„Ziemlich beste Freunde“ schon über 300.000 mal verkauft

Der Bestseller ist auch als E-Book ein Renner. Digitalen Medien gehören laut Hanser die Zukunft – weil sie barrierefrei sind.

Elisabeth Ruge, Verlagsleiterin von Hanser Berlin

Die Verlagsleiterin von Hanser Berlin, Elisabeth Ruge, sieht für das gedruckte Buch „eine starke Zukunft“. Das handwerklich gut gestaltete Buch könne weiterhin neben den E-Books bestehen, zumal es in Deutschland die Buchpreisbindung und noch ein starkes Buchhandlungsnetz gebe, sagte Ruge heute im Deutschlandradio Kultur. Beide Medien ließen sich gut miteinander kombinieren und könnten sich ergänzen.

Von dem Bestseller „Ziemlich beste Freunde“ (Philippe Pozzo di Borgo, seit April im Handel) seien beispielsweise von den 300.000 verkauften Exemplaren zehn Prozent als E-Books an die Kunden gegangen, sagte Ruge. Den digitalen Medien gehöre die Zukunft, und die Verlage dürften sich dieser Entwicklung nicht verschließen. Der Vorteil des Digitalen liege auch darin, dass E Books barrierefrei zu lesen seien und sehbehinderten oder körperlich behinderten Menschen das Lesen erleichterten.

(dpa)

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