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Wir sind PRM

Deutlicher Anstieg: Jährlich 1,2 Millionen mobilitätseingeschränkte Reisende an deutschen Flughäfen.

Reisende mit eingeschränkter Mobilität lassen sich an Flughäfen abkürzen: PRM (Foto: Rainer Sturm/pixelio.de)

Reisende mit eingeschränkter Mobilität lassen sich an Flughäfen abkürzen: PRM (Foto: Rainer Sturm/pixelio.de)

Die Nachfrage nach den Services der deutschen Flughäfen für Reisende mit eingeschränkter Mobilität (passengers with reduced mobility – PRM) ist im vergangenen Jahr gewachsen. Dies teilte der Hauptgeschäftsführer der ADV (Deutsche Verkehrsflughäfen) Ralph Beisel anlässlich des morgigen Internationalen Tags der Menschen mit Behinderungen teil:

„Im Jahr 2013 erhielten mehr als 1,2 Mio. mobilitätseingeschränkte Reisende Unterstützung an den deutschen Flughäfen. Das beinhaltet eine Steigerungsrate von mehr als 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dabei verhält sich die Steigerung der PRM-Reisenden überproportional zu den Gesamtreisenden. Sowohl der demographische Wandel als auch die zunehmende Inanspruchnahme des erstklassigen Service sind Ursache für diese Entwicklung.“

Grundlage für die Services für mobilitätseingeschränkte Passagiere ist die EU-Verordnung (EG) Nr. 1107/2006, die seit 2008 einen europaweit einheitlichen Service beim Ein-, Aus- und Umsteigen durch die Flughäfen regelt. Freiwillig würden von den meisten deutschen Flughäfen darüber hinaus zusätzliche Leistungen erbracht, die nicht unter den Forderungskatalog der EU-Verordnung fallen.

(RP/PM)

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