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Nationaltheater Mannheim will Rabatte für Schwerbehinderte verringern

Baden-Württemberg

Nationaltheater Mannheim will Rabatte für Schwerbehinderte verringern

Eines der ältesten kommunalen Theater der Welt erhöht die Eintrittspreise – auch Schüler und Studenten sind betroffen.

Eines der ältesten kommunalen Theater der Welt erhöht die Eintrittspreise – auch Schüler und Studenten sind betroffen.

Aus dem aktuellen Tanzstück „Naked“ von Dominique Dumais im Nationaltheater Mannheim. (Foto: Nationaltheater Mannheim)

Aus dem aktuellen Tanzstück „Naked“ von Dominique Dumais im Nationaltheater Mannheim. (Foto: Nationaltheater Mannheim)

Geringere Rabatte sollen mehr Geld in die Kassen des Nationaltheaters Mannheim (Baden-Württemberg) spülen. Von der kommenden Spielzeit an sollen die ermäßigten Tickets für Schüler, Studenten, Schwerbehinderte und Angehörige von Mitarbeitern teurer werden. Statt 50 Prozent Nachlass gibt es künftig nur noch 25 Prozent. Dies berichtet der „Mannheimer Morgen“. „Das Haus will mehr einnehmen als bisher“, sagte der Geschäftsführende Intendant Ralf Klöter.

Das Nationaltheater reagiere damit auf Anregungen des Rechnungsprüfungsamtes und von Stadträten. Die SPD-Gemeinderatsfraktion hatte einen entsprechenden Antrag eingebracht. Die Umstellung soll Mehreinnahmen von bis zu 300.000 Euro bringen. Die Bühne gilt als eines der kulturellen Flaggschiffe der Metropolregion Rhein-Neckar und ist eines der ältesten kommunalen Theater der Welt.

(RP/dpa/lsw)

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7 Kommentare

7 Kommentare

  1. Alexandra Becht

    8. Mai 2016 um 20:42

    Bei manchen Veranstaltungen bekommen Schwerbehinderte gar keine Ermäßigung, oder erst ab GdB 80

  2. Denis Quadt

    8. Mai 2016 um 21:00

    Finde ich durchaus in Ordnung. Warum bei Theater, Kino oder Konzerten Rabatte gegeben werden, erschließt sich mir nicht.

  3. Mag Dalena

    8. Mai 2016 um 21:09

    Das passiert inzwischen fast überall. Die Hilfsbereitschaft und Barmherzigkeit der Menschen hört dort auf, wo das Geld anfängt!!

  4. Nina Karimy

    8. Mai 2016 um 21:49

    Warum? Warum? Lieber Denis, du wirst entweder ein bonsenkind oder Kulturkreis sein (wahrscheinlich beides). Denn sonst wüsstest du, dass bestimmte Bevölkerungsgruppen wenig Geld besitzen und Kunst und Kultur zur Lebensqualität gehört! Diese Menschen auszuschliessen ist schlicht und einfach Diskriminierung!

  5. Nina Karimy

    8. Mai 2016 um 21:51

    Oh. Oder das war Sarkasmus! Dann ziehe ich den Hut vor dir! 🙂

  6. Wolfsspitz

    9. Mai 2016 um 07:33

    Oh man, die Welt geht unter es wird nur noch 25% Rabatt gewährt. Kann hier einer der sich hier aufregt und gleich von Diskriminierung schreibt mal darlegen wo er die Diskriminierung jetzt genau fest macht? Ich bin selber Schwerbehindert und nehme Rabatte gerne in Anspruch nur nach meiner Erfahrung gibt es meist nur einen kleinen Rabatt. Ich halte da einen ordentlichen Rabat für angesagt, wo ich aus Behinderungsgründen nicht das komplette Angebot nutzen kann aber nicht nur deshalb weil eine Schwerbehinderung vorliegt. Wenn es schon um soziale belange geht, dann wäre ein Sozialrabatt der allen mit geringem Einkommen gegeben wird sicher sinnvoller.

  7. Dani

    10. Mai 2016 um 22:29

    Da stimme ich Wolfsspitz zu. Warum soll ein gut situierter schwerbehinderter Kunde nicht den vollen Eintritt zahlen, aber die sozial schwache Nicht-Behinderte den vollen Satz? Wenn ich das Angebot voll nutzen kann und es mir leisten kann, ist es ok, wenn ich den vollen Eintritt zahle.
    Auf der anderen Seite muss man auch sehen, dass manche Dinge als z. B. Rollifahrer teurer sind. Zum Beispiel habe ich nicht die gleiche große Auswahl an Hotels und muss häufig die teureren Häuser buchen, wenn ich nicht am A… d. Welt wohnen möchte. Zuzahlungen für Hilfsmittel etc. Insofern habe ich auch kein schlechtes Gewissen, wenn ich dann auch mal irgendwo sparen kann, wo ich es nicht müsste. Aber wie gesagt: Nötig finde ich es nicht.

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