„Wir sehen uns“: Gundula Gause ist Schirmherrin

Am 8. Oktober 2012 beginnt die Woche des Sehens. Vier Spots zeigen die Sicht sehbehinderter Menschen.

Gundula Gause mit ihrem Chef Claus Kleber (Foto: ZDF)

Mal eben beim Bäcker Brötchen holen. Eigentlich kein Problem oder? Aber wie entscheidet man sich zwischen Körner- und Laugenbrötchen, wenn die Auslage nur wie durch eine Milchglasscheibe zu sehen ist? Wie kommt man sicher über die Straße, wenn man schon den Bordstein kaum erkennt? Wie herausfordernd ganz alltägliche Vorgänge sein können, wenn man eine Augenkrankheit hat, zeigen vier Simulationsfilme in jeweils knapp zwei bis drei Minuten – ab dem 8. Oktober auf www.woche-des-sehens.de.

Die Spots stellen altbekannte Sehgewohnheiten in Frage und zeigen, wie es ist, durch die Augen eines Sehbehinderten zu schauen: Wie sieht es aus, wenn man mit einer Makula-Degeneration auf der Straße unterwegs ist? Wie nehmen Menschen mit einer Diabetischen Netzhauterkrankung ihre Umwelt wahr? Die Filme machen deutlich, wie verschieden die Probleme sein können, auf die Menschen mit Sehbehinderungen stoßen. Denn jede Beeinträchtigung des Sehens wirkt sich individuell ganz verschieden aus.

Woche des Sehens 2012: „Wir sehen uns!“

Vom 8. bis zum 15. Oktober informieren Augenärzte, Selbsthilfeorganisationen und internationale Hilfswerke über Augengesundheit, Sehbehinderung und Blindheit. Unter der Schirmherrschaft der TV-Moderatorin Gundula Gause („heute journal“) sind im gesamten Bundesgebiet Aktionen zum Thema „Wir sehen uns!“ geplant.

Getragen wird die Aufklärungskampagne von der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie der PRO RETINA Deutschland. Unterstützt wird die Woche des Sehens von der Aktion Mensch und der Carl Zeiss Meditec AG.

(ots)

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