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Nach Schwangerschaftsdiabetes regelmäßig Blutzuckerwert prüfen

Diabetes

Nach Schwangerschaftsdiabetes regelmäßig Blutzuckerwert prüfen

Studie: Jede zweite Frau mit Gestationsdiabetes bekommt innerhalb von acht Jahren nach der Geburt Diabetes Typ 2.

Studie: Jede zweite Frau mit Gestationsdiabetes bekommt innerhalb von acht Jahren nach der Geburt Diabetes Typ 2.

Schwangere Frau (Foto: Cornelia Menichelli/pixelio.de)

Schwangere Frau (Foto: Cornelia Menichelli/pixelio.de)

Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes (auch Gestationsdiabetes genannt) sollten nach der Entbindung weiterhin regelmäßig ihren Blutzuckerspiegel überprüfen lassen. Dieser Rat gelte auch, wenn die Werte anfangs wieder im Normbereich sind, erläutert die Deutsche Diabetes Gesellschaft in Berlin.

Gestationsdiabetes

Der Gestationsdiabetes zählt insgesamt zu den häufigsten schwangerschaftsbegleitenden Erkrankungen. Als Risikofaktoren gelten Übergewicht, ein Alter über 30 Jahren und eine erbliche Vorbelastung mit Diabetes mellitus. Ein Schwangerschaftsdiabetes kann jedoch auch ohne bekannte Risikofaktoren auftreten.

Sinnvoll sei ein erster Test sechs bis zwölf Wochen nach der Geburt. Findet sich dabei nichts Auffälliges, lassen die Patientinnen ihren Blutzuckerspiegel danach am besten jedes zweite oder dritte Jahr kontrollieren. So kann eine drohende Erkrankung frühzeitig erkannt beziehungsweise vermieden werden.

Aktuelle Studie aus Südkorea

Hintergrund der Empfehlung ist eine aktuelle Studie aus Südkorea, wonach jede zweite Frau mit Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) innerhalb von acht Jahren nach der Geburt Diabetes Typ 2 bekommt. Vergleichbare Ergebnisse haben Forscher für Deutschland ermittelt, wo vier Prozent aller Schwangeren Gestationsdiabetes haben.

Damit sich daraus nach der Entbindung keine dauerhafte Erkrankung entwickelt, empfehlen die Fachleute, das Kind mindestens drei Monate zu stillen. Außerdem können eine bewusste Ernährung und ein normales Körpergewicht vorbeugend wirken.

(dpa/tmn)


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