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Inklusionsfackel kehrt nach Berlin zurück

Berlin

Inklusionsfackel kehrt nach Berlin zurück

Hinter ihr liegt eine 18-monatige Weltreise mit Globetrotter Sven Marx, der auf dem Rad unter anderem bis nach Vietnam und Neuseeland fuhr.

(v.l.n.r.) Alexandra Cremer (Vorsitzende Netzwerk Inklusion Deutschland), Sven Marx (Globetrotter), Kirsten Ulrich (Vizepräsidentin für Frauen und Gleichstellung im Sport im LSB), Mario Gressmann, Stefan Schenk (beide Lebenshilfe Berlin). (Foto: Andreas Stenzel)

(v.l.n.r.) Alexandra Cremer (Vorsitzende Netzwerk Inklusion Deutschland), Sven Marx (Globetrotter), Kirsten Ulrich (Vizepräsidentin für Frauen und Gleichstellung im Sport im LSB), Mario Gressmann, Stefan Schenk (beide Lebenshilfe Berlin). (Foto: Andreas Stenzel)

Die Inklusionsfackel ist seit Jahren mit verschiedenen Menschen unterwegs. Am vergangenen Samstag kam sie nach langer Weltreise wieder in Berlin an. Vom Brandenburger Tor gab es ab 14 Uhr eine Demo per Rad zum Jahn-Sportpark, wo die IWO Berlin Ihre Abschlussveranstaltung feierte und die Fackel empfing.

Im April 2017 hatte der Netzwerk Inklusion Deutschland e.V. seine Fackel an den Berliner Globetrotter Sven Marx, überreicht, der vom Brandenburger Tor aus für fast 18 Monate zur Weltreise auf dem Rad startete. Dabei legte er zirka 32.000 Kilometer zurück. Die Route verlief von Berlin über Polen, Litauen, Lettland, Estland, Finnland, Russland, Mongolei, Japan, Vietnam, Laos, Thailand, Malaysia, Singapur, Australien, Neuseeland, USA, Kanada, Marokko, Portugal, Spanien, Frankreich, England, Belgien und Holland zurück nach Berlin. Marx, der sich mit dieser Reise seinen Traum zum 50. Geburtstag verwirklichte, nachdem ihm ein Hirntumor nur teilweise entfernt werden konnte, überstand die Fahrt über ländliche Höhen und Tiefen und verschiedene Temperaturen bestens und freute sich sichtlich über die Ankunft in „meinem Berlin“.

Besuch beim Papst

„Toll, wenn aus einer kleinen Idee so ein Selbstläufer wird und sich immer wieder Menschen finden, die unsere Inklusionsfackel mit auf ihre Reise nehmen“, freut sich Initiatorin Alexandra Cremer, Vorsitzende des Netzwerks. Seit ihrer Entzündung in 2014 reist die Inklusionsfackel im Namen der Inklusion durch die Welt. Auftakt der Deutschlandtour war 2015 der Besuch aller Landeshauptstädte. Danach ging es weiter nach Rom zum Papst mit Segnung der Fackel, dann von Sibirien bis zu den Paralympics in Rio. Im Anschluss folgte eine Tour auf den Kilimanjaro und eine Rundreise durch Namibia.

Die Fackel des Netzwerk Inklusion Deutschland e.V. verbindet mit diesem Projekt Vereine, Institutionen, Ämter, Organisationen und Einzelpersonen zum Thema Inklusion & Diversity. Ihre Botschaft lautet: mehr Akzeptanz und Toleranz gegenüber Vielfalt, denn Vielfalt ist die Norm. Weitere Infos sowie regelmäßige Updates finden Sie auf: https://www.netzwerkinklusion.de/Fackel-Welttour

Die Inklusionsfackel soll nicht nur ein Symbol für Menschen mit Beeinträchtigung sein, sondern ebenso für Menschen, die benachteiligt werden aufgrund von Alter, Geschlecht, Weltanschauung, Herkunft, Religion oder ihrer sexuellen Identität, erklärt Cremer, die die Idee zur Fackel hatte. Sie engagiert sich seit Jahren – anfangs nur regional in Frankfurt/Main, dann bundesweit – für das Thema Inklusion.

(RP/PM)

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