stets von der individuellen Situation ab, wie der Sozialverband VdK betont. Er kritisiert, dass der Behindertenpauschbetrag seit 1975 – also seit mehr als 35 (!) Jahren – in seiner Höhe unverändert beibehalten wurde und damit nicht mehr der aktuellen Realität entspricht.

Quelle und ausführlicher Bericht: Sozialverband VdK

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