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Griechische Fußballer laden Jungen mit Down-Syndrom zur WM nach Brasilien ein

Down-Syndrom

Griechische Fußballer laden Jungen mit Down-Syndrom zur WM nach Brasilien ein

Initiator ist der ehemalige Celtic-Glasgow-Stürmer Georgios Samaras.

Initiator ist der ehemalige Celtic-Glasgow-Stürmer Georgios Samaras.

Georgios Samaras (Foto: FIFA)

Georgios Samaras (Foto: FIFA)

Der griechische Nationalstürmer Georgios Samaras (76 Länderspiele, das erste noch unter Otto Rehhagel) und der griechische Fußballverband haben einen zwölfjährigen schottischen Jungen mit Down-Syndrom zum Achtelfinalspiel gegen Costa Rica nach Brasilien am kommenden Sonntag (22 Uhr MEZ) eingeladen.

Jay Beatty ist ein großer Fan von Samaras, der von 2008 bis Ende der vergangenen Saison bei Celtic Glasgow spielte (derzeit noch kein neuer Verein). Der 29-Jährige Kicker hatte nach seinem vorerst letzten Spiel in der schottischen Liga den Jungen auf den Arm genommen und ihm den Fußballplatz und seine Mitspieler gezeigt. Jay durfte auch im Bus der Mannschaft mitfahren.

Leider klappt es für Jay Beatty jedoch nicht mit der Reise nach Brasilien. „Wir machen gerade Familienurlaub und können die fantastische Einladung nicht annehmen“, sagte seine Mutter. Kleines Trostpflaster für den Jungen: Die griechische Mannschaft wird ein Nationaltrikot mit den Autogrammen der Spieler nach Schottland schicken.

(RP/dpa)

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2 Kommentare

2 Kommentare

  1. Andrea Bröker

    28. Juni 2014 um 02:21

    Ist ja nett gemeint, die Buben freuen sich sicher und ich gönne ihnen das. Aber sind solche Aktionen wirklich ein Ausgleich dafür, dass Menschen mit Behinderung in diesem Land trotz Ratifizierung der UN-BRK immer noch benachteiligt und diskriminiert werden? Die Jungs dürfen zum Fußball nach Brasilien, wenn sie erwachsen sind, womöglich aber nicht auf dem ersten Arbeitsmarkt arbeiten. Hinzu kommt, dass wir Behinderten absolute Gleichstellung und Inklusion fordern, so wie es per Gesetz eigentlich sein sollte. Im Gegenzug möchten wir dafür aber auch keine Sonderbehandlung und Bevorzugung.

  2. Astrid Klinkmüller

    1. Juli 2014 um 18:05

    Hier geht es nicht um Politik! Die Jungs sollen sich einfach freuen, weil sie gerne Fußball spielen.

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