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Durchbruch: Vereinte Nationen beschließen inklusive Entwicklungsziele

Gesellschaft & Politik

Durchbruch: Vereinte Nationen beschließen inklusive Entwicklungsziele

UN berücksichtigen bei der „2030-Agenda“ Menschen mit Behinderungen in acht von 17 Zielen.

UN berücksichtigen bei der „2030-Agenda“ Menschen mit Behinderungen in acht von 17 Zielen.

Heute in New York: Die UN-Generalversammlung (Foto: CBM)

Heute in New York: Die UN-Generalversammlung (Foto: CBM)

Die Vereinten Nationen (UN) haben an diesem Freitag in New York die neuen globalen Entwicklungsziele verabschiedet. Diese sogenannte 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung soll die Lebensbedingungen für alle Menschen verbessern. „Das ist ein toller Erfolg“, sagte Michael Herbst, Leiter der politischen Arbeit der Christoffel-Blindenmission (CBM), in einem ersten Kommentar.

Die CBM begrüße die Agenda, denn erstmals seien in globalen Entwicklungszielen Menschen mit Behinderungen ausdrücklich berücksichtigt. Herbst: „Am Ende war es bei den heutigen Verhandlungen in New York selbstverständlich, dass die Agenda inklusiv für Menschen mit Behinderungen sein muss.“

Menschenrechte als Basis

Besonders positiv bewertet die CBM, dass die Menschenrechte die Basis für die Entwicklungsziele sind und die Agenda sich gegen jegliche Diskriminierung richtet. Damit können Menschen mit Behinderungen in vielen Bereichen auf spezielle Unterstützung hoffen: Bei der Entwicklung einer gerechten Gesellschaft, bei der Armutsbeseitigung, der Ernährungssicherung, bei Bildung, der Sanitärversorgung, bei Beschäftigung, der Katastrophenvorsorge und der öffentlichen Infrastruktur.

„Für eine Milliarde Menschen mit Behinderungen kommt es nun auf die Umsetzung an, damit sich ihre Lebenssituation verbessert“, so Herbst. „Nur durch die Einbindung behinderter Menschen wird die Agenda den Erfolg haben, den sie auf dem Papier verspricht.“

Um die Wirkung überprüfen zu können, sind verbindliche Messgrößen für die Ziele entscheidend: Bis März 2016 will die UN diese festlegen.

(RP/PM)

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