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Krämpfe in der Nacht – hilft Magnesium wirklich?

Alzheimer/Demenz

Krämpfe in der Nacht – hilft Magnesium wirklich?

Die positive Wirkung ist nur bei einer einzigen Personengruppe nachgewiesen.

Die positive Wirkung ist nur bei einer einzigen Personengruppe nachgewiesen.

Die Wirkung von Magnesiumtabletten ist umstritten (Foto: iwd)

Die Wirkung von Magnesiumtabletten ist umstritten (Foto: iwd)

Anders als bei sportlichen Belastungen treten nächtliche Krämpfe oft ohne erkennbaren Auslöser auf. Dann hilft es, die verkrampfte Muskulatur zu dehnen, erklärt Prof. Hans-Christoph Diener von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie.

Auch den Antagonisten des betroffenen Muskels anzuspannen, also seinen Gegenspieler, könne helfen. Regelmäßiges Dehnen und Muskeltraining beugen nächtlichen Krämpfen vor. Außerdem sei es wichtig, nicht zu dehydrieren, also ausreichend Flüssigkeit aufzunehmen.

Verschiedene Ursachen möglich

Viele Betroffene nehmen Magnesiumtabletten, um Muskelkrämpfe zu behandeln. Eine positive Wirkung von Magnesium auf die Verkrampfungen sei aber wissenschaftlich nicht erwiesen – außer bei Schwangeren, wie Prof. Diener betont.

Wer regelmäßig Krämpfe hat, sollte von einem Arzt überprüfen lassen, ob andere Erkrankungen wie Diabetes oder die Einnahme eines bestimmten Medikaments dahinter stecken. Auch Alkoholkonsum fördert die Krämpfe.

(dpa/tmn)


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2 Kommentare

2 Kommentare

  1. MS für Fortgeschrittene

    9. August 2013 um 16:37

    Hier geht es ja nur um nächtliche Wadenkrämpfe. Gut. Dass hier die Wirksamkeit nicht so dolle ist, mag sein. Aber der muskelentspannende Effekt bei uns Spastis (Spastis dürfen doch Spastis sagen, oder?^^) dürfte ja wohl mehr als bewiesen sein. Bitte diesen Artikel nicht falsch lesen, so wie ich es zuerst auch getan habe. 😉

  2. Andrea Bröker

    9. August 2013 um 23:40

    Naja, dem Hersteller und dem Apotheker hilft es sicher. 😉

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