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Wie Sie Ausgaben etwa für Ayurveda-Behandlungen steuerlich absetzen

Bei alternativen Heilmethoden verlangt das Finanzamt ein Attest.

Ayurveda-Massage (Foto: Hamam & Spa Frankfurt)

Ayurveda-Massage (Foto: Hamam & Spa Frankfurt)

Die Kosten für alternative Heilmethoden können unter Umständen die Steuerlast mindern. Darauf weist die Vereinigte Lohnsteuerhilfe (VLH) in Neustadt an der Weinstraße hin. Demnach können auch Ausgaben zum Beispiel für Ayurveda-Behandlungen als außergewöhnliche Belastung beim Finanzamt geltend gemacht werden.

Anerkannt werden die Kosten aber nur, wenn ein amtsärztliches Attest oder eine Bescheinigung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen vorliegt, das die medizinische Notwendigkeit nachweist. Das Attest muss außerdem vor Beginn der Behandlung ausgestellt werden.

Zumutbare Eigenbelastung berücksichtigen

Wichtig zu beachten: Das Finanzamt erkennt bei außergewöhnlichen Belastungen nicht den vollen Betrag an, sondern rechnet eine sogenannte zumutbare Belastung an. Diese Grenze ist für jeden Steuerzahler individuell und richtet sich nach der Höhe des Einkommens, dem Familienstand und der Anzahl der Kinder.

Beispiel: Ein gemeinsam veranlagtes Paar mit einem Jahreseinkommen von 52.000 Euro hat eine zumutbare Eigenbelastung von 6 Prozent. Das heißt: Abgesetzt werden können alle Ausgaben, die über 3120 Euro liegen (6 Prozent von 52.000 Euro).

(dpa)

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