Zuschuss zur Kinderwunschbehandlung künftig auch für Unverheiratete

Mecklenburg-Vorpommern: Künftig werden 50 Prozent des Anteils übernommen, den die Paare nach Abrechnung mit ihrer Krankenkasse noch zahlen müssen.

Sozialministerin Manuela Schwesig

Sozialministerin Manuela Schwesig (Foto: SPD/Marco Urbanhatte)

Zu Jahresbeginn kündigte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) an, die Bundesförderung auf unverheiratete Paare auszuweiten. Mecklenburg-Vorpommern (wo Schwesig früher Sozialministerin war) will, wie zunächst der Sender NDR 1 Radio MV berichtete, nun nachziehen. Das Sozialministerium bestätigte die Information.

Künftig sollen 50 Prozent des Anteils übernommen werden, den die Paare nach Abrechnung mit ihrer Krankenkasse noch zahlen müssen. Eine künstliche Befruchtung kann mehrere tausend Euro kosten. Schwesig hatte in Mecklenburg-Vorpommern die Landesförderung 2013 eingeführt. Seitdem seien mehr als 800 Anträge bewilligt worden, berichtete der NDR.

(dpa/mv)

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