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Erfinder der „Ice Bucket Challenge“ verstorben

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Erfinder der „Ice Bucket Challenge“ verstorben

Der US-Amerikaner hat seinen Kampf gegen die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) im Alter von 34 Jahren verloren.

Pete Frates mit seiner Frau Julie im Jahre 2017 bei einer Zeremonie in Boston.

Pete Frates mit seiner Frau Julie im Jahre 2017 bei einer Zeremonie in Boston. (Foto: Bill Sikes/AP/dpa)

Die „Ice Bucket Challenge“ wurde 2014 als Internet-Phänomen weltweit bekannt – nun ist einer ihrer ersten Unterstützer tot. Der ehemalige College-Baseballspieler Pete Frates sei „nach einer heldenhaften Schlacht“ gegen die ALS-Krankheit gestorben, teilte seine Familie am Montag über die Internetseite seines ehemaligen Teams am Boston College mit. Er wurde 34 Jahre alt.

Die Krankheit im öffentlichen Bewusstsein

Frates war einer derjenigen ALS-Kranken, die die Idee der „Ice Bucket Challenge“ (Mutprobe mit einem Eiswasserkübel) sehr früh aufgriffen, um die Nervenkrankheit ins Bewusstsein zu rücken und Spenden zu generieren. Weltweit beteiligten sich unzählige Menschen an der Aktion, darunter auch viele Prominente. Sängerin Helene Fischer ließ sich im BH vom eiskalten Wasser überschütten, Schauspieler Robert Downey Jr. war im Whirlpool und Microsoft-Gründer Bill Gates trug dabei ein blaues Hemd.

Prinzip des Internet-Hits war es, dass die Videos der Duschen ins Internet gestellt wurden. Die nassen Teilnehmer nominierten in den Videos dann andere Leute, es ihnen gleichzutun. Im Kampf gegen ALS kamen so weltweit Millionen zusammen.

ALS

Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) führt zu zerstörten Nerven und fortschreitender Muskellähmung. Die Betroffenen können sich im Verlauf der Erkrankung nicht mehr bewegen. Sie haben Schwierigkeiten beim Schlucken, Sprechen und Atmen, bleiben in der Regel aber geistig fit. Die Krankheit tritt häufig um das 50. Lebensjahr auf, etwa die Hälfte der Patienten stirbt innerhalb der ersten drei Jahre.

(RP/dpa)

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