Zwei Dinge, die man bei einem Gerstenkorn auf keinen Fall machen sollte

Gerötetes oder geschwollenes Augenlid – wann ist ein Arztbesuch erforderlich?

(Illustration: Shutterstock)

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Ist das Augenlid gerötet, geschwollen und schmerzt, steckt meist ein Gerstenkorn dahinter. Manchmal ist auch ein kleiner weißer Punkt sichtbar, wie die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in ihrer Zeitschrift „Neue Apotheken Illustrierte“ (Ausgabe am 15. Juli) erläutert.

Betroffene sollten unbedingt die Finger vom Auge lassen. Denn sonst breitet sich die Entzündung unter Umständen weiter aus. Auch Hausmittel wie feuchte Kamillenumschläge seien nicht zu empfehlen – denn auch dadurch können sich die Bakterien weiter ausbreiten. Wer ein Gerstenkorn hat, sollte sich so oft wie möglich die Hände waschen und eigene Handtücher benutzen.

In der Regel platzt ein Gerstenkorn nach einiger Zeit auf, und die Entzündung heilt ab. Nimmt der Druckschmerz aber zu oder bekommen Betroffene Fieber oder geschwollene Lymphknoten, sollten sie unbedingt zum Arzt gehen. Gleiches gilt, wenn Gerstenkörner immer wieder auftreten.

(dpa/tmn)

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