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Gibt es einen Gott? Werden wir überleben?

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Gibt es einen Gott? Werden wir überleben?

Vor sieben Monaten starb Stephen Hawking – jetzt lässt sein Verlag ihn noch mal in einem Buch zu Wort kommen.

Stephen Hawking bei der Eröffnungsfeier der Paralympics 2012 in London (Foto: dpa)

Stephen Hawking bei der Eröffnungsfeier der Paralympics 2012 in London (Foto: dpa)

Sieben Monate nach dem Tod von Stephen Hawking ist heute ein Buch mit Gedanken des berühmten Physikers erschienen. In dem Werk mit dem Titel „Kurze Antworten auf große Fragen“ beschäftig sich der Forscher unter anderem mit den Fragen: Gibt es einen Gott? Werden wir auf der Erde überleben? Und wird uns künstliche Intelligenz überholen? Das Buch sei aus Hawkings Archiv mit vielen seiner Reden, Interviews, Essays und anderen Stellungnahmen hervorgegangen, schreibt der Londoner Verlag John Murray.

Hawking nähert sich der Beantwortung vieler Fragen humorvoll – das Buch soll jedoch auch eine Warnung sein. Da die Menschheit die Erde in den nächsten tausend Jahren vermutlich zerstören wird, müsse sie einen Weg finden, außerhalb des Planeten zu überleben, so Hawking. Ob künstliche Intelligenz uns vernichten oder ignorieren wird, könnten wir jetzt noch beeinflussen. Die deutsche Übersetzung ist im Klett-Cotta-Verlag erschienen.

Ein Popstar der Wissenschaft

Stephen Hawking war am 14. März im Alter von 76 Jahren in Cambridge gestorben. Er litt an der unheilbaren Muskel- und Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS, siehe ROLLINGPLANET Info-Box) . Seit Jahrzehnten war er fast völlig bewegungsunfähig und saß im Rollstuhl. Er entwickelte Theorien zum Ursprung des Universums und zu Schwarzen Löchern.

Daneben beschäftigte sich Hawking ebenso mit populären Themen wie Zeitreisen und Außerirdischen. Der Forscher galt als Popstar der Wissenschaft, sein Buch „Eine kurze Geschichte der Zeit“ wurde millionenfach verkauft.

(RP/dpa)

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2 Kommentare

2 Comments

  1. Maik Tetonka Wolff

    16. Oktober 2018 um 15:41

    leider gibt es den nicht. uns er lebt ja auch nicht mehr. nur sein andenken lebt. nicht mehr und nicht weniger. denn wenn es den wirklich geben würte. hätte er nicht zu, zu gelassen das es so viel shit auf der Erdkugel gibt.

  2. Manfred Schwarz

    16. Oktober 2018 um 18:01

    Möglicherweise sollten wir es ganz konspirativ mit Untersterben versuchen. 😎

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Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)

führt zu zerstörten Nerven und fortschreitender Muskellähmung. Die Betroffenen können sich im Verlauf der Erkrankung nicht mehr bewegen. Sie haben Schwierigkeiten beim Schlucken, Sprechen und Atmen, bleiben in der Regel aber geistig fit. Die Krankheit tritt häufig um das 50. Lebensjahr auf, etwa die Hälfte der Patienten stirbt innerhalb der ersten drei Jahre. Nur in Ausnahmefällen leben sie länger als ein Jahrzehnt mit der unheilbaren Krankheit. Die Todesursache ist meist Atemlähmung.

In Deutschland gibt es nach Informationen der ALS-Hilfe etwa 8000 ALS-Patienten, rund 2000 Patienten sterben im Jahr. 2014 rückte die Krankheit ins Bewusstsein vieler Menschen: Zahlreiche Prominente schütteten sich bei der „Ice Bucket Challenge“ einen Eimer Eiswasser über den Kopf, um zum Spendensammeln im Kampf gegen ALS aufzurufen.

Berichte zu diesem Thema auf ROLLINGPLANET: Amyotrophe Lateralsklerose