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Hohe Ozonwerte verschlimmern Asthma und andere Lungenerkrankungen

Gesundheit & Medizin

Hohe Ozonwerte verschlimmern Asthma und andere Lungenerkrankungen

An heißen Tagen sollten Betroffene ihren Zeitrhythmus umstellen, empfehlen Experten. 4 Fragen und Antworten.

An heißen Tagen sollten Betroffene ihren Zeitrhythmus umstellen, empfehlen Experten. 4 Fragen und Antworten.

Bei Asthma und Lungenerkrankungen können die heißen Tagen Komplikationen bereiten (Foto: Annamartha/pixelio.de)

Bei Asthma und Lungenerkrankungen können die heißen Tagen Komplikationen bereiten (Foto: Annamartha/pixelio.de)

An heißen Tagen steigen die Ozonwerte – und diese verschlimmern die Beschwerden bei Atemwegserkrankungen. Die Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Werne empfiehlt Patienten mit Asthma, der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) oder Lungenkrebs, sich an heißen Tagen im Haus aufzuhalten. Sie sollten alle Aktivitäten im Freien entweder auf die frühen Morgenstunden oder auf den späteren Abend verlegen.

Prof. Dieter Köhler, Ärztlicher Direktor der Lungenfachklinik Kloster Grafschaft in Schmallenberg (Nordrhein-Westfalen) und im wissenschaftlichen Beirat der DGP, beantwortet 4 wichtige Fragen.

1. Was ist Ozon?

Ozon ist ein Luftschadstoff, der ab einer Belastung von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter die Atemwege reizt und angreift. Empfindliche Personen reagieren schon bei niedrigeren Werten. Erkrankte haben bereits vorgeschädigte Atemwege – und sind entsprechend empfindlicher, wie Prof. Köhler vom wissenschaftlichen Beirat der DGP erläutert.

2. Was sind die Symptome?

Symptome einer hohen Belastung sind trockener Husten, Niesen und Halsschmerzen. Meist um einen Tag verzögert erschwert sich die Atmung und kann bei Asthmatikern zu einer akuten Atemnot bis hin zum lebensbedrohlichen Asthmaanfall führen.

3. Worauf sollten Betroffene achten?

An heißen Tagen meiden Betroffene am besten auch Schadstoffe wie im Zigarettenrauch oder aus Reinigungssprays. Patienten sollten außerdem auf keine Fall ihr Auto auftanken. Und sie müssen ihre Medikamente regelmäßig einnehmen, betont Prof. Köhler.

(dpa/tmn)

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