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Wo das böhmisch-sächsische Grenzgebiet barrierefrei ist

Neues Informationsportal für Menschen mit Behinderung startet. Außerdem sind Sportevents geplant.

Ústí (93.250 Einwohner) ist eine Stadt an der Elbe in Nordböhmen. Es ist Zentrum des nordböhmischen Industrie- und Ballungsgebietes und Verkehrsknotenpunkt in der Region. (Foto: Google Maps)

Ústí (93.250 Einwohner) ist eine Stadt an der Elbe in Nordböhmen. Es ist Zentrum des nordböhmischen Industrie- und Ballungsgebietes und Verkehrsknotenpunkt in der Region. (Foto: Google Maps)

Der Bezirk Ústí (Tschechien) und Dresden bringen unter dem Titel „Das böhmisch-sächsische Grenzgebiet barrierefrei“ ein gemeinsames Projekt auf den Weg, um Menschen mit Behinderungen eine bessere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Bürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain und die Beauftragte der Landeshauptstadt Dresden für Menschen mit Behinderungen Sylvia Müller erläuterten das Vorhaben heute gemeinsam mit Martin Klika, dem ersten stellvertretenden Hauptmann des Bezirkes Ústí, und Zdenìk Matouš, Mitglied des Rates des Bezirkes Ústí.

Schwerpunktmäßig soll der in der Landeshauptstadt Dresden schon vorhandene Online-Stadtführer für Menschen mit Behinderungen funktional weiterentwickelt, erweitert und auf die Region bis zur deutsch-tschechischen Grenze im Elbtal ausgeweitet werden. Im Bezirk Ústí soll unter anderem ein gleichartiges Informationssystem aufgebaut werden. Geplant sind darüber hinaus Konferenzen zum fachlichen Austausch und ein sportlicher Wettkampf für Menschen mit Behinderungen. Bürgermeister Schmidt-Lamontain sieht das Gelingen des Projektes nicht nur in den Händen der kommunalen Akteure: „Neben dem alltäglichen Nutzen für Menschen mit Behinderungen verspreche ich mir von dem Projekt, dass sich die grenzüberschreitende Zusammenarbeit nicht nur zwischen den Projektpartnern, sondern auch zwischen den Fachexperten, Betroffenenverbänden und anderen Akteuren intensiviert und verstetigt.“

Das Projekt ist für die Dauer von drei Jahren bis zum 31. Dezember 2019 angelegt. Die Kosten dafür belaufen sich den Angaben zufolge auf 860.000 Euro.

(RP/PM)

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1 Kommentar

  • Dedicated servers

    Sachsische Schweiz geschaffen, um den einzigartigen naturraumlichen Charakter des Gebirges zu schutzen. Beibehaltung des traditionellen sachsischen Kletterns ist bei der Grundung des Nationalparks ausdrucklich gewahrleistet worden.

    15. März 2017 at 06:03

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