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Woche des Sehens nimmt Schulen in den Blick

Informationskampagne bietet Schulmaterial zu den Themen Blindheit und Sehbehinderung.

Die Woche des Sehens bietet speziell ausgearbeitetes Unterrichtsmaterial für die Klassen 5 bis 10. (Foto: Woche des Sehens/Syda Productions/shutterstock)

Die Woche des Sehens bietet speziell ausgearbeitetes Unterrichtsmaterial für die Klassen 5 bis 10. (Foto: Woche des Sehens/Syda Productions/shutterstock)

Zu Beginn des neuen Schuljahres veröffentlicht die Woche des Sehens Schulmaterialien für die Sekundarstufe 1. Damit kommen die Initiatoren der Kampagne einem oft geäußerten Wunsch von Lehrern nach. Denn Kinder lassen sich für die Themen Blindheit, Sehbehinderung und Sehen besonders gut gewinnen und sensibilisieren.

Barrierefreies Material für die Klassen 5 bis 10

Das Material richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Schulformen im Alter zwischen 10 und 16 Jahren. Es umfasst drei Unterrichtseinheiten à 45 Minuten und kann in verschiedenen Fächern eingesetzt werden – von Biologie über Sozialwissenschaften bis zu Geografie. Für jeden der drei großen Themenbereiche der Aktionswoche gibt es jeweils eine Einheit. Augenärzte informieren über Augengesundheit, internationale Hilfswerke klären über den Zusammenhang von Sehbehinderung und Armut in den Entwicklungsländern auf und die Selbsthilfeorganisationen thematisieren den Umgang mit sehbehinderten und blinden Menschen.

Zu jeder Unterrichtseinheit stehen neben einem Arbeitsblatt auch Präsentationsfolien und Informationen für die Lehrkräfte zur Verfügung. Das Schulmaterial der Woche des Sehens kann auf der Homepage der Kampagne unter www.woche-des-sehens.de/schulmaterial kostenlos heruntergeladen werden.

Vom 8. bis 15. Oktober

Die „Woche des Sehens“ ist eine Aufklärungskampagne, die bundesweit vom 8. bis 15. Oktober stattfindet. In diesem Jahr lautet ihr Motto „Das Ziel im Blick!“. Unter der Schirmherrschaft der Fernsehjournalistin Gundula Gause machen Initiatoren und Unterstützer der Aktionswoche auf die Bedeutung guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit sowie die Lage von blinden und sehbehinderten Menschen in Deutschland und den Entwicklungsländern aufmerksam.

Getragen wird die Kampagne von der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie der PRO RETINA Deutschland. Unterstützt wird sie zudem von der Aktion Mensch, der Carl Zeiss Meditec AG, der Carl Zeiss Vision International GmbH und der VANDA Pharmaceuticals Germany GmbH.

(PM)

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