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Aktenzeichen XY: Pinkelnde, flüchtende und aggressive Rollstuhlfahrer

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Aktenzeichen XY: Pinkelnde, flüchtende und aggressive Rollstuhlfahrer

Die machen Sachen! Vier aktuelle Zeugenaufrufe der Polizei im O-Ton.

Die Polizei ermittelt: Nichts als Ärger mit Rollstuhlfahrern! (Foto:  	Peter Hebgen/pixelio.de)

Die Polizei ermittelt: Nichts als Ärger mit Rollstuhlfahrern! (Foto: Peter Hebgen/pixelio.de)

27.08.2018. Am Samstag gegen 11.45 Uhr soll ein 53-jähriger Rollstuhlfahrer vor ein Geschäft im Quadrat R7 uriniert und einen 24-jährigen Angestellten des Geschäfts beleidigt haben, weshalb die Polizei verständigt wurde. Vor Ort versuchten die Beamten deeskalierend auf den 53-Jährigen einzuwirken, was dieser mit Beschimpfungen gegen die Beamten quittierte. Nachdem sich der 53-Jährige kurz beruhigt, stand er aus seinem Rollstuhl auf und lehnte sich gegen den Streifenwagen.

Aufgrund der Vielzahl an Schaulustigen verfolgte ein 24-jähriger Polizeibeamte das Umfeld und ließ kurz den Blick vom Rollstuhlfahrer, als er sich wieder zu diesem umdrehte, schlug der Rollstuhlfahrer ohne Vorwarnung mit der Faust aufs Auge des Beamten. Sodann wurde der 53-Jährige zu Boden gebracht und mit Handschließen gefesselt. Gegen seine Fixierung und Fesselung wehrte sich der Mann. Der 24-jährige Polizeibeamte wurde leicht verletzt, konnte seinen Dienst jedoch fortsetzen.

Der Vorfall wurde von rund 100 Passanten verfolgt und teilweise gefilmt.

Gegen den 53-Jährigen wird nun u.a. wegen tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte ermittelt. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Mannheim-Innenstadt unter 0621/12580 in Verbindung zu setzen und ihre Wahrnehmungen mitzuteilen.

Unfallflucht durch Rollstuhlfahrerin

28.08.2018. Am Montag, 27.8., um 10:05 Uhr befuhr eine ältere Dame mit ihrem elektrischen Rollstuhl die Ottstraße in Fahrtrichtung Abtswald. Offenbar übersah sie ein halb auf dem rechten Gehweg, im eingeschränkten Halteverbot abgestelltes Auto, dessen Fahrertür nach dem Einsteigen der Fahrerin noch offenstand. Die Rollstuhlfahrerin fuhr gegen die offenstehende Tür, kam zu Fall, rappelte sich wieder auf und entfernte sich hiernach unerlaubt von der Unfallstelle. Das Versicherungskennzeichen des elektrischen Rollstuhls konnte nicht abgelesen werden. Von Zeugen wurde die Rollstuhlfahrerin als ältere, korpulente Dame mit hellen, kürzeren Haaren beschrieben. Der entstandene Schaden beträgt etwa 700 Euro. Zeugenhinweise werden an die Polizeiinspektion Wörth erbeten.

Rollstuhl zum Widerstand gegen Polizei missbraucht

21.8.2018. Der Einsatz einer Polizeistreife der Inspektion Nürnberg-Süd endete am späten Montagabend (20.08.2018) mit einem Widerstand in ungewöhnlicher Weise. Der Beschuldigte verwendete nämlich einen Rollstuhl. Die Beamten mussten gegen 22:45 Uhr in den Stadtteil Herpersdorf fahren, weil sich Anwohner über Lärm in einer Wohnung beschwert hatten. Als die Beamten an der Wohnungstür deutlichen Marihuanageruch wahrnahmen, traten sie ein. Der Wohnungsinhaber, ein 24-jähriger Mann, der im Rollstuhl saß und offensichtlich auf denselben angewiesen war, wurde sofort aggressiv und fuhr ungebremst gegen die Beine und über die Füße der Beamten. Dadurch wurden sie leicht verletzt, blieben aber dienstfähig.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes, an dem inzwischen weitere Kollegen beteiligt waren, beleidigte der 24-Jährige die Polizei auf übelste Art und Weise. Zudem drohte er damit, sie zu erschießen, wenn er an eine Waffe gelänge.
Letztlich beruhigten die Polizisten den Beschuldigten und eröffneten gegen ihn mehrere Ermittlungsverfahren, u.a. wegen Widerstandes gegen und tätlichen Angriffes auf Polizeivollzugsbeamte, Bedrohung, Beleidigung und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Aggressiver Rollstuhlfahrer überfährt Frau – Bundespolizei sucht Zeugen

16.8.2018. (Zeugenaufruf, nachdem die Polizei mehr als drei Monate vergebens den Täter gesucht hat.) Der Fall klingt skurril und ist doch von großer Rücksichtslosigkeit gekennzeichnet. Am 05.05.2018 fuhr die Geschädigte mit der S-Bahn von Dresden nach Pirna, wo sie um 17:21 Uhr ankam. Am Bahnsteig wurde sie von ihrer Schwester begrüßt. Von beiden Frauen zunächst unbemerkt, näherte sich eine männliche Person in einem motorisierten Krankenfahrstuhl. Das Opfer, eine 50-jährige Frau, erschrak und wollte intuitiv handelnd den Rollstuhl zunächst mit den Händen anhalten.

Doch der Rollstuhlfahrer bremste nicht ab, sondern fuhr unbeirrt weiter. Dadurch stürzte die Frau auf den Bahnsteig. Der Täter stoppte seinen Rollstuhl nicht und überfuhr die vor ihm liegende Frau – erst mit den Vorderrädern, dann mit den Hinterrädern – dabei brach er der Geschädigten den Fuß. Der Gesuchte stoppte auch nach dieser Situation nicht, sondern entfernte sich laut schimpfend vom Tatort!

Die Frau und ihre Schwester waren so geschockt und handlungsunfähig, dass sie nur vage Angaben zum Täter geben konnten: Dieser war männlich und augenscheinlich über 50 Jahre alt. Der benutzte elektrische Rollstuhl sei „bordeaux-rot“ gewesen.

Die Bundespolizei bittet sie, zur Aufklärung des Geschehens um ihre Mithilfe!

Wer befand sich am 05.05.2018 in der S-Bahn S31740 von Meißen nach Schöna und kann Angaben zum Tathergang bzw. zu dem Tatverdächtigen geben?

Wer kennt die männliche Person im besagten Alter, die einen roten elektrischen Krankenfahrstuhl besitzt.
Zeugen werden gebeten sich unter der Rufnummer (0351) 815020 bei der Bundespolizei Dresden zu melden!

(Alles original Polizeiberichte)

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3 Kommentare

3 Comments

  1. Renate Krimmel

    29. August 2018 um 15:08

    Ja , leider sind auch unter Rollstuhlfahrern
    richtig unmögliche Menschen .

  2. Andrea Bröker

    29. August 2018 um 15:24

    Ein Rollstuhl macht halt keinen Heiligen aus seinem Benutzer.

  3. Elisabeth Wirthensohn

    29. August 2018 um 15:57

    Die Stigmatisierten, Diskriminierten schlagen zurück.

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