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Bei Menschen mit Schwerbehinderung ist Einstellung auf Probe möglich

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Bei Menschen mit Schwerbehinderung ist Einstellung auf Probe möglich

Liebe Arbeitgeber, eine neue Broschüre hilft Ihnen, Vorurteile abzubauen, und dafür auch noch Geld zu bekommen.

Liebe Arbeitgeber, eine neue Broschüre hilft Ihnen, Vorurteile abzubauen, und dafür auch noch Geld zu kassieren.

Titelillustration des neuen Leitfadens zur Beschäftigung von  Menschen mit Behinderung (Foto: REHADAT)

Titelillustration des neuen Leitfadens zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderung (Foto: REHADAT)

Wenn Arbeitgeber bei der Einstellung eines Menschen mit Schwerbehinderung unsicher sind, ob er die Arbeit bewältigen kann, können sie ihn zunächst auf Probe einstellen. Darauf weist das Institut der Deutschen Wirtschaft in einem Leitfaden zum Thema Inklusion hin.

Die Probebeschäftigung ist für eine Dauer von einem bis drei Monaten möglich. In dieser Zeit erhält der Beschäftigte sein Gehalt, der Arbeitgeber zahlt es aber nicht selbst, sondern bekommt es von der Arbeitsagentur erstattet. Den Antrag müssen Arbeitgeber vor der Einstellung bei der Arbeitsagentur vor Ort stellen.

Den neuen Leitfaden findet man online hier: Personalkompass Inklusion

(RP/dpa/tmn)

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5 Kommentare

5 Comments

  1. Simon Schmelcher

    17. Februar 2016 um 12:02

    Ehrlich gesagt find ich das ziemlich skandalös, dass Sie das unterstützen. Was soll/will mir das denn sagen? Fertig ausgebildete Behinderte sind eine solche Zumutung, dass die normale Probezeit wie bei jedem normalen Arbeitnehmer nicht ausreicht.. Nein, sie muss auch noch kostenlos sein….na danke…da fühl ich mich als studierter Behinderter gleich so richtig wertgeschätzt….

  2. Sandra Brnags

    17. Februar 2016 um 15:12

    Super – vielleicht ist nach der Probezeit ja die Behinderung weg. 🙂 *Ironie … Inklusion ist etwas anderes!

  3. Maik Torsten Wolff

    17. Februar 2016 um 17:21

    nicht nur Arbeitsagentur auch berufsgenosenschaften, zahlen es auch bissel länger (bis 6 monat) aber eigndlich auch bekannt.

  4. Andreas Lindlar

    17. Februar 2016 um 18:25

    Wer glaubt den bitte das dadurch habe bei mehr Menschen mit Behinderung eingestellt werden. Ich habe bei meinen Bewerbungsgesprächen auch schon mal gehört wir stellen prinzipiell keine Schwerbehinderte ein.

  5. A. L.

    17. Februar 2016 um 21:21

    Super, ein Freischein für billige Arbeitskräfte. Das Prinzip gibt es doch schon in anderer Form seit Jahren. So lange für den Arbeitgeber keine Bedingungen daran geknüpf sind, sondern das Geld eingesteckt werden darf ohne Nachteile, wird es eine attraktive Einkommensquelle für Arbeitgeber bleiben.

    Ich hab’s erlebt: War die geförderte Zeit um, war ich ganz schnell wieder draußen. Übernommen wurde ich nicht, obwohl mein Arbeitgeber nach eigener Aussage zufrieden mit mir war. Meine Kollegen mussten kein Geld mitbringen, um dort arbeiten zu dürfen.

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