Zwei Drittel der Thüringer Ferienunterkünfte sind nicht barrierefrei

Vermieter scheuen selbst bei Rollstuhl-Rampen oft die Investitionen.

In diesem Fall ist der Besitzer einer Ferienunterkunft in Thüringen mit einem guten Beispiel vorangegangen und hat den Eingang mit einer Rampe versehen (Foto: Schulland)

In diesem Fall ist der Besitzer einer Ferienunterkunft in Thüringen mit einem guten Beispiel vorangegangen und hat den Eingang mit einer Rampe versehen (Foto: Schulland)

Die Thüringer Tourismus GmbH (TTG) sieht weiter Nachholbedarf bei barrierefreien Ferienunterkünften im Land. Nur rund 65 (oder 33 Prozent) der knapp 200 im TTG-Gastgeberverzeichnis aufgeführten Unterkunftsbetriebe hätten sich auf Gäste mit Beeinträchtigungen eingestellt, sagte Peggy Fauss von der Thüringer Tourismus GmbH (TTG) der Nachrichtenagentur dpa.

„Bei Barrierefreiheit herrscht großer Nachholbedarf,“ fasst die Fachfrau zusammen. Das gelte vor allem für die preisgünstigeren Pensionen, Ferienwohnungen und Ferienhäuser – oft Altbauten. Hauptgrund sei die Scheu der Vermieter vor Investitionen, etwa für den Einbau von Rollstuhl-Rampen. Thüringen zählte im vergangenen Jahr von Januar bis November knapp 3,5 Millionen Touristen.

(RP/dpa/th)

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