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Wie Sie Schmerzen bei Demenzkranken erkennen

Die Frage „Tut dir etwas weh?“ bringt nichts – so machen Sie es richtig.

Bei Demenz auf kleine Signale achten – und die richtigen Fragen stellen (Symbolfoto: Jerzy Sawluk/pixelio.de)

Bei Demenz auf kleine Signale achten – und die richtigen Fragen stellen (Symbolfoto: Jerzy Sawluk/pixelio.de)

Demenzkranke können sich häufig nicht mehr genau äußern – auch wenn sie Schmerzen haben. Genaues Beobachten ist deshalb für Angehörige besonders wichtig. Verzieht der Patient bei bestimmten Bewegungen das Gesicht? Verspannen sich Muskeln?

Besteht der Verdacht, dass der Patient Schmerzen hat, rät Helga Schneider-Schelte von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft in Rücksprache mit dem Hausarzt zu einer Schmerzmedikation.

Die richtige Fragestellung

Ist der Demenzkranke noch relativ gut ansprechbar, sollten Angehörige möglichst konkret nach Schmerzen fragen. „Mit der Frage ,Tut dir etwas weh?‘ kann ein an Demenz Erkrankter nichts anfangen. Er kann nicht wie ein Gesunder in Gedanken durch seinen Körper wandern“, so Schneider-Schelte.

Besser sei es deshalb zu fragen, „Tut dir dein Bein weh“ und dabei auch das entsprechende Körperteil zu berühren.

(dpa/tmn)


Themenschwerpunkt Alzhemer/Demenz
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