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Die XV. Paralympischen Sommerspiele sind eröffnet

Live aus Rio: Paralympics 2016

Die XV. Paralympischen Sommerspiele sind eröffnet

Paralympics in Rio de Janeiro (7.–18. September 2016): Das große ROLLINGPLANET-Extra mit Höhepunkten, Siegern, Sensationen und Impressionen.

Paralympics in Rio de Janeiro (7.–18. September 2016): Das große ROLLINGPLANET-Extra mit Höhepunkten, Siegern, Sensationen und Impressionen.

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(Auf den Pfleil klicken, um unser Editorial zu lesen:) ROLLINGPLANET in Rio
Für ROLLINGPLANET berichten aus Rio de Janeiro Jessica Unterreiner, Peter Schadt, die Reporter/innen von dpa, und im Backoffice Lothar Epe, Max Kramer (Redaktion) und Kim Robins (Technik). In Zusammenarbeit mit der Medienwerkstatt des USC München Rollstuhlsport e.V., dem deutschen Rekordmeister im Rollstuhlbasketball. Dieses ROLLINGPLANET-Paralympics-Magazin wird gesponsert von ROLLING PANTS.
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Sie bloggen für ROLLINGPLANET aus Rio

Peter Schadt Blog

ROLLINGPLANET sichtet nicht nur die sportlichen Ereignisse. Peter Schadt (Foto oben: kurz nach seiner Ankunft in Rio de Janeiro) und Jessy Unterreiner (unten: bei ihrer Abreise vom Münchner Hauptbahnhof) liefern Impressionen aus der südöstlichen Metropole des Landes, in der zirka 6,5 Millionen Menschen leben. Der 55-Jährige ist Ex-Rollstuhlbasketball-Nationalspieler und war mehrfach Trainer des USC München. Während Schadt ein erfahrener Globetrotter ist, rollt die 16-Jährige erstmals so weit von zu Hause entfernt durch die Welt.

Jessy Unterreiner Blog

Unser Magazin ist in vier Rubriken gegliedert, die Sie über die folgenden Reiter erreichen: Das TAGEBUCH mit News und Impressionen, DAS DEUTSCHE TEAM mit allen Sportler/innen, WISSENSWERTES rund zu den Paralympics und WETTKÄMPFE/TV mit dem kompletten Zeitplan.

Alles auf einen Blick

TAGEBUCHDAS DEUTSCHE TEAMWISSENSWERTESWETTKÄMPFE & TV

Bitte wählen Sie den gewünschten Zeitraum aus:
Übersicht | Vorlauf und Eröffnungsfeier | 8.-10.9.2016 | 11.-12.9.2016 | 13.-15.9.2016 | 16.-18.9.2016

7.9.2016: Eröffnungsfeier

Die Höhepunkte der Eröffnungsfeier

Das deutsche Team bei der Eröffnungsfeier der Paralympischen Spiele in Rio, angeführt von Fahnenträger Markus Rehm. (Foto: Jens Buettner/dpa)

Das deutsche Team bei der Eröffnungsfeier der Paralympischen Spiele in Rio, angeführt von Fahnenträger Markus Rehm. (Foto: Jens Buettner/dpa)

Die Stimmung

Die Menschen waren begeistert, irgendwie wirkte alles entspannter, bunter, lockerer und rhythmischer als bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Rio. Mit Kreativität und Herzlichkeit wollen die Paralympics überraschen – und die ersten Eindrücke der Delegation sind: positiv bis begeistert. Der Chef des Organisationskomitees, Carlos Arthur Nuzman, meinte mit Blick auf die Finanz- und Organisationsprobleme: „Brasilianer geben niemals auf.“

„Wir sind alle Teil einer Welt“, betonte Paralympics-Präsident Craven. Es ist sehr lebendiger Start, am Nationfeiertag. Vor 194 Jahren wurde das Land unabhängig von Portugal. Keine Klagen über Pannen oder genervte Teilnehmer.

Die Herzlichkeit

Rio de Janeiro, diese Stadt der Gegensätze, deren Menschen gelitten haben unter den negativen Berichten über die Olympischen Spiele, feiern die Paralympics – und alle Menschen mit Behinderung. Selten waren in Rio so viele Rollstühle zu sehen, in Copacabana wurden noch schnell an einigen Bürgersteigen abgesenkte Rampen eingebaut, damit man mit Rollstühlen die Straße wechseln kann.

Sympathischer und fröhlicher Gastgeber: Das brasilianische Team beim Einzug der Mannschaften. (Foto: EPA/Al Tielemanns/OIS/IOC)

Sympathischer und fröhlicher Gastgeber: Das brasilianische Team beim Einzug der Mannschaften. (Foto: EPA/Al Tielemanns/OIS/IOC)

Jedes einmarschierende Land brachte ein Puzzleteil mit, darauf die Fotos ihrer Athleten. Daraus wurde in der Mitte ein riesiges menschliches Herz geformt der über 4300 Teilnehmer. Als Brasilien das letzte Stück einsetzte, fing das Herz an, zu schlagen.

Das brasilianische Lebensgefühl

Am Anfang der Eröffnungsfeier saß der Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees, der frühere Rollstuhl-Basketballer Philip Craven, in einem Videoclip vor einer Anzeigetafel, der Flug nach Rio ist gecancelt, er wählt Belem und landet hoch oben im Norden. Dann macht sich Craven im Rollstuhl auf zu einer 3125 Kilometer virtuellen Reise, ist beim Capoeira, am Strand, lernt schnell, dass man in Brasilien immer den Daumen hoch recken muss, alles „tudo bem“, auch mit Behinderung. Noch schnell den Cristo besucht, dann tauchte er leibhaftig im Maracanã auf, durch das später La-Ola-Wellen schwappten.

Der Strand wurde als demokratischer Ort inszeniert, der zugänglich für behinderte Menschen ist (siehe auch den Beitrag unten unseres ROLLINGPLANET-Bloggers Peter Schadt vom 7.9.2016: „Am Strand von Copacobana“).

Die Show-Künstler

Spektakuläre mit Aaron Fotheringham  (Foto: Kay Nietfeld/dpa)

Spektakuläre Show mit Aaron Fotheringham (Foto: Kay Nietfeld/dpa)

Aaron Fotheringham zeigte, was mit dem Rollstuhl möglich ist. Der US-Amerikaner ließ sich im Maracanã eine 17 Meter hohe Rampe herunterrollen und sprang durch einen mit Feuerwerk erleuchteten Ring. Er kam mit Fehlbildungen zur Welt und macht mit dem Rollstuhl Sprünge, wie man sie von Skatern und BMX-Fahrern kennt.

400 Tänzer zeigten das Lebensgefühl der Stadt, dann spielte der berühmte Pianist João Carlos Martins die brasilianische Nationalhymne – aus 330 grünen, blauen und gelben Segeltüchern und Schirmen wurde die Nationalflagge geformt.

Spektakulär war auch der Tanz der beidseitig Unterschenkel amputierten Snowboarderin Amy Purdy mit einem Roboter. Ein Tanz, der auch Purdys eigene Geschichte erzählte. Mit 19 fiel sie aufgrund einer Hirnhautentzündung ins Koma, ihre Überlebenschance lag bei zwei Prozent. Sie verlor Nieren, Milz und beide Beine, aber überlebte. Bei den Paralympics in Sotschi (Russland) holte sie Bronze mit dem Snowboard. Humor gewinnt immer: „Beim Snowboarden bekomme ich nun wenigstens keine kalten Füße mehr“, sagt sie, die sich selbst einen Roboter nennt.

Amy Purdy tanzte mit einem Roboter. (Foto: EPA/Marcelo Sayao)

Amy Purdy tanzte mit einem Roboter. (Foto: EPA/Marcelo Sayao)

Die deutsche Mannschaft

wurde von Leichtathlet Markus Rehm als Fahnenträger ins Maracana-Stadion geführt. Kurz zuvor hatte es Misstöne aus dem eigenen Lager gegeben, als Michael Teuber die Wahl Rehms kritisiert hatte (siehe Tagebuch-Eintrag unten vom 7.9.) Insgesamt starten 155 deutsche Sportler in Rio (siehe unseren Reiter oben „Das deutsche Team“).

Die Schrecksekunde

Nicht nur heile Welt, sondern das wahre Leben bei den Paralympics: Fackelträgerin Marcia Malsar verlor ihr Gleichgewicht, stürzte mit der Gehhilfe in der rechten Hand und ließ das Olympische Feuer fallen. (Foto: dpa)

Nicht nur heile Welt, sondern das wahre Leben bei den Paralympics: Fackelträgerin Marcia Malsar verlor ihr Gleichgewicht, stürzte mit der Gehhilfe in der rechten Hand und ließ das Olympische Feuer fallen. (Foto: dpa)

Eine der letzten Fackelträgerinnen, Márcia Malsar, stürzte mit der Fackel und blieb liegen. Freiwillige halfen der früheren 200-Meter-Sprinterin auf, das Feuer gelangte zu dem Schwimmer Clodoaldo Silva, der unter großem Jubel die Flamme im Rollstuhl Rampen hochfuhr und dann entzündete. Malsar, die mit Bewegungsstörungen lebt, hatte 1984 in New York die erste Goldmedaille für Brasilien bei Paralympics gewonnen. Für viele Menschen im Stadion und auch auf Twitter spiegelte die Szene wider, was den Paralympischen Geist ausmachen sollte: Hinfallen, aufstehen, nie aufgeben.

Der Wetter-Gott

spielte nicht ganz mit. Bei strömendem Regen entzündete Silva das Paralympische Feuer.

Das Zuschauerinteresse

Gerade Familien sollen angelockt werden, der Olympiapark kann schon für 10 Reais (2,80 Euro) besichtigt werden, der Verkauf hat stark angezogen, schon 1,6 Millionen Tickets gingen weg – die Hoffnung: weniger leere Ränge als bei Olympia.

Medien-Interesse

Groß. Nach Angaben des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) werden in 154 Ländern der Erde TV-Bilder von den Spielen in Brasilien zu sehen sein – vor vier Jahren in London waren es noch lediglich 115.

Der Buhmann

Der neue Präsident Michel Temer wurde wie schon bei der Olympia-Eröffnung gnadenlos von Anhängern der abgesetzten Präsidentin Dilma Rousseff ausgepfiffen. Weil er die nötigen Mehrheiten dafür geschmiedet habe, werfen sie ihm einen Putsch vor. Sofort nach seiner Eröffnungsformel wurde ein großes Feuerwerk entzündet, um den Lärm zu übertönen.

(RP/dpa)

JESSY UNTERREINER BLOGGT

Die Eröffnungsfeier heute war der Hammer!

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Die deutschen Athleten laufen ein…

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Das paralympische Feuer brennt!

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7.9.2016: Am Strand von Copacabana +++ Russland startet eigene Paralympics-Wettkämpfe +++ Google feiert Paralympics mit einem Doodle +++ Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages kritisiert DBS +++ Teuber will Rehm nicht als Paralympics-Fahnenträger +++ Thomas Schmidberger macht’s notfalls nackt +++ Besuch im deutschen Paralympics-Haus +++ Innenminister de Maizière drückt Paralympics-Startern die Daumen +++ Kein Chaos in Rio – DBS-Präsident gibt Entwarnung
PETER SCHADT BLOGGT

Heute am Strand von Copacabana…

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Paralympische Triathleten bereiten sich auf ihren Start vor…

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Nicht nur ein Mythos, sondern Realität: Fantastische Stimmung am Strand.

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Während der paralympischen Spiele gibt es an der CC diesen Service: Umsteigen und rein ins Meer. Ich bin schon vier Mal rein und raus…

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…wäre dabei allerdings fast ertrunken. Alleine im Meer und Wahnsinnswellen, da hast Du als Rollifahrer keine Chance. Das hier ist mein Lebensretter.

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Hier spricht der deutsche Fahnenträger

„Das ist eine riesige Ehre. Ich habe mich tierisch gefreut, als ich die Nachricht überbracht bekommen habe. Das wird ein großartiger Moment, die deutsche Mannschaft in das Stadion führen zu dürfen. Ein schöner Einstieg in tolle Spiele. Ich wurde am Montagabend ins Mannschaftsbüro gebeten und dachte erst: Jetzt wird irgendeine Kleinigkeit abgesprochen, ein Termin vielleicht. Aber dann wurde es mir übermittelt. Das war ein sehr schöner und emotionaler Moment, mit dem ich nicht unbedingt gerechnet habe.“

Markus Rehm in unserem Interview, das Sie hier lesen können.

Mehrtägige Wettkampfserie in Moskau

Wladimir Lukin, Präsident des russischen nationalen paralympischen Komitees. (Foto: Wikipedia/A.Savin, CC BY-SA 3.0)

Wladimir Lukin, Präsident des russischen nationalen paralympischen Komitees. (Foto: Wikipedia/A.Savin, CC BY-SA 3.0)

Aus Protest gegen ihren Ausschluss von den Paralympics in Rio haben russische Sportler eine mehrtägige Wettkampfserie in Moskau eröffnet. Bis Freitag wollten mehr als 250 Athleten ihre Kräfte in 18 Disziplinen messen, sagte Wladimir Lukin, Präsident des nationalen paralympischen Komitees, am Mittwoch der Agentur Interfax zufolge. Russland fühle sich weiter als Teil der olympischen Familie.

„Wir wünschen allen Teilnehmern in Rio viel Erfolg und gute Spiele. Schade, dass wir diesen Feiertag des Sports nicht gemeinsam erleben können“, sagte Lukin. Die Paralympics finden ohne russische Sportler statt. Grund ist ein staatliches Doping-System, das der Ermittler Richard McLaren im Bericht für die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA anprangert.

Lukin wies die Vorwürfe zurück und kündigte weitere juristische Schritte an. „Wir werden vor Gericht für die Interessen unserer Sportler kämpfen“, sagte der Funktionär. In den vergangenen Wochen hatten einige Gerichte etwa in Deutschland bereits Klagen abgewiesen.

Auch Sportminister Witali Mutko kritisierte die Sperre erneut. „Alle sind natürlich sauer. Ich hoffe, die Sperre wird bald aufgehoben“, sagte Mutko. Zwar räumte er eine Mitverantwortung für die Sperre ein, wollte aber weiter keine persönlichen Konsequenzen ziehen.

(RP/dpa)

Google feiert Paralympics mit einem Doodle

google doodle paralympics animiert

Google feiert den Beginn der Paralympics 2016 an diesem Mittwoch mit einem animierten Doodle. Wer auf die Seite der Suchmaschine geht, sieht das Google-Logo auf gelben Hintergrund. Im zweiten „O“ des Begriffes werden mehrere Sportarten gezeigt, unter anderem Volleyball und Fußball.

(RP)

Schmidt kritisiert DBS

Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) hat unter den 155 Teilnehmern nur eine Sportlerin mit sogenannter geistiger Behinderung für Rio nominiert, die 17-jährige Schwimmerin Janina Breuer. „Das müssen in Pyeongchang im Winter 2018 unbedingt mehr werden, deutsche Sportler mit geistiger Behinderung sind deutlich unterrepräsentiert“, kritisiert Ulla Schmidt, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages und Bundesvorsitzende der Lebenshilfe.

(RP/ag)

Teuber will Rehm nicht als Paralympics-Fahnenträger

 Michael Teuber nach dem Gewinn der Goldmedaille bei den Paralymischen Spielen 2012 in London. (Foto: dpa)

Michael Teuber nach dem Gewinn der Goldmedaille bei den Paralymischen Spielen 2012 in London. (Foto: dpa)

Heute (ab 23 Uhr, ARD live) wird Weitsprung-Weltrekordler Markus Rehm (28) die deutsche Fahne bei der Eröffnungsfeier der Paralympics ins Maracana-Stadion von Rio tragen. Rad-Profi Michael Teuber (48, vierfacher Paralympics-Sieger und auch in Rio dabei) ist damit nicht einverstanden: „Das habe ich nicht erwartet, da hätte ich eher auf den fünffachen Paralympics-Sieger und Fair-Play-Preis-Gewinner Jochen Wollmert bei seiner siebten Teilnahme getippt. Es sind wahrscheinlich Jochens letzte Spiele. Er hätte die Fahne verdient gehabt. Markus war nur einmal bei den Paralympics und darf schon beim zweiten Mal die Fahne tragen. Das verstehe ich nicht.“

(RP/ag)

Notfalls nackt

„Ganz ehrlich: Fahnenträger bei der Abschlussfeier der letzten Paralympics in London gewesen zu sein, war so eine große Ehre – es wäre mir völlig egal gewesen, was ich hätte tragen müssen in diesem Moment. Vermutlich wäre ich mit der Fahne auch nackt losgerollt. (lacht) Aber es stimmt schon: Diese Strumpfhosen sind von der Länge nicht optimal für Rollstuhlfahrer und gemeinsam mit den Schuhen echt gewöhnungsbedürftig und auch der Parka sieht bei mir eher wie ein Kleid aus. Aber es sind ja auch coolere Sachen dabei.“

– Tischtennisspieler Thomas Schmidberger in einem Interview mit „Spox“, nachdem er sich in einem Video über die modischen Strumpfhosen lustig macht, die alle deutschen olympischen und paralympischen Athleten bei der Eröffnungsfeier tragen.

JESSY UNTERREINER BLOGGT

Auf der einen Seite das wunderschöne Meer…
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…und auf der anderen Seite die Straße…
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Im deutschen Paralympics-Haus war es super interessant! Es waren viele wichtige Sponsoren da und natürlich auch ein paar Sportler :-). Man konnte sich mit ihnen sehr gut unterhalten und sich über die verschiedenen Sportarten austauschen. Und die Architektur des deutschen Hauses ist echt außergewöhnlich. Mir hat es dort sehr gut gefallen.
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Innenminister de Maizière drückt Paralympics-Startern die Daumen

Innenminister Thomas de Maizière (Foto: dpa)

Innenminister Thomas de Maizière (Foto: dpa)

Innenminister Thomas de Maizière (CDU) hat einen Tag vor dem Wettkampfstart bei den Paralympics in Rio den 155 deutschen Startern „viel Erfolg und das notwendige Quäntchen Glück“ gewünscht. „Jeder von ihnen hat sich intensiv auf dieses herausragende internationale Sportereignis vorbereitet. Sie sind Top-Athleten und besondere Vorbilder“.

De Maizière freue sich auf begeisternde und bewegende Momente. Zudem hofft der 62-Jährige „auf faire Wettkämpfe und vor allem für die deutsche Mannschaft auf erfolgreiche, erlebnisreiche und unvergessliche Tage in Rio de Janeiro.“

(RP/dpa)

DBS-Präsident gibt Entwarnung

Der Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), Friedhelm Julius Beucher (Foto: Jan-Philipp Strobel/dpa)

Der Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), Friedhelm Julius Beucher (Foto: Jan-Philipp Strobel/dpa)

„Ich muss ganz ehrlich sagen: Wir sind nicht nur mit großer Vorfreude hierhergeflogen, sondern auch mit einigen Sorgenfalten. Wir waren auf riesige Herausforderungen eingestellt. Aber bislang ist kaum eine dieser Befürchtungen eingetreten. Es gibt keine Probleme, zu den Trainings- oder Wettkampfstätten zu gelangen. Unsere Athleten können sich ganz auf ihr Training und ihre Form konzentrieren. Die Unterbringung im Paralympischen Dorf ist völlig okay, das Essen sogar hervorragend. Im Moment treffen praktisch jeden Tag positive Überraschungen ein. Das kann man nicht anders nennen.

Wir wollen Deutschland nicht nur ordentlich repräsentieren in der Welt. Sondern wir wollen unseren Platz unter den führenden paralympischen Nationen festigen. Rein sportlich gesehen, bin ich mit breiter Brust nach Rio gekommen. Wir haben selten zuvor so viele Welt- und Europameistertitel errungen wie in den letzten Jahren – und das quer durch alle Sportarten. Auch in den neuen Paralympics-Sportarten Kanu und Triathlon stellen wir die Weltmeister. Das ist kein Garant für das Treppchen. Aber das ist eine gute Voraussetzung.“

Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS)

6.9.2016: Als Rollstuhlfahrer mit dem Bus fahren +++ Weitspringer Rehm als Fahnenträger bestimmt +++ IOC-Präsident Bach sagt ab +++ Kondom-Automaten +++ Rollstuhlbasketballerinnen und der Nebel
PETER SCHADT BLOGGT

Erster Eindruck von Rio. Die Stadt ist einfach geil. Utopia Aqual Rio, so heißt die Station Linha 1 bei Sprays DOS Navios.
Paralympics Rio Peter Schad wand
Paralympics Rio Mauer
Paralympics Rio Peter Schadt Wandt
So schaut ein Bus hier aus. Großes Handicap-Zeichen, aber die Hebebühne funktioniert trotzdem nicht. Egal. Rio ist trotzdem geil.
Rio Bus

Weitspringer Rehm ist Fahnenträger bei Paralympics

Der Star geht voran: Ausnahme-Weitspringer Markus Rehm führt bei der Eröffnungsfeier der Paralympics in Rio de Janeiro die deutsche Mannschaft am Mittwoch als Fahnenträger ins Maracana-Stadion. „Für mich ist es eine riesige Ehre, dass ich mit der Fahne vorneweg laufen darf. Das wird ein einzigartiges Erlebnis, auf das ich mich sehr freue“, sagte der Leichtathlet nach seiner Berufung am Dienstag.

Rehm hat seine Ausnahmestellung im deutschen Behindertensport mehrfach unter Beweis gestellt. Als Paralympics-Sieger von London 2012, dreimaliger Weltmeister und Weltrekordhalter mit sagenhaften 8,40 Metern steht der 28-Jährige sportlich außerhalb jeglicher Diskussion. „Seine herausragenden Leistungen und Rekorde haben ihn auch international zu einem der Stars der paralympischen Bewegung aufsteigen lassen“, erklärte Chef de Mission Karl Quade.

Für weit mehr Aufsehen hatte er aber im Bereich der Nichtbehinderten gesorgt: Der Prothesen-Springer wurde vor zwei Jahren deutscher Weitsprung-Meister und kämpfte seither auch für seine Startgenehmigung bei den Olympischen Spielen in Rio. Der Leichtathletik-Weltverband IAAF forderte dafür jedoch einen Nachweis, dass Rehm durch seine Prothese keinen Vorteil hat. Die kontrovers diskutierte und mittlerweile auch wissenschaftliche untersuchte These ist, dass seine Spezialprothese beim Absprung wie eine Feder wirkt.

In aufwendigen Tests für eine Studie hatten Wissenschaftler aus Köln, Japan und den USA keinen Nachweis erbringen können, dass Rehm gravierende Vor- oder Nachteile im Vergleich mit Athleten ohne Behinderung habe. Der Orthopädietechnik-Meister habe Nachteile beim Anlauf, aber Vorteile beim Absprung.

Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) erlaubte ihm daraufhin weiterhin die Teilnahme an deutschen Meisterschaften, legte aber eine getrennte Wertung fest. Die IAAF stoppte später Rehms Olympia-Ambitionen. „Die Paralympics sind mein Hauptwettkampf. Und das wären sie auch gewesen, wenn ich bei Olympia hätte starten können“, sagte der Leverkusener, der in Rio auch mit der 4×100-Meter-Staffel berechtigte Medaillenhoffnungen hat.

Markus Rehm verlor seinen rechten Unterschenkel im Alter von 14 Jahren. Damals geriet er bei einem Wakeboard-Unfall in die Schraube eines Motorbootes.

(Martin Kloth und Sebastian Stiekel/dpa)

IOC-Präsident Bach sagt Besuch bei Paralympics-Eröffnung in Rio ab

Erst hat der IPC ihm mit dem Komplett-Ausschluss russischer Sportler eine politische Ohrfeige gegeben, jetzt kommt er nicht: IOC-Präsident Thomas Bach, der einen solchen Bann für Olympia verhinderte, hat seinen Besuch bei der Eröffnungsfeier der Paralympics am Mittwoch in Rio de Janeiro abgesagt. „IOC-Präsident Thomas Bach wird am Staatsbegräbnis für den früheren Bundespräsidenten Walter Scheel am Mittwoch in Berlin teilnehmen“, teilte das IOC am Dienstag auf dpa-Anfrage mit. Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees habe Sam Ramsamy, den Beauftragten für Behindertensport, als offiziellen Repräsentanten des IOC bei der Eröffnungsfeier in Rio benannt.

(RP/dpa)

Kondom-Automaten stehen hier auch überall rum!

Als Speerwerfer Mathias Mester (links) mit Nico Kappel (rechts) im Paralympischen Dorf einen noch kleinern Athleten entdeckt, schreibt er auf Facebook dazu: „Endlich normale Leute.“  (Foto: Privat)

Als Speerwerfer Mathias Mester (29, Coesfeld, links) mit Nico Kappel (rechts) im Paralympischen Dorf einen noch kleinern Athleten entdeckt, schreibt er auf Facebook dazu: „Endlich normale Leute.“ (Foto: Privat)

„Die Stimmung im Dorf ist super! So langsam sind alle da, und die Vorfreude, dass es endlich losgeht steigt! Kondom-Automaten stehen hier auch überall rum. Sicherheit wird hier also groß geschrieben! (lacht)

Die Zimmer sind schon etwas schmutzig, und hier und da ist mal was kaputt. Zum Beispiel fehlen Spiegel im Bad oder der Klodeckel ist nicht richtig befestigt. Aber das sind Kleinigkeiten. Wenn man was braucht, wird einem sofort geholfen. Sie versuchen schon ihr Bestes zu geben, aber es ist halt ein anderes Land mit anderen Sitten – und ganz ehrlich, es ist mir egal, ich bin hier nicht um Urlaub zu machen!“

Mathias Mester in einem Interview mit dem Kölner „Express“

Christus im Nebel: Rollstuhl-Basketballerinnen trotzdem guter Dinge

Die deutschen Rollstuhl-Basketballerinnen haben sich mit einer Tour auf den Corcovado eine Extra-Portion Motivation für die an diesem Mittwoch beginnenden Paralympics in Rio de Janeiro geholt. Allerdings hatte das Team von Bundestrainer Holger Glinicki am Montag (Ortszeit) etwas Pech: Am Nachmittag lag die Christus-Statue weitgehend im dichten Nebel. «Als er dann einmal für ein paar Sekunden raus kam, war die Stimmung gut. Da haben wir schnell ein Foto gemacht“, berichtete Glinicki nach der Rückkehr.

Mit der Zahnradbahn, dem Fahrstuhl und Rolltreppen hatten die Paralympics-Siegerinnen von London den 710 Meter hohen Berg über Rio de Janeiro erklommen. „Damit nicht so ein Lagerkoller aufkommt, waren wir im Team beim Christus“, sagte Glinicki. Nach der Eröffnungsfeier will sich die Mannschaft nur noch auf den Sport konzentrieren. „Mittwoch haben wir Eröffnungsfeier, und danach geht es nur noch um Basketball“, erklärte der Trainer.

Ziel ist es, mindestens wieder eine Medaille zu gewinnen, nachdem es auch 2008 in Peking bereits Silber gegeben hatte. „Mein Ziel wäre es, wieder ins Finale zu kommen. Aber es gibt auch andere gute Mannschaften“, sagte der Trainer. Auftakt ist am Freitag gegen Brasilien.

(dpa)

6.9.2016: Was die Paralympics für Brasilien bedeuten
Jeter de Freitas, der Leiter eines Kurses für angehende Behindertensport-Trainer, hofft auf einen positiven Paralympics-Effekt. (Foto: Georg Ismar/dpa)

Jeter de Freitas, der Leiter eines Kurses für angehende Behindertensport-Trainer, hofft auf einen positiven Paralympics-Effekt. (Foto: Georg Ismar/dpa)

Was wenig bekannt ist: Brasilien ist eine aufstrebende Macht im Behindertensport. Das Paralympische Komitee (CPB) hat als Ziel Platz fünf im Medaillenspiegel bei den Wettkämpfen vom 7. bis 18. September ausgegeben. Das Ausbildungsprogramm Pulsar für eine Zusatzqualifikation als Behindertensport-Trainer wird mit 300.000 Reais (82.000 Euro) von der Deutsch-Brasilianischen Industrie- und Handelskammer gefördert. Ausführlicher Bericht.

5.9.2016: 1,5 Millionen Paralympics-Tickets verkauft

Vor Beginn der Paralympics in Rio den Janeiro stoßen die Weltspiele der Behindertensportler nach Anlaufschwierigkeiten doch noch auf steigendes Zuschauerinteresse. Von den 2,5 Millionen zur Verfügung stehenden Eintrittskarten waren am Sonntag 1,5 Millionen Tickets verkauft. So seien bereits einige Finals komplett ausverkauft, teilte das Organisationskomitee heute mit, ohne Details zu nennen.

(dpa)

3.9.2016: Heiko Kröger: Nach Rio ist Schluss

Für die drei Segel-Disziplinen 2.4mR, SKUD (Zweimann-Boot) und Sonar (Dreimann-Boot) markiert die Rio-Regatta die Abschiedsgala von Heiko Kröger. Der paralympische Segelsport wurde für 2020 aus dem Programm gestrichen. Der Weltseglerverband World Sailing kämpft um die Wiederaufnahme. Für den 51-Jährigen Kröger würde sie zu spät kommen. Er feiert in Rio auch persönlich Abschied von der Paralympics-Bühne und will sich danach seiner beruflichen Karriere widmen, das Segeln allerdings nicht aufgeben. Ausführlicher Bericht.

2.9.2016: Behindertensportler dopen nicht? Von wegen. Paralympicssieger Gallagher gesperrt

Der zweifache Paralympicssieger Gallagher wurde für Rio de Janeiro gesperrt. In der A-Probe des 37-Jährigen, der 2008 in Peking und 2012 in London Gold in der Bahn-Einerverfolgung gewonnen hatte, war demnach bei einer Trainingskontrolle in Italien der Wirkstoff EPO (Erythropoietin) nachgewiesen worden. Gallagher ist nicht der einzige Behindertensportler, der im Vorfeld der Paralympics erwischt wurde. Ausführlicher Bericht.

31.8.2016: Gauck verabschiedet Paralympics-Team – lustiges Foto mit Speerwerfer Mathias Mester
Bundespräsident Joachim Gauck bei der Verabschiedung der deutschen Paralympics-Mannschaft nach Rio de Janeiro zwischen den Athleten David Behre (l.) und Sebastian Dietz (r,), die Speerwerfer Mathias Mester (1,42 Meter) quergelegt haben.  (Foto: Arne Dedert/dpa)

Bundespräsident Joachim Gauck bei der Verabschiedung der deutschen Paralympics-Mannschaft nach Rio de Janeiro zwischen den Athleten David Behre (l.) und Sebastian Dietz (r,), die Speerwerfer Mathias Mester (1,42 Meter) quergelegt haben. (Foto: Arne Dedert/dpa) (Foto: Arne Dedert/dpa)

Bundespräsident Joachim Gauck hat die deutschen Behindertensportler zu den Paralympics in Rio de Janeiro verabschiedet. „Sportler sind für viele Menschen in Deutschland immer Vorbilder. Das gilt für diese Sportler ganz besonders“, sagte das Staatsoberhaupt am Mittwochabend in einer Rede auf dem Frankfurter Flughafen. „Ich saß bei den Paralympics 2012 in London auf der Tribüne und war dabei noch bewegter als bei den Leistungen der Olympia-Sportler.“ Ausführlicher Bericht.

26.8.2016: Paralympics ohne Russland: Deutsches Team erhält acht Plätze mehr

Die deutsche Mannschaft darf nach dem Ausschluss des russischen Teams acht zusätzliche Athleten zu den Paralympics in Rio de Janeiro schicken. Das gab das Nationale Paralympische Komitee am Donnerstagabend bekannt.

Nachnominiert wurden die Leichtathleten Denis Schmitz (24 Jahre, RSG Bönen) und Léon Schäfer (19, Bayer Leverkusen), Radsportler Thomas Schäfer (35, Nordharzer RSG Bad Harzburg), Fechter Balwinder Cheema (37, Makkabi Rostock), Judoka Oliver Upmann (28, 1. Mannheimer JC), Tischtennis-Spielerin Lena Kramm (19, BSV München), Ruderer Johannes Schmidt (34, Offenbacher RG Undine) sowie Reiterin Carolin Schnarre (24, Sportfreunde Lotte). Damit gehören jetzt 155 Sportler zum deutschen Team. Damit ist das deutsche Team größer als vor vier Jahren in London (151). Die Liste aller Teilnehmer/innen finden Sie, wenn Sie oben auf den Reiter DAS DEUTESCHE TEAM klicken.

20.8.2016: IPC-Präsident: „Schwierigste Umstände in Paralympics-Historie“
IPC-Präsident Sir Philip Craven (Foto: dpa)

IPC-Präsident Sir Philip Craven (Foto: dpa)

Für den Präsidenten des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), Philip Craven, stellen die Sommerspiele in Rio de Janeiro die olympische Bewegung der Behindertensportler vor ihre bisher größte Herausforderung. Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage in Brasilien und deshalb nötiger Einschnitte bei der Organisation sagte Craven am Freitag in Rio: „Niemals zuvor in der 56-jährigen Geschichte mussten wir mit solchen Umständen zurechtkommen.“ Die ersten Paralympics fanden 1960 in Rom statt.

Craven zeigte sich erleichtert, dass die Stadt Rio die Spiele mit 150 Millionen Real (gut 41 Millionen Euro) unterstützen werde. Entscheidend sei nun, rasch an zahlreiche Nationale Paralympische Komitees Zuschüsse für deren Reisekosten nach Rio zu überweisen, sagte Craven. Zehn Länder, deren Teilnahme auf der Kippe gestanden habe, könnten nun doch teilnehmen. Namen nannte er nicht. Die Organisatoren versprachen, dass trotz knapper Mittel alle Wettbewerbe in den 22 paralympischen Sportarten ausgerichtet würden.

(RP/dpa)

7.8.2016: Damit die Paralympics nicht den Bach runtergehen: IPC sperrt russische Behindertensportler

Mit aller Härte haben die Entscheidungsträger des Internationalen Paralympics Komitees (IPC) durchgegriffen und alle russischen Behindertensportler für die Sommerspiele in Rio de Janeiro gesperrt. Im Gegensatz zum gnädigen IOC entschloss sich das IPC in der Affäre um vermeintliches Staatsdoping am Sonntag für einen Komplett-Bann der Athleten aus Russland. „Das System in Russland ist korrupt“, lautete das knallharte Urteil von IPC-Chef Philip Craven. Ausführlicher Bericht.

2.6.2016: Paralympics-Bann gegen Indien und Costa Rica aufgehoben

Sportler aus Indien und Costa Rica können an den Paralympics vom 7. bis 18. September in Rio de Janeiro teilnehmen. Das Internationale Paralympics Komitee (IPC) hob die Suspendierung der Nationalen Paralympics Komitees (NPC) beider Länder auf. Dies teilte IPC-Chief Executive Officer Xavier Gonzalez mit.

Indien war seit April 2015 ausgeschlossen wegen eines Machtkampfes auf nationaler Ebene um den Einfluss auf die Entwicklung des Sports. Nach Vermittlung durch das IPC wurde festgelegt, dass die Sportbehörde Indiens die Nominierung von Sportlern und Funktionären regelt und das Paralympische Komitee die Mannschaftsleitung bestimmt.

Costa Rica darf teilnehmen, nachdem das Sportministerium des Landes zugesagt hatte, die Anerkennung eines Nationalen Paralympics Komitees in das Sportgesetz aufzunehmen. Da es derzeit kein anerkanntes NPC gibt, ist das Nationale Olympische Komitee (NOK) auch für das Paralympics-Team in Rio verantwortlich.

Weiterhin suspendiert bleibt Mauretanien. Weitere Angaben dazu machte das IPC nicht.

(RP/dpa)

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Die deutschen Medaillengewinner/innen in Rio
Für Details zu den Medaillengewinnern klicken Sie auf unseren Reiter „TAGEBUCH“ und auf das hier angegebene Datum.

Valentin BaussilberSilberTischtennis (WK5)12.09.2016
David BehregoldGold4 x 100 Meter-Staffel (T42-47)12.09.2016
silberSilber400 Meter15.09.2016
bronzeBronze200 Meter (T44)12.09.2016
Irmgard Bensusan silberSilber400 Meter (T44)12.09.2016
silberSilber200 Meter (T44)15.09.2016
silberSilber100 Meter (T44)17.09.2016
Thomas BrüchlesilberSilberTischtennis Mannschaft (WK3)16.09.2016
Carmen BrussigsilberSilberJudo08.09.2016
Ramona BrussigsilberSilberJudo08.09.2016
Marianne BuggenhagensilberSilberKugelstoßen17.09.2016
Sebastian DietzgoldGoldKugelstoßen16.09.2016
silberinoffizielles Silber, verliehen von ROLLINGPLANETHeiratsantrag17.09.2016
Hans DurstgoldGoldDreirad Zeitfahren14.09.2016
goldGoldDreirad 30 km16.09.2016
Andrea EskaugoldGoldHandbike 45 km (H5)15.09.2016
silberSilberHandbike Zeitfahren 14.09.2016
Johannes Floors goldGold4 x 100 Meter-Staffel (T42-47)12.09.2016
Denise GrahlsilberSilberSchwimmen 50 m Freistil (S7)09.09.2016
Stephanie GrebesilberSilberTischtennis (WK6)13.09.2016
Frances HerrmannbronzeBronzeSpeerwurf09.09.2016
Natascha HiltropsilberSilberLuftgewehr10.09.2016
Niko KappelgoldGoldKugelstoßen08.09.2016
Tom Kierey silberSilberKanu15.09.2016
Birgit KobergoldGoldKugelstoßen17.09.2016
Nicolai KornhaßbronzeBronzeJudo09.09.2016
Kai Kruse
(mit Stefan Nimke)
bronzeBronzeTandem Zeitfahren 1000 Meter11.09.2016
Franziska Liebhardt goldGoldKugelstoßen13.09.2016
silberSilberWeitsprung14.09.2016
Vanessa LowgoldGoldWeitsprung (T42)09.09.2016
silberSilber100 Meter (T42)17.09.2016
Jana Majunke bronzeBronzeDreirad Straßenrennen (T2)16.09.2016
Vico MerkleingoldGoldHandbike Straßenfahren (H4)15.09.2016
bronzeBronzeHandbike Zeitfahren (H4)14.09.2016
Edina MüllersilberSilberKanu15.09.2016
Katrin Müller-RottgardtbronzeBronze100 Meter09.09.2016
Claudia NicoleitziksilberSilber100 Meter (T36)09.09.2016
bronzeBronze200 Meter13.09.2016
Elke Philipp
(auf Regaliz)
silberSilberMannschafts-Dressurreiten15.09.2016
Heinrich PopowgoldGoldWeitsprung (T42)17.09.2016
Markus RehmgoldGold4 x 100 Meter-Staffel (T42-47)12.09.2016
goldGoldWeitsprung (T44)17.09.2016
Christiane ReppegoldGoldHandbike 45 km (H4)15.09.2016
Alina Rosenberg
(auf Nea’s Daboun)
silberSilberMannschafts-Dressurreiten15.09.2016
Daniel ScheilgoldGoldKugelstoßen (F33)10.09.2016
Denise SchindlersilberSilberRadfahren Zeitfahren14.09.2016
bronzeBronzeRadfahren Straßenrennen16.09.2016
Thomas SchmidbergersilberSilberTischtennis (WK3)11.09.2016
silberSilberTischtennis Mannschaft (WK3)16.09.2016
Torben SchmidtkebronzeBronzeSchwimmen 100 Meter Brust
(SB6)
15.09.2016
Naomi Maike SchnittgerSilberSchwimmen 50 m Brust17.09.2016
Martin Schulz goldGoldTriathlon (PT4)10.09.2016
Felix StrenggoldGold4 x 100 Meter-Staffel (T42-47)12.09.2016
bronzeBronze100 Meter09.09.2016
bronzeBronzeWeitsprung (T44)17.09.2016
Michael TeubergoldGoldRadfahren Einzelzeitfahren (C3)14.09.2016
Thomas Ulbricht silberSilber100 Meter (T12)15.09.2016
Dorothee Vieth goldGoldHandbike Zeitfahren 14.09.2016
Steffen WariasgoldGoldRadfahren Straßenrennen16.09.2016
Max WebersilberSilberHandbike Straßenrennen 60 km (H3)15.09.2016
Martina WillingsilberSilberSpeerwurf10.09.2016
Steffen Zeibig
(auf Feel Good)
silberSilberMannschafts-Dressurreiten15.09.2016
bronzeBronzeDressurreiten Kür16.09.2016
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Mit 17 Jahren die jüngste deutsche Teilnehmerin: Janina Breuer (Foto: Privat/Facebook)

Mit 17 Jahren die jüngste deutsche Teilnehmerin: Janina Breuer (Foto: Privat/Facebook)

155 Deutsche (89 Männer/66 Frauen) gehen an den Start. Vor vier Jahren in London waren es 150 (88/62). Zudem sind drei so genannte Guides dabei: eine Steuerfrau (Rudern), ein Pilot (Radsport) und ein Begleitläufer in der Leichtathletik. 58 Deutsche erleben ihre Paralympics-Premiere. Zudem reisen 94 Personen im Funktionsteam (Trainer, Ärzte und Betreuer) mit. Jüngste deutsche Teilnehmerin ist die 17-jährige Schwimmerin Janina Breuer, die älteste Marianne Buggenhagen. Für die 63-Jährige sind es die siebten Paralympics.

Mit 63 Jahren die älteste deutsche Teilnehmerin: Marianne Buggenhagen (Foto: Arne Dedert/dpa/lrs)

Mit 63 Jahren die älteste deutsche Teilnehmerin: Marianne Buggenhagen (Foto: Arne Dedert/dpa/lrs)

Bogenschießen

Uwe Herter (VfL Sindelfingen)
Jennifer Heß (Hamburger Bogenschützen Gilde)
Lucia Kupczyk (BS Laichinger Alb)
Maik Szarszewski (SC Vöhringen)

Goalball

Michael Feistle (SSG Blista Marburg)
Christian Friebel (RGC Hansa)
Stefan Hawranke (SSV Königs Wusterhausen)
Oliver Hörauf (BFV Ascota Chemnitz)
Thomas Steiger (RGC Hansa)
Reno Tiede (RGC Hansa)

Judo

Carmen Brussig (PSV Schwerin)
Ramona Brussig (PSV Schwerin)
Sebastian Junk (1. Mannheimer JC)
Nikolai Kornhaß (Gundelfinger Turnerschaft)
Oliver Upmann (1. Mannheimer JC)

Kanu

Tom Kierey (Berliner Kanu Club Borussia)
Ivo Kilian (Hallescher Kanu-Club 54)
Edina Müller (Hamburger Kanu Club)

Leichtathletik

Lindy Ave (HSG Uni Greifswald)
Alhassane Baldé (SSF Bonn)
David Behre (TSV Bayer 04 Leverkusen)
Irmgard Bensusan (TSV Bayer 04 Leverkusen)
Reinhold Bötzel (Rot-Weiß Koblenz)
Vanessa Braun (TV Püttlingen)
Marianne Buggenhagen (PSC Berlin)
Sebastian Dietz (BSG Bad Oeynhausen)
Janne Sophie Engeleiter (BPRSV Cottbus)
Johannes Floors (TSV Bayer 04 Leverkusen)
Isabelle Foerder (HSC Erfurt)
Sebastian Fricke (TV Wattenscheid 01)
Maike Hausberger (Postsportverein Trier)
Frances Herrmann (BPRSV Cottbus)
Niko Kappel (VfL Sindelfingen)
Birgit Kober (TSV Bayer 04 Leverkusen)
Frederike Charlotte Koleiski (Eintracht Duisburg)
Franziska Liebhardt (TSV Bayer 04 Leverkusen)
Vanessa Low (TSV Bayer 04 Leverkusen)
Mathias Mester (1. FC Kaiserslautern)
Juliane Mogge (TV Wattenscheid 01)
Katrin Müller-Rottgardt (TV Wattenscheid 01)
Claudia Nicoleitzik (TV Püttlingen)
Nicole Nicoleitzik (TV Püttlingen)
Heinrich Popow (TSV Bayer 04 Leverkusen)
Markus Rehm (TSV Bayer 04 Leverkusen)
Dennis Rill (TV Wattenscheid 01)
Leon Schäfer (Bayer Leverkusen)
Daniel Scheil (BVS Weiden)
Jana Schmidt (1. LAV Rostock)
Denis Schmitz (RSG Bönen)
Marc Schuh (TV Herkenrath 09)
Mathias Schulze (SC DHfK Leipzig)
Maria Seifert (HSC Erfurt)
Uta Streckert (TV Wattenscheid 01)
Felix Streng (TSV Bayer 04 Leverkusen)
Frank Tinnemeier (TSV Hillentrup)
Thomas Ulbricht (PSC Berlin)
Martina Willing (BPRSV Cottbus)

Radsport

Kerstin Brachtendorf (BPRSV Cottbus)
Hans-Peter Durst (RuMC 1925 Sturm Hombruch Dortmund)
Andrea Eskau (USC Magdeburg)
Kai Kristian Kruse (Schweriner SC)
Jana Majunke (BPRSV Cottbus)
Vico Merklein (Gymnastik-Club 1965 Nendorf)
Stefan Nimke (PSV Schwerin)
Christiane Reppe (Gymnastik-Club 1965 Nendorf)
Thomas Schäfer (Nordharzer RSG Bad Harzburg)
Denise Schindler (BSV München)
Michael Teuber (BSV München)
Dorothee Vieth (Harvestehuder RV/Hamburger SV)
Steffen Warias (RVC Reute)
Max Weber (TSV Obergünzberg)
Erich Winkler (TV Geisenhausen/RC Vilsbiburg)

Reiten

Elke Phillip (RuFV Chiemgau Nord)
Alina Rosenberg (BPRSV Cottbus)
Claudia Schmidt (Darmstadt)
Carolin Schnarre (Sportfreunde Lotte)
Steffen Zeibig (SGV Dresden)

Rollstuhlbasketball (Damen)

Annabel Breuer (RSV Lahn-Dill)
Annegrit Brießmann (Mainhatten Skywheelers Frankfurt)
Laura Fürst (RBB München)
Barbara Groß (Mainhatten Skywheelers Frankfurt)
Simone Kues (BG Baskets Hamburg)
Maya Lindholm (BG Baskets Hamburg)
Mareike Miller (BG Baskets Hamburg)
Marina Mohnen (Mainhatten Skywheelers Frankfurt)
Anne Patzwald (BBC Warendorf)
Gesche Schünemann (BG Baskets Hamburg)
Johanna Welin (RBB München)
Annika Zeyen (BG Baskets Hamburg)

Rollstuhlbasketball (Herren)

Andre Bienek (RSB Thuringia Bulls)
Thomas Böhme (RSV Lahn-Dill)
Nico Dreimüller (RSV Lahn-Dill)
Jan Haller (RSV Lahn-Dill)
Aliaksandr Halouski (RSB Thuringia Bulls)
Matthias Heimbach (FCK Rolling Devils)
Christopher Huber (RSV Lahn-Dill)
Dirk Köhler (RSV Lahn-Dill)
Björn Lohmann (RSV Lahn-Dill)
Sebastian Magenheim (USC München)
Kai Möller (FCK Rolling Devils)
Dirk Passiwan (RSC-Rollis 1985 Trier)

Rollstuhlfechten

Simone Briese-Baetke (Maccabi Rostock)
Balwinder Cheema (Makkabi Rostock)

Rollstuhltennis

Katharina Krüger (Zehlendorfer Wespen)

Rudern

Tino Kolitscher (HRV Böllberg/Nelson)
Susanne Lackner (Ruderclub Vilshofen)
Valentin Luz (Frankfurter Rudergesellschaft Germania)
Anke Molkenthin (Schleißheimer Paddelclub)
Johannes Schmidt (Offenbacher RG Undine)
Inga Thöne (Ulmer Ruderclub Donau)

Schwimmen

Janina Breuer (PSC Berlin)
Christoph Burkard (TV Rottweil)
Annke Conradi (Schwimmclub Regensburg)
Denise Grahl (Hanse-Schwimmverein Rostock)
Elena Krawzow (PSC Berlin)
Tobias Pollap (TSV Bayer 04 Leverkusen)
Torben Schmidtke (Schweriner SC)
Maike Naomi Schnittger (SC Potsdam)
Verena Schott (PSC Berlin)
Daniela Schulte (PSC Berlin)
Hannes Schürmann (TSV Bayer 04 Leverkusen)
Daniel Simon (VSG Darmstadt)
Emely Telle (PSC Berlin)

Segeln

Lasse Klötzing (PSC Berlin/Potsdamer Yacht Club)
Heiko Kröger (Norddeutscher Regatta Verein)
Jens Kroker (Yachtclub Berlin-Grünau/Norddeutscher Regatta Verein)
Siegmund Mainka (Yachtclub Berlin-Grünau)

Sitzvolleyball (Herren)

Dominik Albrecht (TSV Bayer 04 Leverkusen)
Stefan Hähnlein (TSV Bayer 04 Leverkusen)
Christoph Herzog (BV Leipzig)
Barbaros Sayilir (BSG Emmelshausen)
Torben Schiewe (MTV Eintracht Celle)
Alexander Schiffler (BV Leipzig)
Lukas Schiwy (TSV Bayer 04 Leverkusen)
Jürgen Schrapp (TSV Bayer 04 Leverkusen)
Stefan Schu (TSV Bayer 04 Leverkusen)
Mathis Tigler (TSV Bayer 04 Leverkusen)
Martin Vogel (TG Nürtingen)
Heiko Wiesenthal (BSG Emmelshausen)

Sportschießen

Bernhard Fendt (DRW Ursberg)
Norbert Gau (FSG Der Bund München)
Natascha Hiltrop (SV Lengers 1964)
Josef Neumaier (SV Wacker Burghausen)
Manuela Schmermund (SG Mengshausen)
Elke Seeliger (SV Etzhorn)

Tischtennis

Valentin Baus (BSG Duisburg-Buchholz)
Thomas Brüchle (SV Salamander Kornwestheim/SV Deuchelried)
Stephanie Grebe (Borussia Düsseldorf)
Jan Gürtler (RSC Berlin/TSV Marienfelde)
Lena Kramm (BSV München)
Sandra Mikolaschek (Borussia Düsseldorf)
Holger Nikelis (RSC Köln)
Thomas Rau (RSV Landkirchen)
Thomas Schmidberger (Borussia Düsseldorf)
Juliane Wolf (BSG Offenburg)
Jochen Wollmert (Borussia Düsseldorf)

Triathlon

Stefan Lösler (GC Nendorf)
Martin Schulz (SC DHfK Leipzig)

Medaillenspiegel der XV. Paralympischen Sommerspiele
PlatzLandGoldSilberBronze
1.Volksrepublik China1078151
2.Großbritannien643944
3.Ukraine413739
4.USA404431
5.Australien223029
6.Deutschland182514
7.Niederlande171926
8.Brasilien142929
9.Italien101415
10.Polen91812
11.Spanien9148
12.Frankreich9514
13.Neuseeland957
14.Kanada81011
15.Iran897
16.Usbekistan8617
17.Nigeria822
18.Kuba816
19.Weißrussland802
20.Südkorea71117
21.Tunesien766
22.Südafrika764
23.Thailand666
24.Griechenland544
25.Belgien533
Slowakei533
27.Algerien457
28.Irland443
29.Mexiko429
30.Ägypten354
31.Serbien324
32.Norwegen323
33.Marokko322
34.Türkei315
35.Kenia312
36.Malaysia301
37.Kolumbien2510
38.Vereinigte Arabische Emirate241
39.Irak230
40.Hongkong222
41.Kroatien221
Schweiz221
43.Indien211
44.Litauen210
45.Lettland202
46.Singapur201
47.Ungarn189
48.Aserbaidschan182
49.Schweden145
50.Österreich144
51.Dänemark124
Tschechien124
53.Namibia122
54.Argentinien113
55.Vietnam112
56.Finnland111
Trinidad und Tobago111
58.Kasachstan110
Slowenien111
60.Bahrain100
Bulgarien100
Georgien100
Kuwait100
64.Japan01014
65.Venezuela033
66.Jordanien021
67.Katar020
68.Taiwan011
69.Bosnien und Herzegowina010
Elfenbeinküste010
Uganda010
Äthiopien010
73.Portugal004
74.Israel003
75.Mongolei002
76.Indonesien001
Kap Verde001
Mosambik001
Pakistan001
Philippinen001
Rumänien001
Saudi-Arabien001
Sri Lanka001
Russland war wegen Doping-Vorwürfen ausgeschlossen.
Die deutschen Medaillengewinner/innen finden Sie unter dem Reiter „DAS DEUTSCHE TEAM“.
Die 22 Sportarten bei den Paralympics 2016 in Rio de Janeiro
Vorerst zum letzten Mal paralympisch: 7-a-Side-Fußball für Kicker mit neurologischen oder motorischen Beeinträchtigungen. (Foto: DBS)

Vorerst zum letzten Mal paralympisch: 7-a-Side-Fußball für Kicker mit neurologischen oder motorischen Beeinträchtigungen. (Foto: DBS)

Bei den Paralympics in Rio de Janeiro stehen 22 Sportarten im Programm. Das sind zwei mehr als 2012 in London. Ihre Premiere erleben Triathlon und Kanu. Insgesamt gibt es 23 Disziplinen, da im Radsport auf der Bahn und der Straße gefahren wird. 7a-Side-Fußball und Segeln sind vorerst das letzte Mal paralympisch. 2020 in Tokio werden Badminton und Taekwondo ins Programm aufgenommen. Nach dem Ausschluss der russischen Mannschaft sind in Rio immer noch 4350 Athleten aus 165 Nationen dabei.

1. Boccia

Wer darf wie mitmachen? Vier Startklassen (BC1 – BC4). Nicht teilnehmen dürfen Sportler mit unterschiedlicher Beinlänge, Kleinwuchs, intellektueller Beeinträchtigung und Beeinträchtigung der Sehfähigkeit. Alle Athleten sitzen während des Wettkampfes im Rollstuhl.

Die italienische Variante des Boule-Spiels ist seit 1984 im Programm und eine ausschließlich paralympische Sportart. In Rio gibt es vier Einzelwettbewerbe, zwei Doppel-Wettbewerbe und ein Team-Wettbewerb. Frauen und Männer spielen zusammen. Insgesamt sind 108 Athleten dabei – 80 Männer und 28 Frauen. Es geht um Präzision und Konzentration. Gespielt wird mit Lederbällen. Der Spieler muss seine eigenen farbigen Kugeln möglichst nah an eine kleine weiße Zielkugel (Jackball) platzieren bzw. die gegnerischen Kugeln vom Jackball wegschießen. Wer die meisten Kugeln am dichtesten am Jackball platziert hat, gewinnt. In Rio sind keine deutschen Teilnehmer dabei.

2. Bogenschießen

Wer darf wie mitmachen? Zwei Startklassen, W1 (im Rollstuhl sitzend) und O (offene Klasse, im Rollstuhl als auch stehend). Nicht teilnehmen dürfen Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung und Beeinträchtigung der Sehfähigkeit.

Ist seit der Paralympics-Premiere 1960 im Programm. In Rio gibt es insgesamt neun Wettbewerbe – je drei bei den Männern, Damen und im Mixed-Team. Dabei sind 140 Teilnehmer (80 Männer/60 Frauen). Die in Ringe eingeteilte 80-cm-Zielscheibe ist beim Compoundbogen 50 Meter entfernt. Beim Recurvebogen ist die 122-cm-Zielscheibe 70 Meter weit weg. Die Starter werden in Gruppen unterteilt. Entweder sitzen die Schützen im Rollstuhl oder sind in der Lage, selbstständig zu stehen und die Wettkämpfe im Stehen oder auf einem Stuhl sitzend zu absolvieren. Zum Schießen werden neben den Armen auch Füße oder der Mund benutzt, je nach Schwere der Behinderung. Der Deutsche Roland Schmidberger gewann in seiner Laufbahn dreimal Gold sowie je einmal Silber und Bronze. In London gab es keine deutsche Medaille. In Rio ist das deutsche Team mit vier Athleten dabei.

3. Gewichtheben

Wer darf wie mitmachen? Eine Startklasse, unterteilt in zehn Gewichtsklassen. Nur Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung und Beeinträchtigung der Sehfähigkeit dürfen nicht teilnehmen. Entscheidend für die Einteilung ist die Gewichtsklasse und nicht die Einschränkung.

Die Männer sind bei den Paralympics seit Tokio 1964 am Start, die Frauen seit Sydney 2000. Es nehmen 100 Männer und 80 Frauen teil. Athleten mit verschiedenen Beeinträchtigungen können starten, so Cerebralparetiker, Kleinwüchsige, Querschnittsgelähmte und Amputierte. Die Einteilung erfolgt in je zehn Gewichtsklassen und nicht nach dem Grad der Behinderung. Gestemmt werden die Gewichte auf einer Bank liegend, im sogenannten Bankdrücken. Der Athlet nimmt die Stange auf die Brust. Dann drückt er das Gewicht nach oben und hält es bis zu einem Signal des Referees. Jeder Sportler hat drei Versuche und dafür zwei Minuten Zeit. Bei gleicher Last gewinnt der leichteste Athlet. In Rio sind keine Deutschen am Start.

4. Goalball

Wer darf wie mitmachen? Drei Startklassen (B1 bis B3). Spielen dürfen nur Sportler mit unterschiedlich stark ausgeprägten Beeinträchtigungen der Sehfähigkeit. Alle tragen lichtundurchlässige Brillen.

Wurde 1946 entwickelt, um Kriegsveteranen bei der Rehabilitation zu helfen. Wird nur von sehbehinderten Athleten gespielt, die wegen der Chancengleichheit Augenmasken tragen. Die Männer sind seit 1976 paralympisch, die Frauen seit 1984. In Rio sind zehn Männer- und zehn Frauen-Teams dabei. Auf dem Feld sind pro Team drei Spieler. Sie müssen den 1,25 Kilogramm schweren Ball ins gegnerische Tor schleudern. Das Tor geht über die gesamte Spielfeldbreite von neun Metern und ist 1,30 Meter hoch. Im Ball ist eine Rassel, deshalb herrscht während des Spiels absolute Stille. Nur bei einem Tor oder bei Halbzeit darf applaudiert werden. Beim Angriff schleudert ein Spieler den Ball, die drei im gegnerischen Tor verteidigen gemeinsam und sind dabei auf die Rassel-Geräusche des Balls als Orientierung angewiesen. Titelverteidiger sind bei den Männern Finnland und bei den Frauen Japan. Erstmals seit 2004 sind die deutschen Männer qualifiziert, die Frauen sind nicht dabei.

5. Judo

Wer darf wie mitmachen? Drei Startklassen (B1 bis B3). Ausschließlich für Sportler mit Sehbehinderung. Die Einteilung erfolgt nach Gewichtsklassen, nicht nach dem Grad der Sehbehinderung.

Paralympics-Debüt 1988 in Seoul, die Frauen sind seit 2004 dabei. In Rio gibt es sieben Gewichtsklassen bei den Männern und sechs bei den Frauen. Am Start sind 84 Männer und 48 Frauen. Im Judo starten ausschließlich Blinde oder Menschen mit Sehbehinderung. Ein Kampf dauert in jeder Klasse fünf Minuten. Die Judoka erhalten Punkte für bestimmte Techniken. Gewonnen hat der Athlet mit den meisten Punkten oder aber ihm gelingt ein Ippon. Dabei muss er seinen Gegner entweder auf den Rücken werfen oder für mindestens 20 Sekunden auf dem Boden festhalten. Die Regeln entsprechen denen beim normalen Judo. Anders ist nur, dass sich die Gegner vor dem Duell berühren, um sich die nötige Orientierung zu geben. In London gewannen die deutschen Zwillingsschwestern Ramona und Carmen Brussig jeweils Gold. Zudem gab es Bronze durch Matthias Krieger. Angeführt von den Brussig-„Twins“ sind in Brasilien fünf Deutsche am Start.

6. Kanu

Heiko Kröger (Foto: dpa/lno)

Heiko Kröger (Foto: dpa/lno)

Wer darf wie mitmachen? Drei Startklassen (KL1 bis KL3), entsprechend der Beeinträchtigung. Zugelassen sind Sportler mit Beeinträchtigung der Muskelkraft, der passiven Beweglichkeit und Amputation oder Fehlbildung von Gliedmaßen.

Erlebt in Rio seine Paralympics-Premiere. Am Lagoa Rodrigo de Freitas kämpfen 30 Frauen und 30 Männer in insgesamt sechs Einzel-Wettbewerben (3 Männer/3 Frauen) um die Medaillen. Die Rennstrecke ist 200 Meter lang. Die Athleten werden in drei Wettkampfklassen unterteilt – je nach dem Grad ihrer Behinderung. Die Deutsche Edina Müller, die 2012 mit dem Rollstuhl-Basketballteam Gold gewann, ist in das Kanu umgestiegen und dort bereits Weltmeisterin. Auch Tom Kierey holte den WM-Titel. Neben den beiden ist noch Ivo Kilian für Deutschland dabei.

Erstmals 2000 paralympisch. In den drei Regatta-Wettbewerben starten Frauen (15) und Männer (65) zusammen. Es gibt Boote mit einem, zwei oder drei Seglern. Zunächst wurde in den Bootsklassen 2.4mR (Einmann-Kielboot) und Sonar (Dreimann-Kielboot) gestartet. 2008 in Peking kam noch SKUD 18 (Zweimann-Kielboot) hinzu. In einem Boot sind Athleten mit verschiedenen Behinderungen. Jedes Crewmitglied bekommt eine Klassifikationszahl, die eine Bewertung der Behinderung angibt. Die Gesamtwertung im Sonar muss dabei unter 14 liegen, damit alle Crews auf einem ähnlichen Niveau ihrer Fähigkeiten bewertet werden können. Im SKUD 18 muss ein Teammitglied eine schwere Beeinträchtigung haben und ein Mitglied muss eine Frau sein. 2012 in London gab es zweimal Silber für das deutsche Team durch den Sydney-Sieger Heiko Kröger im Einer-Kielboot und mit dem Dreier-Kielboot. Bei der WM im Mai holte Kröger seinen achten WM-Titel. Das Rio-Team besteht aus vier Männern.

7. Leichtathletik

Markus Rehm bei den Paralympics 2012 in London mit Goldmedaille (Foto: Daniel Karmann/dpa)

Markus Rehm bei den Paralympics 2012 in London mit Goldmedaille (Foto: Daniel Karmann/dpa)

Wer darf wie mitmachen? Sportler aus allen zehn Klassifizierungsklassen gehen an den Start. Es gibt sechs übergeordnete Gruppen, für die gilt: Je niedriger die Ziffer der Startklasse, desto schwerer ist der Grad der Beeinträchtigung. Für Sportler mit intellektueller Beeinträchtigung gibt es eine eigene Startklasse. Zudem wird in den Startklassen in „T“ (Track – Bahn- und Sprungdisziplinen) oder „F“ (Field – technische Disziplinen wie Speerwurf) unterschieden.

Seit den ersten Paralympics 1960 in Rom im Programm. In Rio stehen 177 Medaillenwettbewerbe an, 96 bei den Herren und 81 bei den Frauen. Insgesamt werden 1100 Athleten (660 Männer/440 Frauen) erwartet. Ausgetragen werden dieselben Disziplinen wie bei den Olympischen Spielen – mit Ausnahme von Gehen, Hürden- und Hindernislauf, Stabhochsprung sowie Hammerwurf. In den Wettkämpfen sind Rollstühle, Prothesen als Hilfsmittel oder Helfer für Blinde erlaubt. An den Start gehen Sportler aus allen zehn Klassifizierungsklassen. Sie werden in sechs Wettkampfklassen eingeteilt. Weitsprung-Weltrekordler Markus Rehm ist einer der Stars. Er will sein London-Gold verteidigen. Zuletzt gab es neue Klassifizierungen, einzelne Wettkämpfe wurden dagegen aus dem Programm gestrichen. So kann Sebastian Dietz seinen Diskustitel nicht verteidigen. Er startet nun im Kugelstoßen. In Rio sind 39 Deutsche dabei.

8. Radsport

Als Handbikerin gewann Eskau zwei Goldmedaillen bei den Paralympics 2012 in London (im Zeitfahren und Straßenrennen) (Foto: Jens Wolf/dpa)

Als Handbikerin gewann Eskau zwei Goldmedaillen bei den Paralympics 2012 in London (im Zeitfahren und Straßenrennen) (Foto: Jens Wolf/dpa)

Wer darf wie mitmachen? Grundsätzlich wird in Handbike, Tricycle (Dreirad), Bicycle (Zweirad) und Tandem unterschieden. Nicht teilnehmen können Kleinwüchsige und Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung. Handbike (fünf Startklassen H1 bis H5), Tricycle (zwei Klassen T1 und T2), Bicycle (fünf Startklassen C1 bis C5), Tandem (mit einem sehenden Piloten vorne, eine Startklasse B).

Straßen-Radsport ist seit 1984 im Programm, auf der Bahn wird seit 1996 paralympisch gefahren. In Rio gibt es 50 Wettbewerbe (33 Straße/17 Bahn). 150 Männer und 80 Frauen sind dabei. Bei den Männern gibt es 28 Entscheidungen, bei den Frauen 20 sowie zwei Mixed-Rennen. Die Streckenlänge variiert je nach Startklasse zwischen 1,5 bis 100 Kilometern. Das Bahnrad-Oval ist 250 Meter lang. Je nach Behinderung werden Rennräder, Tandems, Dreiräder oder Handbikes benutzt. Für Blinde übernimmt ein „Pilot“ vorn auf dem Tandem das Lenken des Rads. Rollstuhlfahrer nutzen Handbikes. Andrea Eskau gewann in London mit dem Handbike zweimal Gold, zuvor 2008 in Peking einmal Gold. Sie gewann zudem bei den Winter-Paralympics 2014 im Biathlon und Langlauf je einmal Gold. Bei den Paralympics 2012 in London holten die deutschen Radsportler insgesamt 15 Medaillen (4 Gold/8 Silber/3 Bronze). In Rio sind 15 Deutsche am Start.

9. Reiten

Wer darf wie mitmachen? Nur Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung können nicht teilnehmen. Die Wettbewerbe sind in fünf Wettkampfklassen – so genannte „Grades“ – unterteilt. Sie spiegeln die unterschiedlichen Beeinträchtigungen der Athleten wider. Je niedriger die Kennzeichnungsnummer, desto höher der Grad der Einschränkung. Es wird ausschließlich in der Dressur angetreten.

Ist seit 1996 paralympisch, es werden ausschließlich Dressur-Wettbewerbe ausgetragen. Es gibt elf Wettbewerbe, mit insgesamt 78 Startern (22 Männer, 56 Frauen). Männer und Frauen treten, wie im Reitsport üblich, gemeinsam in einem Wettbewerb an. Gezeigt werden in einem 40 x 20 Meter großen Viereck in zwei verschiedenen Wettkämpfen vorgegebene Figuren des Internationalen Behinderten-Reitverbandes und eine selbstkreierte Kür mit Musik. Zusätzlich gibt es noch einen Mannschaftswettkampf. Zur Orientierung dienen den Reitern große Buchstaben am Boden. Es wird in vier Startklassen unterschieden. Überragende Nation ist Großbritannien. Die Briten gewannen seit 1996 alle Teamwettbewerbe. In Rio sind fünf deutsche Reiter dabei.

10. Rollstuhlbasketball

Team Germany der Männer (Foto: Marco Kessler/Mediashots)

Team Germany der Männer (Foto: Marco Kessler/Mediashots)

Wer darf wie mitmachen? Nicht teilnehmen können Kleinwüchsige sowie Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung und Beeinträchtigung der Sehfähigkeit. Entsprechend ihrer Einschränkungen werden die Sportler in ein Punktesystem von 1,0 bis 4,5 eingestuft. Die Summe der Punkte aller fünf aktiven Spieler darf 14 nicht überschreiten.

Seit der Paralympics-Premiere 1960 dabei. Zwölf Männer- und zehn Damen-Teams kämpfen in Rio um die Medaillen. Insgesamt sind 144 Männer und 120 Frauen am Start. In London 2012 holten die deutschen Frauen Gold, bei den Männern ist Kanada Titelverteidiger. Die Spielfeld-Größe, die Höhe der Körbe (3,05 Meter) und die Zählweise entsprechen den Regeln des klassischen Basketballs. Hat ein Spieler den Ball, darf er ohne zu Dribbeln zweimal seinen Rollstuhl anschieben. Der Ball kann dabei in den Schoß gelegt, jedoch nicht zwischen die Knie geklemmt werden. Jedes Team hat 24 Sekunden Zeit, einen Korb zu erzielen. Die Füße dürfen das Spielfeld nicht berühren. Spielzeit sind 4 x 10 Minuten. Im Team können Spieler mit unterschiedlichem Behinderungsgrad stehen. Die fünf Athleten pro Team auf dem Feld dürfen den Gesamtwert von 14 Punkten anhand eines Klassifizierungssystems nicht überschreiten. Falls doch, gibt es ein technisches Foul. Erstmals 1945 in den USA von Weltkriegsveteranen gespielt. Es ist eine der populärsten Behinderten-Sportarten. In Rio sind die deutschen Damen und Herren dabei.

11. Rollstuhlfechten

Wer darf wie mitmachen? Nicht teilnehmen können Kleinwüchsige sowie Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung und Beeinträchtigung der Sehfähigkeit. Alle Fechter gehen im Rollstuhl an den Start, obwohl sie nicht zwingend einen brauchen. Die Rollstühle bewegen sich nicht. Attacken können die Athleten nur durch Bewegungen des Oberkörpers einleiten und ausweichen. Zwei Startklassen – Kategorie A: Fechter verfügen über eine gute Rumpfkontrolle. Ihr Fechtarm ist in vollem Umfang funktionell. Kategorie B: Fechter sind in ihrer Bein- und Rumpf- oder Fechtarmfunktion beeinträchtigt.

Seit Beginn der Paralympics 1960 im Programm. In Rio gibt es 14 Wettbewerbe – acht bei den Herren und sechs bei den Damen, als Einzel- und Teamwettbewerbe. Es sind 54 Männer und 34 Frauen am Start. Die Sportart wurde von Sir Ludwig Guttmann, dem Gründer der Paralympics, entwickelt. Gefochten wird mit dem Degen, Florett oder Säbel. Es wird in zwei Kategorien unterschieden: Fechter mit einer vollständig intakten Rücken- und Bauchmuskulatur sowie ohne. Die Athleten sind mit ihrem Rollstuhl in einem 110-Grad-Winkel zur Mittellinie am Boden befestigt. Der Abstand zwischen den Fechtern wird durch die Armlänge bestimmt. Beim Florett ist die Distanz geringer als beim Degen und Säbel. Beim Florett dient nur der Rumpf als Trefferfläche, im Säbel- und Degenfechten auch Arme und Maske. Der Ungar Pal Szekeres ist der einzige Athlet, der sowohl bei Olympischen als auch Paralympischen Spielen eine Medaille gewann. 1988 holte er in Seoul Olympia-Bronze. Nach einem Busunfall sicherte er sich sechs paralympische Plaketten. Aus Deutschland sind Simone Briese-Baetke und Balwinder Cheema dabei.

12. Rollstuhlrugby

Wer darf wie mitmachen? Nicht teilnehmen können Kleinwüchsige sowie Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung und Beeinträchtigung der Sehfähigkeit oder mit unterschiedlichen Beinlängen. Wurde ursprünglich für Tetraplegiker entwickelt. Heute dürfen aber auch Spieler mit anderen Beeinträchtigungen von Arm- und Beinfunktionen starten. Je nach Beeinträchtigung gibt es sieben Startklassen. Je niedriger die Kennzahl, desto höher der Grad der Einschränkung. Die vier Athleten auf dem Spielfeld dürfen zu keinem Zeitpunkt in Summe die Zahl 8 überschreiten. Je besser die funktionale Bewegungsmöglichkeit, desto mehr Punkte hat ein Athlet.

Seit 2000 paralympisch. Titelverteidiger ist Australien. Insgesamt sind acht Teams mit insgesamt 96 Athleten dabei, Frauen und Männer spielen in gemischten Teams. Wurde 1976 im kanadischen Winnipeg als Alternative zum Rollstuhl-Basketball entwickelt, da Tetraplegiker dort benachteiligt sind. In Kanada wurde es zunächst Murderball (Mörderball) genannt. Die Athleten müssen an mindestens drei Gliedmaßen eingeschränkt sein. Eine harte Sportart, die Elemente aus dem Rugby, Handball und Basketball kombiniert – gespielt wird mit einer Art Volleyball. Körperkontakt ist nicht erlaubt, dafür aber nahezu jeglicher Einsatz mit dem speziellen Wettkampf-Rollstuhl. Den höchsten Sieg bei Paralympics gab es 2008 in Peking, als die USA Gastgeber China in der Vorrunde mit 65:30 schlugen. International sind die USA, Kanada, Australien und Neuseeland die dominierenden Nationen. In Rio wie in London ohne deutsche Beteiligung.

13. Rollstuhltennis

Katharina Krüger (Foto: Emily Wabitsch/dpa)

Katharina Krüger (Foto: Emily Wabitsch/dpa)

Wer darf wie mitmachen? Nicht teilnehmen können Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung und Beeinträchtigung der Sehfähigkeit. Zwei Startklassen: Offen und Quad. Rollstuhltennis üben Athleten mit einer Behinderung der Bewegungsfähigkeit aus. In der Quadklasse treten Spieler an, die in mindestens drei Extremitäten Bewegungseinschränkungen aufweisen. Ein Start in der Quadklasse ist aber auch dann nicht zwingend vorgeschrieben.

Ist seit 1992 im paralympischen Programm. In Rio werden insgesamt sechs Goldmedaillen im Einzel, Doppel und Mixed vergeben. Am Start sind insgesamt 104 Athleten (72 Herren/32 Damen). Wurde 1976 von den Amerikanern Brad Parks und Jeff Minnenbraker erfunden und zählt mittlerweile weltweit zu den beliebtesten Sportarten für Menschen mit Handicap. Parks gewann bei der Paralympics-Premiere mit Randy Snow Gold im Doppel. Die Athleten müssen eine erhebliche Funktionseinschränkung oder einen totalen Ausfall einer oder beider Beine nachweisen. Gespielt wird nach Regeln des Internationalen Tennisverbandes. Der Ball darf aber zweimal aufkommen, da die Arme gleichzeitig den Schläger halten und für die Fortbewegung des Rollstuhls eingesetzt werden. Der erste Aufprall muss im Spielfeld erfolgen, während der zweite auch außerhalb aufkommen kann. Aus Deutschland ist in Rio ist nur Katharina Krüger dabei.

14. Rudern

Wer darf wie mitmachen? Nicht teilnehmen können Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung und unterschiedlichen Beinlängen. Es gibt drei Bootsklassen. Neben den Bootsklassen gibt es die Behinderungsklassen LTA, TA und AS – je nach Einschränkungen hinsichtlich Beinen (legs/L), Rumpf (trunk/T) und Armen (arms/A) bzw. Armen und Schultern (arms and shoulders/AS). Auch Sportler mit einer Beeinträchtigung der Sehfähigkeit sind zugelassen – nur im Mixed-Vierer. Die Startklasse setzt sich aus der Bootsklasse und Behinderungsklasse zusammen.

Ist erst seit Peking 2008 paralympisch. Es gibt vier Medaillen-Events: je eines bei den Damen und Herren sowie zwei in Mixed-Wettbewerben. 48 Frauen und 48 Männer sind dabei. Die Rennstrecke ist 1000 Meter lang. Das Boot und die Ausrüstung werden individuell an die körperlichen Einschränkungen der Athleten angepasst, zum Beispiel mit speziellen Sitzen. Die Wettkämpfe werden in drei Bootsklassen ausgetragen, an denen Menschen mit verschiedenen Behinderungen gemeinsam teilnehmen. Unterschieden werden Mixed-Vierer, Mixed-Doppelzweier und Einer Frauen/Männer. Die erste WM fand 2002 in Spanien statt. Zwei Jahre später waren es schon 24 Länder. In Rio sind drei deutsche Frauen und drei Männer dabei.

15. Schießen

Wer darf wie mitmachen? Nicht teilnehmen können Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung und Beeinträchtigung der Sehfähigkeit sowie unterschiedlichen Beinlängen und Kleinwüchsige. Es gibt drei Startklassen: SH1 (Pistole), SH1 und SH2 (Gewehr). Pistole SH1: Athleten mit Beeinträchtigungen der oberen und unteren Gliedmaßen. Gewehr SH1: Sportler mit Beeinträchtigungen der unteren Gliedmaßen. Gewehr SH2: Sportler mit Beeinträchtigungen der oberen Gliedmaßen.

Seit 1976 paralympisch. Frauen nahmen erstmals in Mixed-Wettbewerben 1980 an den Paralympics teil, seit 1996 sind sie auch in Einzelwettkämpfen dabei. Am Start sind 100 Männer und 50 Frauen. Es gibt insgesamt zwölf Wettbewerbe – je drei Einzel-Wettbewerbe bei den Damen und Herren sowie sechs im Mixed. Durch ein spezielles Klassifizierungssystem starten Schützen mit unterschiedlichen Behinderungen in einem gemeinsamen Wettkampf. Die Athleten sind in die Klassen SH1 (ohne Gewehrauflageständer) und SH2 (mit Gewehrauflageständer) aufgeteilt. Zudem gibt es noch die Kategorien liegend und stehend. Geschossen wird mit dem Gewehr (Luftgewehr, Freies Gewehr, Sportgewehr) oder der Pistole (Luftpistole, Freie Pistole) auf 10, 25 und 50 Meter Entfernung. Der Schwede Jonas Jacobsson ist mit 30 Medaillen der bisher erfolgreichste paralympische Schütze. In Rio gehen sechs Deutsche an den Start.

16. Schwimmen

Wer darf wie mitmachen? Hier können wie in der Leichtathletik Sportler aus allen zehn Klassifizierungsklassen starten. Unterteilt wird in insgesamt 14 verschiedene Startklassen, zusätzlich nach Disziplinen unterteilt. Die Startklassen sind durch Buchstaben für die Disziplin und eine Zahl für den Grad der Beeinträchtigung gekennzeichnet. Die Einteilung erfolgt nach den Disziplinen S (Freistil, Schmetterling, Rücken), SB (Brust) oder SM (Lagen).

Seit Beginn der Paralympics 1960 dabei. Insgesamt gehen in Rio 340 Männer und 280 Frauen an den Start. Es gibt bei den Männern 80 Wettbewerbe, bei den Frauen 71 und einen Mixed-Staffelwettbewerb. Beim Schwimmen dürfen die Athleten keine Prothesen oder orthopädische Hilfsmittel benutzen, sondern nur ihren Körper. Die Klassifizierung erfolgt in Seh-, Körper- und geistige Behinderung. Der Unterschied zum olympischen Schwimmsport ist nur die frei wählbare Startposition (vom Startblock mit oder ohne Hilfe, sitzend vom Startblock, neben dem Startblock oder aus dem Wasser) und dem so genannten „Tapping“. Helfer (Tapper) signalisieren sehbehinderten Schwimmern mit einem Stab oder akustischen Signal bei der Wende oder dem Zielanschlag den Abstand zum Beckenrand. In London holte das deutsche Team zwölf Medaillen (2 Gold/7 Silber/3 Bronze). Die US-Amerikanerin Trischa Zorn ist die erfolgreichste Paralympics-Schwimmerin. Sie holte zwischen 1980 und 2004 insgesamt 55 Medaillen (41 Gold/9 Silber/5 Bronze). Das 13-köpfige deutsche Team hat gute Medaillenchancen.

17. Segeln

Wer darf wie mitmachen? Nicht teilnehmen können Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung, unterschiedlichen Beinlängen und Kleinwüchsige. Es gibt drei Bootsklassen (Dreimann-Kielboot, Zweimann-Kielboot, Einer-Kielboot/nicht getrennt nach Geschlecht) und sieben Startklassen (1 bis 7 Punkte). Je nach Grad ihrer Einschränkung werden die Sportler eingestuft: Je niedriger die Punkte, desto schwerer die Beeinträchtigung. Im Dreimann-Kielboot darf das Team die Summe von 14 Punkten nicht überschreiten. Im Kielboot mit Zweierbesetzung muss ein Teammitglied eine schwere Beeinträchtigung haben und ein Mitglied muss eine Frau sein.

Erstmals 2000 paralympisch. In den drei Regatta-Wettbewerben starten Frauen (15) und Männer (65) zusammen. Es gibt Boote mit einem, zwei oder drei Seglern. Zunächst wurde in den Bootsklassen 2.4mR (Einmann-Kielboot) und Sonar (Dreimann-Kielboot) gestartet. 2008 in Peking kam noch SKUD 18 (Zweimann-Kielboot) hinzu. In einem Boot sind Athleten mit verschiedenen Behinderungen. Jedes Crewmitglied bekommt eine Klassifikationszahl, die eine Bewertung der Behinderung angibt. Die Gesamtwertung im Sonar muss dabei unter 14 liegen, damit alle Crews auf einem ähnlichen Niveau ihrer Fähigkeiten bewertet werden können. Im SKUD 18 muss ein Teammitglied eine schwere Beeinträchtigung haben und ein Mitglied muss eine Frau sein. 2012 in London gab es zweimal Silber für das deutsche Team durch den Sydney-Sieger Heiko Kröger im Einer-Kielboot und mit dem Dreier-Kielboot. Bei der WM im Mai holte Kröger seinen achten WM-Titel. Das Rio-Team besteht aus vier Männern.

18. Sitzvolleyball

Wer darf wie mitmachen? Nicht teilnehmen können Kleinwüchsige und Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung und Sehbehinderung. Es gibt zwei Startklassen MD (minimale Behinderung) und D (Behindert). Für ein faires Duell kann jedes Team maximal einen Spieler mit minimaler Behinderung (MD) auf dem Spielfeld haben. Die übrigen fünf Starter müssen aus der Startklasse D kommen.

Ist für die Männer seit 1980 im Paralympics-Programm, für die Frauen seit 2004. In Rio gehen je acht Frauen- und Männer-Teams an den Start. Insgesamt sind es 192 Teilnehmer (96 Frauen/96 Männer). In London holten die deutschen Männer Bronze. Titelverteidiger bei den Männern ist Bosnien-Herzegowina, bei den Frauen ist es China. Pro Team sitzen sechs Spieler auf dem Feld, gespielt wird nach den internationalen Volleyballregeln mit den Ausnahmen, dass bei der Aufgabe geblockt werden darf und das Feld kleiner sowie das Netz tiefer ist (Frauen 1,05 Meter/Männer 1,50 Meter). Pro Team müssen mindestens vier behinderte Spieler dabei sein. Zusätzlich dürfen dann noch ein Minimal Handicap Player (z.B. mit einem instabilen Kniegelenk) und ein nichtbehinderter Spieler oder zwei minimal behinderte Spieler auf dem Feld sitzen. Es ist jedoch auch möglich, mit fünf oder sechs behinderten Spielern zu agieren. Die Chinesinnen sind bei Paralympics bisher ungeschlagen. Die deutschen Männer sind dabei, die Frauen haben sich wie 2012 nicht qualifiziert.

19. Tischtennis

Jochen Wollmert in London bei den Paralympics 2012  (Foto: dpa)

Jochen Wollmert in London bei den Paralympics 2012 (Foto: dpa)

Wer darf wie mitmachen? Außer Sehbehinderten nehmen alle teil. Es gibt fünf Startklassen sitzend (1 bis 5), fünf stehend (6 bis 10) und eine für Sportler mit intellektueller Beeinträchtigung (11). Im Tischtennis wird das Prinzip der funktionellen Klassifizierung angewendet. Dabei wird nicht die Behinderung selbst bewertet, sondern die Auswirkung der Behinderung auf diese spezielle Disziplin.

Seit dem Beginn 1960 im Programm und damit 28 Jahre früher als die Olympia-Premiere des Tischtennis-Sports. Auf dem Programm stehen insgesamt 29 Einzel- und Team-Wettbewerbe (16 Männer/13 Frauen). Die Athletenzahl beträgt 276 (174 Männer/102 Frauen). Gespielt wird nach den internationalen Regeln, entweder im Stehen oder im Rollstuhl. Zudem werden die Sportler je nach Grad der Behinderung in elf Klassen eingeteilt. Im Teamwettbewerb können auch Spieler unterschiedlicher Klassen zusammen agieren. Gespielt wird dann in der Gruppe des Athleten mit der geringsten Behinderung. Der einzige Unterschied zu den herkömmlichen Regeln ist beim Aufschlag der Rollstuhl-Athleten. Der Ball muss dabei über die Grundlinie des Tisches gespielt werden. Geht er aber zu einer Seitenlinie heraus oder durch die Rotation zurück zum Netz, muss der Aufschlag wiederholt werden. In London 2012 holte Deutschland vier Medaillen (2 Gold/1 Silber/1 Bronze). Gold holten der sechsmalige Paralympics-Sieger Jochen Wollmert und Holger Nikelis im Einzel. In Rio sind elf Deutsche dabei.

20. Triatthlon

Wer darf wie mitmachen? Kleinwüchsige, Menschen mit unterschiedlichen Beinlängen und intellektueller Beeinträchtigung starten nicht. Vier von eigentlich fünf Startklassen sind paralympisch. In den einzelnen Startklassen treten jeweils Sportler mit unterschiedlichen und unterschiedlich schwer ausgeprägten Beeinträchtigungen gegeneinander an. Entscheidend ist die Auswirkung der Beeinträchtigung auf den Einzelnen, nicht die Beeinträchtigung selbst.

Schwimmen, Radfahren und Laufen erlebt an der Copacabana seine paralympische Premiere. Für Frauen und Männer gibt es jeweils drei Startklassen. Je 30 Frauen und Männer sind dabei. Sie müssen 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer auf dem Rad absolvieren, ehe der abschließende 5-Kilometer-Lauf über die Medaillen entscheidet. Die erste WM fand 1996 in Cleveland (USA) statt. Der Leipziger Martin Schulz wurde im Mai zum fünften Mal in Serie Europameister, im Juli holte er sein drittes WM-Gold und ist einer der Favoriten auf Premieren-Gold in Rio. Nora Hansel aus Bochum wurde in ihrer Klasse zum zweiten Mal nacheinander Europameisterin, wurde aber nicht für Rio nominiert. Neben Schulz ist nur noch Stefan Lösler am Start.

21. 5-er Fußball

Wer darf wie mitmachen? Nur Blinde (B1), zusätzlich ist eine Dunkelbrille für alle Feldspieler Pflicht. Nur der Torwart darf und kann sehen.

Seit 2004 im Programm. Seitdem holte immer Brasilien den Titel. Acht Männer-Teams mit insgesamt 64 Athleten kämpfen in Rio um Gold. In jedem Team sind vier Feldspieler, ein Tor-Guide und ein sehender Torwart sowie fünf Auswechselspielern. Die Feldspieler sind blind oder haben nur ein geringes Sehvermögen. Wegen der Chancengleichheit haben alle eine lichtundurchlässige „Brille“ auf. Der Tor-Guide steht hinter dem gegnerischen Tor und kann seinen blinden Mitspielern im Angriffsdrittel Anweisungen geben. Durch seine Zurufe lokalisieren die Feldspieler die Torposition. Der Ball hat im Inneren eine Rassel. Durch die Geräusche wissen die Athleten, wo der Ball ist. Das 20 x 40 Meter große Spielfeld ist von einer Bande umgeben. Gespielt wird 2 x 25 Minuten mit zehn Minuten Pause. Wurde in den 1920er Jahren in Spanien erfunden. Titelverteidiger ist Brasilien. Deutschland ist wie in London nicht dabei.

22. 7a-Side-Fußball

Wer darf wie mitmachen? Vier Startklassen (FT5 bis FT8). Spielen dürfen Menschen mit einem cerebralen Handicap (Athetose, Ataxie, Muskelhypotonie)

Seit 1984 im Programm. Es spielen Athleten mit neurologischen oder motorischen Beeinträchtigungen, oft durch Zerebralparese verursacht. Acht Männer-Teams mit insgesamt 112 Athleten kämpfen um den Titel. Es wird nach modifizierten FIFA-Regeln gespielt. Die Unterschiede sind, dass nur sieben Spieler (6 Feldspieler, 1 Torwart) auf dem Feld sind, es gibt kein Abseits, das Spielfeld ist kleiner und der Einwurf mit einer Hand eingerollt. Das Spiel dauert 2 x 30 Minuten. Russland ist Titelverteidiger. Die erste nationale Meisterschaft dieses Sports fand 1978 im schottischen Edinburgh statt. Die erste WM wurde 1982 in Dänemark ausgetragen. Der Brite Michael Barker spielte einst an der Seite von Englands Stürmer-Star Wayne Rooney in der Jugend-Akademie von Everton, eher er nach einem Bus-Unfall zum 7a-Side-Fußball wechselte. In Rio ohne deutsches Team wie schon in London.

(RP/dpa)

Die Klassifizierung (I): Die Behinderungsarten bei den Paralympics

Jede paralympische Sportart verfügt über ihr eigenes Klassifizierungs-System. Manche paralympischen Sportarten wurden speziell für Athleten mit einer bestimmten Beeinträchtigung entwickelt. Beim Goalball und Judo gehen ausschließlich Athleten mit einer Beeinträchtigung der Sehfähigkeit an den Start. In anderen Sportarten – etwa der Leichtathletik und im Schwimmen – können Sportler mit allen Beeinträchtigungen bei den Paralympics starten. In der Regel gilt: Je niedriger die Ziffer der Startklasse, desto schwerer ist der Grad der Beeinträchtigung.

Das paralympische Klassifizierungssystem wird nach zehn Behinderungsarten eingeteilt:

1. Beeinträchtigungen der Muskelleistung (reduzierte Muskelkraft, zum Beispiel Querschnittlähmung)
2. Beeinträchtigungen der passiven Beweglichkeit (Bewegungsmöglichkeiten eines oder mehrerer Gelenke systematisch eingeschränkt)
3. Amputation oder Fehlbildung von Gliedmaßen (Dysmelien)
4. unterschiedliche Beinlängen
5. Kleinwuchs
6. Muskelhypotonie (Beeinträchtigung durch erhöhte Spannung der Muskulatur und die reduzierte Fähigkeit, einen Muskel zu strecken)
7. Ataxie (verschiedene neurologisch bedingte Störungen der muskulären Bewegungskoordination, auch wenn keine Lähmung vorliegt)
8. Athetose (motorische Dysfunktion; charakteristisch sind z.B. unwillkürliche, unkontrollierte Muskelbewegungen oder Schwierigkeiten bei der Aufrechterhaltung einer symmetrischen Körperhaltung)
9. Sehbehinderung
10. intellektuelle Beeinträchtigungen

Die Klassifizierung (II): Ein Streitthema bei den Paralympics

Im Behindertensport gibt es in jeder Disziplin verschiedene Klassen. Je nach Art und Schwere des Handicaps werden Athleten darin zusammengefasst – vergleichbar etwa mit den Gewichtsklassen im Profi-Boxen. Dadurch soll bei den Paralympics Chancengleichheit gewährleistet sein.

Die Klassifizierung ist aber ein umstrittenes Thema, denn komplette Chancengleichheit kann es nicht geben, da die Behinderungen zu unterschiedlich sind. Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) fährt die Linie, immer mehr Startklassen zusammenzulegen, um das Wettkampfprogramm zu entzerren und übersichtlicher zu machen. Das führt aber dazu, dass teils Sportler mit kaum mehr vergleichbaren Behinderungen gegeneinander antreten und einige im Nachteil sind.

„Die funktionale Klassifizierung ist in meinen Augen gescheitert, gerade bei den schwerer behinderten Klassen. Es fahren Äpfel gegen Birnen, das ist Klassifizierungs-Absurdistan“, sagte der deutsche Paralympics-Sieger Michael Teuber nach der Bahnrad-WM.

Leichtathletik-Bundestrainer Willi Gernemann sieht auch noch Veränderungsbedarf. Aber er ist vor allem froh, dass das Punktesystem abgeschafft wurde. „Wir sind auf einem guten Weg. Jetzt gewinnt der, der am weitesten wirft oder am schnellsten läuft“, sagt er. In London waren wegen mangelnder Athletendichte verschiedene Behindertenklassen zusammengefasst worden. Das hatte zur Folge, dass Markus Rehm im Weitsprung durch ein seltsames Punktesystem quasi unschlagbar war und Marianne Buggenhagen die Kugel 82 Zentimeter weiter stieß als Yang Liwan, hinter der Chinesin aber nur Silber gewann.

In welche Klasse ein Sportler kommt, entscheiden professionell ausgebildete Klassifizierer des IPC. Aber auch da hat das IPC die Anforderungen gesenkt. So braucht man mittlerweile nur noch zwei Klassifizierer – einen medizinischen und einen technischen. Der medizinische muss kein Arzt sein, auch Physiotherapeuten entscheiden.

Am Beginn einer Behindertensport-Laufbahn erfolgt die erste Einteilung. Dies geschieht durch umfangreiche physische Tests sowie Beobachtungen des Athleten beim Sport. Nicht jeder ist ehrlich bei den Einstufungstests, es gibt Manipulationen und Betrug. So konnten im Rollstuhl sitzende Sportler plötzlich doch gehen. Oder Athleten beeinträchtigen vor der Klassifizierung ihren körperlichen Zustand so, dass sie in eine für sie leichtere Klasse eingestuft werden. Verband und Sportler können die Entscheidung im Laufe einer Karriere öfter anfechten und eine neue Untersuchung beantragen.

(dpa)

Die Wettkampfstätten
Bei den Paralympischen Spielen in Rio werden die Sportstätten der Olympischen Spiele genutzt. Es gibt vier Zentren: den Olympiapark Barra, die Region Maracanã mit dem Olympiastadion und dem Fußballstadion, Deodoro, wo unter anderem die Reitwettkämpfe stattfinden, sowie Copacabana. Ein Überblick über die Sportstätten und Kapazitäten bei den Paralympics 2016.

Olympia-Park Barra

Olympia-Park Barra (Foto: dpa)

Olympia-Park Barra (Foto: dpa)

1,2 Millionen Quadratmeter. Er liegt an der Jacarepaguá-Lagune, fast 40 Kilometer vom Zentrum Rios entfernt. Auch TV- und Pressezentrum befinden sich hier, in der Nähe liegt das Olympische Dorf, das über 4300 Sportler beherbergen wird.

Carioca 1: 16.000 Plätze. Rollstuhlbasketball und Rollstuhlrugby.

Carioca 2: 10.000 Plätze. Boccia und Rollstuhlfechten.

Carioca 3: 10.000 Plätze. Judo.

Tennis-Center: Center Court 10.000; Court I 5000; Court II 3000
Plätze – insgesamt 16 Plätze. Rollstuhltennis und 5-a-side Fußball.

Velodrom: 5000 Plätze; Bahnradfahren.

Future-Arena: 12.000 Plätze; Goalball.

Schwimmstadion: 18.000 Plätze; Schwimmen.

Rio Olympic Arena: 12.000 Plätze; Rollstuhlbasketball.

Im Umfeld des Olympiaparks

Rio Centro: Drei Hallen für Gewichtheben (6500 Plätze), Tischtennis
(6500 Plätze), Sitzvolleyball (6500 Plätze).

Radfahren Straße: In Pontal, westlich des Olympiaparks entlang einer malerischen Küstenstraße, direkt am Atlantik. Hier befindet sich auch das Deutsche Haus. Tausende Stehplätze.

Marcana

Olympiastadion João Havelange: 60.000 Plätze. Leichtathletik.

Maracana: 78.600 Plätze. Eröffnungs- und Abschlussfeier.

Sambódromo: 30.000 Plätze. Bogenschießen.

Copacabana

Fort Copacabana: 5000 Plätze. Startpunkt Triathlon; Marathon.

Estádio da Lagoa: mindestens 10.000 Plätze. Rudern; Kanu.

Marina da Gloría: 10.000 Plätze. Segeln in der Guanabara-Bucht.

Deodoro

Reit-Stadion: 35.200 Plätze. Reiten.

Deodoro-Stadion: 15.000 Plätze. 7-a-side Fußball.

(dpa)

Historie: Von Sir Ludwig Guttmann bis heute
Sir Ludwig Guttmann (3.7.1899-18.3.1980) (Foto: Universal Pictorial Press Photo)

Sir Ludwig Guttmann (3.7.1899-18.3.1980) (Foto: Universal Pictorial Press Photo)

1948

Der deutsche Neurochirurg Sir Ludwig Guttmann richtet die „Stoke Mandeville Games“ aus. 16 versehrte Kriegsveteranen treten im Bogenschießen und anderem Rollstuhl-Sport gegeneinander an. Guttmann sagt in seiner Rede: „Vielleicht gibt es eines Tages Olympische Spiele für Behinderte.“ Wer war der Arzt, den seine Patienten zärtlich Poppa riefen, und der vor dem Nazi-Terror flüchten musste? Warum lieben und bewundern ihn so viele als Halbgott? Ausführliche Berichte: Vater der Paralympischen Spiele: Das war der legendäre Sir Ludwig Guttmann und Der Mann, der aus Manfred Sauer einen Steuerzahler machte

1960

In Rom finden die ersten offiziellen Paralympics statt – damals noch unter dem Namen „Weltspiele der Gelähmten“. Seitdem werden sie alle vier Jahre in einer anderen Stadt ausgetragen. Seit 1988 in Seoul finden sie immer im Gastgeberland der Olympischen Spiele statt. Bei der Paralympics-Premiere nehmen 209 Athleten (164 Männer/45 Frauen) aus 18 Nationen teil, acht Sportarten stehen auf dem Programm: Bogenschießen, Dart, Leichtathletik, Rollstuhlbasketball, Rollstuhl-Fechten, Schwimmen, Snooker, Tischtennis.

1968

Aufgrund von technischen Schwierigkeiten kann das Gastgeberland Mexiko die Paralympics nicht ausrichten. Sie finden deshalb in Tel Aviv statt.

1972

In Heidelberg sind schon 922 Sportler (654 Männer/268 Frauen) am Start. Das Wettkampfprogramm wird auf zehn Sportarten erweitert.

1976

Im kanadischen Toronto sind mit 1271 Sportlern (999 Männer/271 Frauen) erstmals über 1000 Athleten dabei. Das Programm wird sukzessive auf 13 Sportarten erweitert.

1984

Bei den gesplitteten Spielen in Stoke Mandeville und New York wird die 2000er-Mauer bei den Teilnehmern durchbrochen. 2093 Sportler (1560 Männer/533 Frauen) aus 54 Ländern kämpfen um die Medaillen. Mit 18 Sportarten hat sich das Programm im Vergleich zur Premiere mehr als verdoppelt. Die Teilnehmerzahl wurde verzehnfacht.

2012

In London erleben 4302 Sportler (2779 Männer/1523 Frauen) aus 164 Nationen die bisher besten Paralympics der Geschichte. 20 Sportarten stehen auf dem Programm, 503 Wettbewerbe werden ausgetragen. Höhepunkt sind die Leichtathletik-Wettbewerbe vor 80.000 Zuschauern im ausverkauften Olympiastadion.

IPC-Chef Sir Philip Craven (mit Fahne) eröffnete die Paralympics 2012 in London (Foto: dpa)

IPC-Chef Sir Philip Craven (mit Fahne) eröffnete die Paralympics 2012 in London (Foto: dpa)

2016

In Rio de Janeiro sollen 4350 Athleten aus 165 Ländern dabei sein. Mit Kanu und Triathlon, die ihre Paralympics-Premiere erleben, sind nunmehr 22 Sportarten im Wettkampfprogramm. Nicht dabei ist Russland. Das Riesenreich wurde wegen eines massiven Dopingskandals vom Internationalen Paralympics Komitee ausgeschlossen. Der Internationale Sportgerichtshof bestätigte den Bann.

JahrOrtLänderTeilnehmer
1960Rom23400
1964Tokio21375
1968Tel Aviv29750
1972Heidelberg43984
1976Toronto401657
1980Arnheim431973
1984New York451800
1984Stoke Mandeville411100
1988Seoul613057
1992Barcelona833001
1996Atlanta1043259
2000Sydney1223881
2004Athen1353808
2008Peking1463951
2012London1664280
2016Rio de Janeiro1654350
2020Tokio

(dpa)

Innovation am Band: Paralympics-Medaillen mit Klang

Gold, Silber, Bronze: Medaillen bei sportlichen Großereignissen sind das Ziel der Athleten und der Lohn für die harte Arbeit. Bei den Paralympics in Rio de Janeiro kämpfen die über 4300 Athleten aus gut 165 Ländern um insgesamt 2642 Medaillen – 877 Mal Gold, 876 Silber, 889 Bronze.

Doch nicht jeder der paralympischen Wettkämpfer kann das Objekt der Begierde auch sehen, wie die sehbehinderten und blinden Athleten. Deshalb haben sich die Organisatoren diesmal etwas Innovatives ausgedacht: Winzige Stahlkugeln im Innern der Medaillen erzeugen einen Klang, der je nach Medaillenfarbe anders ausfällt.

Die Bronzemedaille beinhaltet 16 Kügelchen und wenn man sie schüttelt, gibt sie den leistesten Ton von sich. In der Silbermedaille sind 20 dieser Kugeln. Am lautesten tönt die Goldmedaille, in der 28 Kugeln verarbeitet sind. So können auch Athletinnen und Athleten mit einer Sehbehinderung die Farbe quasi erkennen. Auf alle Medaillen wurden die Wörter „Rio 2016 Paralympic Games“ in Blindenschrift eingraviert.

(dpa)

Rio de Janeiro – eine der Megastädte dieser Welt
Blick auf den weltberühmten Zuckerhut (Foto: Wikipedia/diogo86 - Flickr, CC BY 2.0)

Blick auf den weltberühmten Zuckerhut (Foto: Wikipedia/diogo86 – Flickr, CC BY 2.0)

Rio de Janeiro ist nach São Paulo die zweitgrößte Stadt Brasiliens und Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates. Sie liegt an der Guanabara-Bucht im Südosten des Landes. Der Name (deutsch: Januar-Fluss) beruht auf einem Irrtum des Seefahrers Gaspar de Lemos, der die Bucht am 1. Januar 1502 entdeckte und für die Mündung eines großen Flusses hielt. Im administrativen Stadtgebiet leben rund 6,4 Millionen Menschen (2013). Die Metropolregion hat 11,9 Millionen Einwohner (2010). Somit gehört Rio de Janeiro zu den Megastädten dieser Welt.

Von 1815 bis 1821 war Rio de Janeiro Hauptstadt des Königreiches von Portugal und Brasilien und nach der Unabhängigkeit Brasiliens 1822 bis 1960 die Hauptstadt des Landes. Danach trat sie diese Funktion an Brasília ab, bleibt aber nach São Paulo bedeutendstes Handels- und Finanzzentrum des Landes. Von 1808 bis 1822 war die Stadt auch Sitz des portugiesischen Hofes, der wegen eines Angriffs durch Napoleon Bonaparte nach Brasilien flüchten musste. Die Bewohner der Stadt nennt man Cariocas, nach einem Wort aus der zum Tupí-Guaraní gehörenden Sprache der Tupinambá, welches „Hütte des weißen Mannes“ bedeutet.

Wahrzeichen von Rio de Janeiro sind der Zuckerhut, die 38 Meter hohe Christusfigur auf dem Gipfel des Corcovado und der Strand des Stadtteils Copacabana, der als einer der berühmtesten der Welt gilt. Die Stadt ist auch bekannt wegen des jährlich stattfindenden Karnevals von Rio. Die vielfarbige Parade der Sambaschulen gehört zu den größten Paraden der Welt.

(Quelle: Wikipedia)

Zeitplan und Termine der Wettkämpfe
Die Wettkämpfe der Paralympics 2016 beginnen je nach Sportart morgens um 8:30 Uhr Ortszeit und enden – beispielsweise in der Leichtathletik und im Schwimmen – erst nach 23.00 Uhr. Die Zeitverschiebung zwischen Rio de Janeiro und der Mitteleuropäischen Zeit beträgt fünf Stunden.
Unser Paralympics-Zeitplan 2016 zeigt, an welchem Datum welche Wettkämpfe stattfinden. Die angegebenen Zeiten sind die mitteleuropäischen Startzeiten der einzelnen Wettkämpfe der Paralympics 2016. Die Zeit in Klammern ist die Ortszeit in Brasilien.

Donnerstag, 8. September 2016

Leichtathletik
ab 15:00 (10:00) Uhr: Männer und Frauen, Vorrunde, Finale: Olympic Stadium – Engenhão
Radsport
ab 15:00 (10:00) Uhr: Männer und Frauen: Rio Olympic Velodrome
Fußball 7-a-side
ab 15:00 (10:00) Uhr: Männer, Vorrunde: Deodoro Stadium
Goalball
ab 14:00 (09:00) Uhr: Männer und Frauen, Vorrunde: Future Arena
Judo
ab 15:00 (10:00) Uhr: Männer und Frauen: Carioca Arena 3
Gewichtheben
ab 18:00 (13:00) Uhr: Männer, 49 kg: Riocentro – Pavilion 2
Schießen
13:30 (08:30) Uhr: Männer und Frauen: Olympic Shooting Centre
Schwimmen
ab 14:30 (09:30) Uhr: Männer und Frauen, Vorlauf: Olympic Aquatics Stadium
Tischtennis
ab 14:00 (09:00) Uhr: Männer und Frauen, Qualifikation: Riocentro – Pavilion 3
Rollstuhl-Basketball
ab 14:30 (09:30) Uhr: Männer und Frauen, Vorrunde: Rio Olympic Arena

Freitag, 9. September 2016

Leichtathletik
ab 15:00 (10:00) Uhr: Männer und Frauen, Vorrunde, Halbfinale, Finale: Olympic Stadium – Engenhão
Radsport
15:00 (10:00) Uhr: Männer und Frauen, Qualifikation, Finale: Rio Olympic Velodrome
Blindenfußball 5-a-side
ab 14:00 (09:00) Uhr: Männer, Vorrunde: Olympic Tennis Centre – Court 1
Goalball
ab 14:00 (09:00) Uhr: Männer und Frauen, Vorrunde: Future Arena
• Judo
ab 15:00 (10:00) Uhr: Männer und Frauen: Carioca Arena 3
Gewichtheben
ab 15:00 (10:00) Uhr: Frauen, 45 kg: Riocentro – Pavilion 2
Rudern
ab 13:30 (08:30) Uhr: Männer und Frauen, Vorlauf: Lagoa Stadium
Schießen
14:30 (09:30) Uhr: Männer und Frauen: Olympic Shooting Centre
Sitzvolleyball
ab 15:00 (10:00) Uhr: Männer, Vorrunde: Riocentro – Pavilion 6
Schwimmen
ab 14:30 (09:30) Uhr: Männer und Frauen, Vorlauf: Olympic Aquatics Stadium
Tischtennis
ab 14:00 (09:00) Uhr: Männer und Frauen, Qualifikation: Riocentro – Pavilion 3
Rollstuhlbasketball
ab 14:30 (09:30) Uhr: Männer Vorrunde: Rio Olympic Arena
Rollstuhltennis
ab 16:00 (11:00) Uhr: Männer und Frauen: Olympic Tennis Centre – Centre Court

Samstag, 10. September 2016

Leichtathletik
ab 15:00 (10:00) Uhr: Männer und Frauen, Vorrunde, Finale: Olympic Stadium – Engenhão
Boccia
ab 16:00 (11:00) Uhr: Männer und Frauen, Vorrunde: Carioca Arena 2
Radsport
ab 15:00 (10:00) Uhr: Männer und Frauen, Qualifikation: Rio Olympic Velodrome
Fußball 7-a-side
ab 15:00 (10:00) Uhr: Männer, Vorrunde: Deodoro Stadium
Goalball
ab 14:00 (09:00) Uhr: Männer und Frauen, Vorrunde: Future Arena
Judo
ab 15:00 (10:00) Uhr: Männer und Frauen: Carioca Arena 3
Gewichtheben
ab 15:00 (10:00) Uhr: Frauen, 50 kg: Riocentro – Pavilion 2
Rudern
13:30 (08:30) Uhr: Männer und Frauen, Finale: Lagoa Stadium
Schießen
14:30 (09:30) Uhr: Männer und Frauen: Olympic Shooting Centre
Sitzvolleyball
ab 15:00 (10:00) Uhr: Frauen, Vorrunde: Riocentro – Pavilion 6
Schwimmen
ab 14:30 (09:30) Uhr: Männer und Frauen, Vorlauf: Riocentro – Pavilion 6
Tischtennis
ab 14:00 (09:00) Uhr: Männer und Frauen, Qualifikation, Viertelfinale: Riocentro – Pavilion 3
Paratriathlon
15:00 (10:00) Uhr: Männer, Finale: Fort Copacabana
Rollstuhlbasketball
ab 14:30 (09:30) Uhr: Frauen, Vorrunde: Rio Olympic Arena
Rollstuhtennis
16:00 (11:00) Uhr: Männer und Frauen: Olympic Tennis Centre – Centre Court

Sonntag, 11. September 2016

Bogenschießen
ab 14:00 (09:00) Uhr: Männer und Frauen: Sambódromo
Leichtathletik
ab 15:00 (10:00) Uhr: Männer und Frauen, Vorrunde, Finale: Olympic Stadium – Engenhão
Boccia
ab 16:00 (11:00) Uhr: Männer und Frauen, Vorrunde: Carioca Arena 2
Radsport
ab 15:00 (10:00) Uhr: Männer und Frauen, Qualifikation, Finale: Rio Olympic Velodrome
Reiten
15:00 (10:00) Uhr: Team Test: Olympic Equestrian Centre
Blindenfußball 5-a-side
ab 14:00 (09:00) Uhr: Männer, Vorrunde: Olympic Tennis Centre – Court 1
Goalball
ab 14:00 (09:00) Uhr: Männer und Frauen, Vorrunde: Future Arena
Gewichtheben
ab 15:00 (10:00) Uhr: Frauen, 61 kg: Riocentro – Pavilion 2
Rudern
13:30 (08:30) Uhr: Männer und Frauen: Lagoa Stadium
Schießen
14:15 (09:15) Uhr: Männer und Frauen: Olympic Shooting Centre
Sitzvolleyball
ab 15:00 (10:00) Uhr: Männer, Vorrunde: Riocentro – Pavilion 6
Schwimmen
ab 14:30 (09:30) Uhr: Männer und Frauen, Vorlauf: Olympic Aquatics Stadium
Tischtennis
ab 14:30 (09:30) Uhr: Männer und Frauen, Halbfinale, Viertelfinale: Riocentro – Pavilion 3
Paratriathlon
15:00 (10:00) Uhr: Frauen, Finale: Fort Copacabana
Rollstuhlbasketball
ab 14:30 (09:30) Uhr: Männer, Vorrunde: Rio Olympic Arena
Rollstuhltennis
ab 16:00 (11:00) Uhr: Männer und Frauen: Olympic Tennis Centre – Centre Court

Montag, 12. September 2016

Bogenschießen
ab 14:00 (09:00) Uhr: Männer und Frauen: Sambódromo
Leichtathletik
ab 15:00 (10:00) Uhr: Männer und Frauen, Vorrunde, Finale: Olympic Stadium – Engenhão
Boccia
ab 16:00 (11:00) Uhr: Männer und Frauen: Carioca Arena 2
Reiten
15:00 (10:00) Uhr: Team Test: Olympic Equestrian Centre
Fußball 7-a-side
ab 15:00 (10:00) Uhr: Männer, Vorrunde: Deodoro Stadium
Goalball
ab 14:00 (09:00) Uhr: Männer und Frauen, Vorrunde: Future Arena
Gewichtheben
ab 15:00 (10:00) Uhr: Frauen, 73 kg: Riocentro – Pavilion 2
Segeln
18:00 (13:00) Uhr: Männer und Frauen: Marina da Glória
Schießen
14:30 (09:30) Uhr: Männer: Olympic Shooting Centre
Sitzvolleyball
ab 15:00 (10:00) Uhr: Frauen, Vorrunde: Riocentro – Pavilion 6
Schwimmen
ab 14:30 (09:30) Uhr: Männer und Frauen, Vorlauf: Olympic Aquatics Stadium
Tischtennis
ab 15:00 (10:00) Uhr: Männer und Frauen: Riocentro – Pavilion 3
Rollstuhlbasketball
ab 14:00 (09:00) Uhr: Männer und Frauen, Vorrunde: Carioca Arena 1 – Barra
Rollstuhltennis
ab 16:00 (11:00) Uhr: Männer und Frauen: Olympic Tennis Centre – Centre Court

Dienstag, 13. September 2016

Bogenschießen
ab 14:00 (09:00) Uhr: Männer: Sambódromo
Leichtathletik
ab 15:00 (10:00) Uhr: Männer und Frauen, Vorrunde, Finale: Olympic Stadium – Engenhão
Boccia
ab 15:00 (10:00) Uhr: Männer und Frauen: Carioca Arena 2
Reiten
15:00 (10:00) Uhr: Team Test: Olympic Equestrian Centre
Blindenfußball 5-a-side
ab 14:00 (09:00) Uhr: Männer, Vorrunde: Olympic Tennis Centre – Court 1
Goalball
ab 14:00 (09:00) Uhr: Männer und Frauen, Vorrunde: Future Arena
Gewichtheben
ab 15:00 (10:00) Uhr: Männer, 88 kg: Riocentro – Pavilion 2
Segeln
18:00 (13:00) Uhr: Männer und Frauen: Marina da Glória
Schießen
14:30 (09:30) Uhr: Männer: Olympic Shooting Centre
Sitzvolleyball
ab 15:00 (10:00) Uhr: Frauen, Vorrunde: Riocentro – Pavilion 6
Schwimmen
ab 14:30 (09:30) Uhr: Männer und Frauen, Vorlauf: Olympic Aquatics Stadium
Tischtennis
ab 15:00 (10:00) Uhr: Männer und Frauen: Riocentro – Pavilion 3
Rollstuhlbasketball
ab 14:30 (09:30) Uhr: Frauen, Viertelfinale: Rio Olympic Arena
Rollstuhltennis
ab 17:00 (12:00) Uhr: Männer und Frauen: Olympic Tennis Centre – Court 2

Mittwoch, 14. September 2016

Bogenschießen
ab 14:00 (09:00) Uhr: Männer: Sambódromo
Leichtathletik
ab 15:00 (10:00) Uhr: Männer und Frauen, Vorrunde, Halbfinale, Finale: Olympic Stadium – Engenhão
Boccia
ab 15:00 (10:00) Uhr: Männer und Frauen: Carioca Arena 2
Parakanu
14:00 (09:00) Uhr: Männer und Frauen, Vorlauf: Lagoa Stadium
Radsport
ab 13:00 (08:00) Uhr: Männer und Frauen, Vorlauf: Pontal
Reiten
15:00 (10:00) Uhr: Test: Olympic Equestrian Centre
Fußball 7-a-side
ab 15:00 (10:00) Uhr: Männer, Halbfinale: Deodoro Stadium
Goalball
ab 14:00 (09:00) Uhr: Männer und Frauen, Viertelfinale: Future Arena
Gewichtheben
ab 18:00 (13:00) Uhr: Frauen, 86 kg: Riocentro – Pavilion 2
Segeln
18:00 (13:00) Uhr: Männer und Frauen: Marina da Glória
Schießen
14:30 (09:30) Uhr: Männer und Frauen: Olympic Shooting Centre
Sitzvolleyball
ab 15:00 (10:00) Uhr: Frauen, Vorrunde: Riocentro – Pavilion 6
Schwimmen
ab 14:30 (09:30) Uhr: Männer und Frauen, Vorlauf: Olympic Aquatics Stadium
Tischtennis
ab 15:00 (10:00) Uhr: Männer und Frauen, Runde 1, Viertelfinale: Riocentro – Pavilion 3
Rollstuhlbasketball
ab 14:30 (09:30) Uhr: Männer, Viertelfinale: Rio Olympic Arena
Rollstuhlrugby
ab 15:30 (10:30) Uhr: Vorrunde: Carioca Arena 1 – Barra
Rollstuhltennis
ab 17:00 (12:00) Uhr: Männer: Olympic Tennis Centre – Court 2

Donnerstag, 15. September 2016

Bogenschießen
ab 14:00 (09:00) Uhr: Frauen: Sambódromo
Leichtathletik
ab 15:00 (10:00) Uhr: Männer und Frauen, Vorrunde, Finale: Olympic Stadium – Engenhão
Boccia
ab 15:00 (10:00) Uhr: Männer und Frauen: Carioca Arena 2
Parakanu
14:00 (09:00) Uhr: Männer und Frauen, Halbfinale. Finale: Lagoa Stadium
Radsport
ab 14:30 (09:30) Uhr: Männer und Frauen, Vorlauf: Pontal
Reiten
15:00 (10:00) Uhr: Test: Olympic Equestrian Centre
Blindenfußball 5-a-side
ab 14:00 (09:00) Uhr: Männer: Olympic Tennis Centre – Court 1
Goalball
ab 18:30 (13:30) Uhr: Männer und Frauen, Halbfinale: Future Arena
Segeln
18:00 (13:00) Uhr: Männer und Frauen: Marina da Glória
Sitzvolleyball
ab 18:30 (13:30) Uhr: Frauen: Riocentro – Pavilion 6
Schwimmen
ab 14:30 (09:30) Uhr: Männer und Frauen, Vorlauf: Olympic Aquatics Stadium
Tischtennis
ab 15:00 (10:00) Uhr: Männer und Frauen Viertelfinale, Halbfinale: Riocentro – Pavilion 3
Rollstuhlbasketball
ab 14:30 (09:30) Uhr: Frauen, Halbfinale: Rio Olympic Arena
Rollstuhlrugby
ab 15:30 (10:30) Uhr: Vorrunde: Carioca Arena 1 – Barra
Rollstuhltennis
ab 17:00 (12:00) Uhr: Männer und Frauen: Olympic Tennis Centre – Court

Freitag, 16. September 2016

Bogenschießen
ab 14:00 (09:00) Uhr: Frauen: Sambódromo
Leichtathletik
ab 15:00 (10:00) Uhr: Männer und Frauen, Vorrunde, Finale: Olympic Stadium – Engenhão
Boccia
ab 15:00 (10:00) Uhr: Männer und Frauen: Carioca Arena 2
Radsport
ab 14:30 (09:30) Uhr: Männer und Frauen, Vorlauf: Pontal
Reiten
14:00 (09:00) Uhr: Team Test: Olympic Equestrian Centre
Fußball 7-a-side
ab 19:00 (14:00) Uhr: Männer: Deodoro Stadium
Goalball
ab 18:30 (13:30) Uhr: Männer und Frauen: Future Arena
Segeln
18:00 (13:00) Uhr: Männer und Frauen: Marina da Glória
Sitzvolleyball
ab 18:30 (13:30) Uhr: Männer: Riocentro – Pavilion 6
Schwimmen
ab 14:30 (09:30) Uhr: Männer und Frauen, Vorlauf: Olympic Aquatics Stadium
Tischtennis
ab 15:00 (10:00) Uhr: Männer: Riocentro – Pavilion 3
Rollstuhlbasketball
ab 14:30 (09:30) Uhr: Frauen: Rio Olympic Arena
Rollstuhlrugby
ab 15:30 (10:30) Uhr: Vorrunde: Carioca Arena 1 – Barra
Rollstuhltennis
17:00 (12:00) Uhr: Männer und Frauen: Olympic Tennis Centre – Court

Samstag, 17. September 2016

Bogenschießen
ab 14:00 (09:00) Uhr: Frauen: Sambódromo
Leichtathletik
ab 15:00 (10:00) Uhr: Männer und Frauen, Vorrunde, Halbfinale, Finale: Olympic Stadium – Engenhão
Radsport
ab 14:30 (09:30) Uhr: Männer und Frauen, Vorlauf: Pontal
Blindenfußball 5-a-side
ab 19:00 (14:00) Uhr: Männer: Olympic Tennis Centre – Court 1
Segeln
17:00 (12:00) Uhr: Männer und Frauen: Marina da Glória
Sitzvolleyball
ab 21:30 (16:30) Uhr: Frauen: Riocentro – Pavilion 6
Schwimmen
ab 14:30 (09:30) Uhr: Männer und Frauen, Vorlauf: Olympic Aquatics Stadium
Tischtennis
ab 15:00 (10:00) Uhr: Männer und Frauen: Riocentro – Pavilion 3
• Rollstuhl-Basketball
ab 14:30 (09:30) Uhr: Männer: Rio Olympic Arena
Rollstuhlrugby
ab 15:30 (10:30) Uhr: Männer und Frauen, Vorrunde: Carioca Arena 1 – Barra

Sonntag, 18. September 2016

Leichtathletik
14:00 (09:00) Uhr: Marathon: Fort Copacabana
Sitzvolleyball
14:30 (09:30) Uhr: Männer, Finale: Riocentro – Pavilion 6
Rollstuhlrugby
ab 14:00 (09:00) Uhr: Männer und Frauen, Finale: Carioca Arena 1 – Barra

ARD und ZDF berichten 60 Stunden live über Paralympics in Rio
ARD-Moderatorin Juliane Möcklinghoff präsentiert ab 7. September die Paralymics im Ersten. (Foto: Morris Mac Matzen/NDR/Das Erste)

ARD-Moderatorin Juliane Möcklinghoff präsentiert ab 7. September die Paralymics im Ersten. (Foto: Morris Mac Matzen/NDR/Das Erste)

Die öffentlich-rechtlichen TV-Sender berichten ausführlich von den Paralympics vom 7. bis 18. September in Rio de Janeiro. ARD und ZDF senden etwa 60 Stunden live. Hinzu kommen Zusammenfassungen, ausführliche Streaming-Angebote sowie die Berichte der ARD-Hörfunkwellen. 2012 hatten ARD und ZDF in ähnlichem Live-Umfang von den Paralympics aus London berichtet. 2008 gab es etwa 30 Stunden live aus Peking zu sehen.

„Wir freuen uns, mit unseren Übertragungen und unserer Berichterstattung im Fernsehen, im Radio und online dazu beitragen zu können, dass die Wettbewerbe für Menschen mit Behinderung die große Beachtung bekommen, die sie verdienen“, sagte Lutz Marmor, Intendant des für die ARD federführenden NDR, in einer Mitteilung am Samstag.

Aus dem gläsernen Studio im Olympia-Park von Rio de Janeiro werden sich ab etwa 23.00 Uhr MESZ an den abwechselnden Sendetagen Juliane Möcklinghoff für die ARD und Yorck Polus für das ZDF melden. Zudem sendet die ARD von 16.05 Uhr an live. Die Eröffnungsfeier am Mittwoch (7. September) überträgt das ZDF von 23.00 Uhr MESZ an. Reporter ist Stefan Bier, unterstützt von Matthias Berg.

Fünf Stunden Zeitunterschied

Insgesamt gibt es an den elf Wettkampftagen 528 Medaillenentscheidungen. 4350 Athleten kämpfen in 22 Sportarten. Mit Triathlon und Kanu stehen zwei neue Disziplinen auf dem paralympischen Programm. Die Wettkampfstätten von Rio konzentrieren sich wie schon bei Olympia in den vier Stadtzonen Barra, Deodora, Maracana und Copacabana.

Aufgrund des Zeitunterschieds von fünf Stunden zur Mitteleuropäischen Sommerzeit finden die meisten Medaillenentscheidungen am späten deutschen Abend statt. Wie bei den Olympischen Spielen bieten ARD und ZDF auch bei den Paralympics gemeinsam eine umfangreiche Audiodeskription aller TV-Sendungen an. Über eine zusätzliche digitale Tonspur werden so die paralympischen Wettbewerbe blinden und sehbehinderten Menschen zugänglich gemacht. Die täglichen TV-Sendezeiten finden Sie ab Mittwoch auf ROLLINGPLANET.

ARD
Nachmittags bietet das ARD-Team an seinen Sendetagen (zum ersten Mal am Donnerstag, 8. September) jeweils ab 16.05 Uhr ein sportliches Magazin aus Rio de Janeiro. Zwischen Livesport und Zusammenfassungen präsentiert die ARD hier auch Studiogespräche und Hintergrundberichte. Am späten deutschen Abend bis tief in die Nacht heißt es „Paralympics total“ – mit bis zu fünf Stunden Live-Sport, Zusammenfassungen des Tages und Interviews im Studio.
Die Hörfunk-Wellen der ARD werden von den Morgensendungen bis zur letzten Tageszusammenfassung, also fast rund um die Uhr, mit Berichten und Reportagen von den ARD-Reporterinnen und -reportern aus Rio versorgt. Neben aktuellen Nachrichten, spannenden Geschichten und Interviews sind auch Live-Reportagen von der Eröffnungs- und Schlussfeier, von der Leichtathletik und vom Schwimmen geplant.
Auf sportschau.de/paralympics erhalten die Nutzerinnen und Nutzer umfassende und aktuelle Informationen über die Spiele in Rio. In einem Livecenter können sie täglich einen Highlight-Video-Livestream sowie an ARD-Sendetagen das ARD-Hauptprogramm als Stream verfolgen. Die wichtigsten Entscheidungen und Storys gibt es als On-Demand-Videos.
Von den Paralympics wird auch der ARD-Text ausführlich berichten. Im Mittelpunkt stehen vor allem die deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Eine große Rolle spielt das Thema Barrierefreiheit für die ARD. Der Beitrag des ARD-Textes ist die Live-Untertitelung sämtlicher Übertragungen der Paralympics aus Rio auf Seite 150.
ZDF
Die Hauptsendung „ZDF Paralympics live“ beginnt zumeist um 23.00 Uhr und endet gegen 2.30 Uhr/3.00 Uhr. In dieser Zeitspanne sind die meisten Entscheidungen vor allem in der Leichtathletik und im Schwimmen live oder mit nur geringem Zeitversatz zu sehen.
Für alle Zuschauer, die die Wettbewerbe nachts nicht verfolgen können, präsentiert das ZDF mit „Paralympics extra“ am folgenden Vormittag ab 9.03 Uhr eine 90-minütige Zusammenfassung der sportlichen Höhepunkte. Darüber hinaus begrüßt Moderator Yorck Polus deutsche Medaillengewinner und weitere Gäste zum Gespräch im Paralympics-Studio. Hintergrundberichte und Erklärstücke bieten den Zuschauern zudem weitere Informationen zu den Wettkämpfen und zum Behindertensport.
Auch das ZDF-Online-Angebot bietet Informationen über die Paralympics rund um die Uhr. In der zentralen Sportart Leichtathletik werden alle Vormittags-Veranstaltungen zusätzlich im Internet gestreamt. Weitere Livestream-Angebote stehen je nach aktueller Lage für die verschiedenen Wettbewerbe zur Verfügung.

(RP/PM/dpa)

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