Wird Bayern nun etwa doch barrierefrei?

Nach Seehofers vollmundigen Ankündigungen vor zwei Jahren: CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag will Investitionspaket beschließen.

Joachim Unterländer (l.) bei einem Besuch der Münchner Lebenshilfe-Werkstätten mit der Vorsitzenden des Werkstattrates, Michaela Rabus (Foto: CSU)

Joachim Unterländer (l.) bei einem Besuch der Münchner Lebenshilfe-Werkstätten mit der Vorsitzenden des Werkstattrates, Michaela Rabus (Foto: CSU)

Macht der Freistaat nun doch ernst? Folgen nun kleine Taten, nachdem Ministerpräsident Horst Seehofer viel versprochen hat? Mit Blick auf die von der Staatsregierung bis 2023 angekündigte totale Barrierefreiheit will die bayerische CSU-Fraktion für das nächste Jahr 50 Millionen Euro extra locker machen. Heute haben dazu im Haushaltsausschuss die Beratungen begonnen. Mit dem Geld soll zunächst damit begonnen werden, Finanzämter und Polizeidienststellen umzubauen.

„Die gesellschaftliche Teilhabe für Menschen mit Behinderungen ist unserer Fraktion ein großes Anliegen“, erklärt Joachim Unterländer (CSU), Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit und Soziales, Jugend, Familie und Integration des Bayerischen Landtags. „Jeder Mensch muss grundsätzlich die Möglichkeit haben, ohne fremde Hilfe Behördengänge zu erledigen, mobil zu sein und am öffentlichen Leben teilzuhaben“.

(RP/PM)

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