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Wir rollen mit gutem Beispiel voran: Wenn E-Rollstühle Sonne tanken

Das ungewöhnliche Schweizer Solarenergie-Projekt „Quimby Huus“ für Menschen mit Behinderung und Umweltbewusstsein wurde ausgezeichnet.

Sandro Buff (Foto: privat)

Sandro Buff (Foto: privat)

Das „Quimby Huus“, eine Einrichtung für körperlich behinderte Menschen, in St. Gallen wurde mit dem Schweizer Solarpreis 2012 ausgezeichnet. Grund: Die Rollstühle von zehn Bewohnern werden ausschließlich mit Solarstrom angetrieben. Eine 3 kWp Solaranlage mit Solarmodulen auf dem Dach des Quimby Huus erzeugt jährlich 3.000 kWh Strom – genug, um die Elektrorollstühle der Bewohner ganzjährig CO2-frei zu betreiben. Initiator des nachhaltigen Projektes ist der 30-jährige Sandro Buff, der wegen einer Muskelkrankheit (Dystrophie Typ Duchenne) seit 16 Jahren Rollstuhlfahrer ist und im Sekretariat von Quimby Huus arbeitet. Er sagt: „Jeder muss seinen Anteil an der Energiewende leisten“.

Sie sorgen, dass die E-Rollis Power bekommen: Solarzellen auf dem Dach von Quimby Huus (Foto: obs/Kyocera Fineceramics GmbH)

Sie sorgen, dass die E-Rollis Power bekommen: Solarzellen auf dem Dach von Quimby Huus (Foto: obs/Kyocera Fineceramics GmbH)

Menschen, die auf Elektro-Rollstühle angewiesen sind, beziehen den Strom für ihr Hilfsmittel aus dem Stromnetz. Damit laden sie pro Rollstuhl zwei 12-Volt-Akkubatterien auf. Diese Energie vollständig aus erneuerbaren Energiequellen zu gewinnen, war die Idee für das Solarprojekt des Quimby Huus. Eine Solaranlage sollte auf dem eigenen Dach installiert werden, um die Bewohner auf umweltfreundliche Art unabhängig vom öffentlichen Netz zu machen. Von seiner Chefin, der Leiterin des Quimby Huus, bekam Sandro Buff schnelle Unterstützung.

Gemeinsam mit dem Energieberater Peter Grau hat er dieses Projekt ausgearbeitet – und eine 3 kWp Solaranlage mit zwölf Solarmodulen wurde auf dem Dach des Hauses installiert (siehe Foto). Die Finanzierung des Projekts erfolgte zu 100 Prozent durch Sponsoren. Der gewonnene Strom erlaubt jedem der Bewohner umgerechnet etwa 1.500 Kilometer pro Jahr umweltfreundlich „sonnenbetrieben“ zurückzulegen. Dabei läuft ein Energiezähler rückwärts, um den Bewohnern jederzeit einen Überblick zu geben, wie viel Strom verbraucht wurde. Dadurch sollen das Bewusstsein der Bewohner für den Stromverbrauch gesteigert und weiteres Einsparpotential erschlossen werden. Darüber hinaus ist es das Anliegen des Projekts, anderen als Anregung zu dienen, um eigene Initiativen umzusetzen.

(PM/ots)

Und hier eine Extra-Portion Sonne


Give me give me give me just a little smile
That’s all I ask of you
Give me give me give me just a little smile
We got a message for you
Sunshine sunshine reggae
Don’t worry don’t hurry take it easy
Sunshine sunshine reggae
Let the good vibes get a lot stronger
Give me give me give me just a little smile
That’s all I ask of you (is that too much?)
Give me give me give me just a little smile
We got a message for you
(Join the)sunshine sunshine reggae
Let the good vibes get a lot stronger
Sunshine sunshine reggae
Don’t worry don’t hurry take it easy
Sunshine sunshine reggae
Let the good vibes get a lot stronger
Get a lot stronger Let the good vibes get a lot stronger (x7)

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