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Ein Modefreak mit Muskeldystrophie zeigt, was ein Wheelchairbarbie ist

Das ROLLINGPLANET-Tagebuch

Ein Modefreak mit Muskeldystrophie zeigt, was ein Wheelchairbarbie ist

Außerdem: Gegenwind für Bentele als designierte VdK-Präsidentin +++ Restaurant weigert sich, jüdische Familie mit behindertem Kind zu bedienen

Madison Lawson (m.) (Foto: Instagram)

Madison Lawson (m.) (Foto: Instagram)

Madison Lawson (21) sitzt seit ihrem neunten Lebensjahr im Rollstuhl. Sie hat Muskeldystrophie und muss über einen Schlauch durch die Nase mit Sauerstoff versorgt werden. Die junge Frau hat etwa die Größe und Figur einer Drittklässlerin und sehr kleine Füße, aber liebt hohe Schuhe. Lawson ist Modefreak und verfolgt begeistert Fashion Weeks, aber kaufen kann sie kaum etwas von dem, was sie will. Auf ihrem Instagram-Kanal wheelchairbarbie beweist sie ihr Talent als Modeexpertin. Fast 7000 Fans folgen dort der Frau, die sich selbst augenzwinkernd als verwöhnte Nervensäge bezeichnet. Stern

Gegenwind für Bentele als designierte VdK-Präsidentin

Der baden-württembergische Chef des Sozialverbands VdK, Roland Sing, hat sich gegen die Wahl von Verena Bentele an die Spitze des Bundesverbandes ausgesprochen. Er kritisierte unter anderem die Geld-Forderung der früheren Behindertenbeauftragten der Bundesregierung. „Wenn an der Spitze Geld bezahlt wird, dann wird die ganze ehrenamtliche Struktur des Verbandes infrage gestellt“, sagte Sing am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

Ihm zufolge geht es um mehr als 100.000 Euro im Jahr, die Bentele bekommen soll. Die Delegierten sollen am Mittwoch auf dem VdK-Bundesverbandstag die Nachfolgerin der scheidenden Präsidentin Ulrike Mascher bestimmen. Bentele, die als einzige Kandidatin Präsidentin des Verbandes mit 1,8 Millionen Mitgliedern werden will, bestritt die von Sing genannte Summe. Sie verlange kein Gehalt, sondern eine angemessene Entschädigung für ihre Tätigkeit. (RP/ag)

Restaurant Malatesta am Berliner Gendarmenmarkt

Eine jüdische Familie wollte vor dem Gang in die Synagoge nur schnell eine Pizza essen. Obwohl das Restaurant Malatesta am Berliner Gendarmenmarkt vollkommen leer war und die Kellner nichts zu tun hatten, wurde die Familie nicht bedient. Der Vater ist sich sicher: Es handelt sich um Antisemitismus. „Wir waren auf dem Weg in die Synagoge und auch deutlich als Juden erkennbar.“ Was die Sache nicht einfacher machte: Sein siebenjähriger Sohn, der mit dabei war, hat das Down-Syndrom. Das Restaurant verweigerte auf Nachfrage eine Stellungnahme zu dem Fall. Focus Online

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