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Kompakt: Was bei Migräne hilft – Sieben Tipps

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Kompakt: Was bei Migräne hilft – Sieben Tipps

Die neurologische Erkrankung ist nicht heilbar, aber behandelbar.

 Migräne tritt bei Frauen etwa dreimal so häufig auf wie bei Männern (Foto: Jörg Brinckheger/pixelio.de)

Migräne tritt bei Frauen etwa dreimal so häufig auf wie bei Männern (Foto: Jörg Brinckheger/pixelio.de)

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Mit einigen Tipps des Berufsverbandes Deutscher Neurologen (BDN) lassen sich die Beschwerden zumindest lindern und Attacken ein Stück weit vorbeugen.

1. Diagnose
Die Migräne (von altgriechisch ἡμικρανία hēmikrānía ‚halber Schädel‘) ist eine neurologische Erkrankung, unter der rund 10 % der Bevölkerung leiden. Sie tritt bei Frauen etwa dreimal so häufig auf wie bei Männern und hat ein vielgestaltiges Krankheitsbild.
Typische Symptome sind periodisch wiederkehrender, anfallartiger, pulsierender und halbseitiger Kopfschmerz, der von Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit (Photophobie) oder Geräuschempfindlichkeit (Phonophobie) begleitet sein kann. Die Diagnose wird nach Ausschluss anderer Erkrankungen als Ursachen üblicherweise im Rahmen eines ausführlichen Gesprächs mit dem Arzt gestellt.
2. Wichtige Faktoren
Vermeiden Sie Alkohol, Nikotin oder Stress. Diese können Migräne auslösen.
3. Ruhe und Dunkelheit
Während einer Migräneattacke sollten Betroffene vor Reizen geschützt sein: Am besten bleiben sie in einem ruhigen, abgedunkelten Raum.
4. Sport
Vorbeugen können Ausdauersportarten wie Schwimmen, Fahrradfahren oder Joggen. Auch Entspannungstechniken wie progressive Muskelentspannung verringern unter Umständen die Häufigkeit von Migräne-Attacken.
5. Regelmäßiger Rhythmus
Hilfreich sind ein regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus und geregelte Essenszeiten, damit der Blutzuckerspiegel nicht zu sehr schwankt.
6. Medikamente
Die Schmerzen können mit ASS, Ibuprofen oder Paracetamol gelindert werden. Bei manchen wirkt das nicht. Für sie kommen – in Absprache mit dem Arzt – Triptane infrage. Diese lindern nicht nur die Schmerzen, sondern auch Begleitsymptome wie Übelkeit und Erbrechen.
Unter bestimmten Voraussetzungen können vorbeugend Medikamente wie Betablocker oder Mittel mit dem Wirkstoff Flunarizin zum Einsatz kommen: Etwa dann, wenn die Behandlung der Attacken bisher nicht geholfen hat, Betroffene Medikamente zur Akutbehandlung schlecht vertragen, monatlich mehr als drei Attacken auftreten oder es nach der Migräne zu neurologischen Beschwerden kommt, die länger als sieben Tage andauern.
7. Tagebuch
Betroffene sollten ein Kopfschmerz-Tagebuch führen, um ihre persönlichen Migräneauslöser zu ermitteln. Sind diese erkannt, lassen sie sich möglicherweise besser vermeiden (www.neurologen-im-netz.de).

(RP/Wikipedia/dpa)

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