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Neues DBS-Projekt verspricht „Mehr Inklusion für Alle“

Inklusion in Gesellschaft, Sport & Freizeit

Neues DBS-Projekt verspricht „Mehr Inklusion für Alle“

Der Deutsche Behindertensportverband startet MIA dank einer Rekordförderung der Aktion Mensch.

Der Deutsche Behindertensportverband startet MIA dank einer Rekordförderung der Aktion Mensch.

Zum Beispiel Rollstuhltanz: Das neue Projekt berät in zehn verschiedenen Modellregionen über Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderung im Sport. (Foto: LSB NRW)

Zum Beispiel Rollstuhltanz: Das neue Projekt berät in zehn verschiedenen Modellregionen über Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderung im Sport. (Foto: LSB NRW)

Kern ist die Analyse und Beratung von bundesweit zehn verschiedenen Modellregionen hinsichtlich der Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderung im Sport. Die Projektmittel für das dreijährige Projekt mit einem Gesamtvolumen von 600.000 Euro kommen von der Aktion Mensch Stiftung. Ein Umfang, den es in der Geschichte des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) bislang noch nicht gegeben habe, wie der Verband mitteilte.

„Mit dem Index für Inklusion im und durch Sport haben wir 2014 einen Wegweiser für das Thema erarbeitet und wollen diese Grundlagenarbeit nun in die Praxis übertragen. Die Aktion Mensch Stiftung vergibt nur wenige Projektförderungen mit diesem Volumen. Dass unsere Idee befürwortet wurde, macht uns stolz und motiviert uns zugleich, unser Engagement im Bereich Inklusion fortzusetzen“, sagte Friedhelm Julius Beucher, Präsident des DBS.

Ausschreibung ab Mitte des Jahres

Für die Projektdurchführung sollen nun Netzwerke aus örtlichen Strukturen auf- und ausgebaut werden, die gemeinsam die Inhalte des „Index für Inklusion“ umsetzen. Ergänzend dazu werde es Qualifizierungsmodule geben sowie eine Online-Plattform, die Informationen zur Umsetzung bereithalte, auftretende Fragen beantworte und einen Erfahrungsaustausch ermögliche. „Wir wollen direkt vor Ort erfahren, welche Rahmenbedingungen eine uneingeschränkte Teilhabe ermöglichen, aber auch hemmende Faktoren analysieren, um den Inklusionsprozess mitzugestalten und voranzutreiben“, sagte Thomas Härtel, Vizepräsident des DBS.

Die Ausschreibung für den einjährigen Beratungsprozess für interessierte Vereine, Strukturen und Netzwerke werde in der Jahresmitte veröffentlicht, so der DBS. Ansprechpartnerin ist Kristine Gramkow, stellvetretende DBS-Direktorin Sportentwicklung, Referentin Breitensport und Inklusion, Tel.: 02234-6000-304, E-Mail: gramkow(at)dbs-npc.de

(PM/DOSB)

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1 Kommentar

1 Kommentar

  1. Jan Kajnath

    16. Februar 2017 um 14:54

    Das klingt wunderbar. Ich hoffe das viele Menschen von der Förderung profitieren. Das Beispiel mit dem Rollstuhl-Tanz klingt fabelhaft! ?

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