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„Ärzte ohne Grenzen“ fordert von Merkel mehr Engagement gegen Aids

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„Ärzte ohne Grenzen“ fordert von Merkel mehr Engagement gegen Aids

Die Vereinigung kritisiert, dass die Hilfszahlungen seit Jahren stagnieren.

Die Vereinigung kritisiert, dass die Hilfszahlungen seit Jahren stagnieren.

Philipp Frisch von "Ärzte ohne Grenzen " (Foto: Barbara Sigge/MSF)

Philipp Frisch von „Ärzte ohne Grenzen “ (Foto: Barbara Sigge/MSF)

Angesichts des Welt-Aids-Tag am 1. Dezember wächst der Druck auf Bundeskanzlerin Angela Merkel, sich stärker im Kampf gegen Aids zu engagieren. Die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ forderte die CDU-Politikerin auf, den deutschen Beitrag zum Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria zu verdoppeln. „Die Behandlung ist deshalb so wichtig, weil Medikamente das Todesurteil HIV/AIDS in eine lebenslange Krankheit umwandeln können“, sagte Philipp Frisch von der Hilfsorganisation am Dienstag.

Die Bundesregierung sei bisher allerdings nicht bereit, ihren bisherigen Beitrag von 200 Millionen Euro pro Jahr zu erhöhen. Die Hilfszahlungen stagnierten seit 2008, kritisierte Frisch. „Wir fordern eine Erhöhung auf 400 Millionen Euro jährlich – angesichts der Wirtschaftskraft und Bedeutung Deutschlands wäre das angemessen.“

Der Globale Fonds hat seit seiner Gründung im Jahr 2002 bislang Medikamente für die Behandlung von 5,3 Millionen Menschen mit HIV/Aids bereitgestellt. Er hat nun für die Jahre 2014 bis 2016 einen Finanzbedarf von 15 Milliarden US-Dollar (etwa 11 Milliarden Euro) angekündigt. Die USA haben fünf Milliarden US-Dollar für die nächsten drei Jahre zugesagt – aber nur unter der Bedingung, dass auch die anderen Geber ihren Beitrag erhöhen. Ab kommendem Montag wird in Washington über die weitere Finanzierung beraten.

(dpa)

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1 Kommentar

1 Kommentar

  1. Karl Wenning

    4. Dezember 2013 um 03:31

    Danke für den Beitrag. Finde die Forderung der Ärzte Dübendorf bzw. Ärzte ohne Grenzen an sich ganz okay. Allerdings ist meiner Meinung nach das Geld in der Forschung an Kardiovaskulären Krankheiten besser aufgehoben, da viel mehr Leute betroffen sind.

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