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Paralympics (9. bis 18. März) barrierefrei im Fernsehen erleben

Für gehörlose und schwerhörige Menschen

Paralympics (9. bis 18. März) barrierefrei im Fernsehen erleben

Zum ersten Mal wird bei einem Sport-Großereignis Gebärdensprachübersetzung angeboten.

Matthias Berg und Yorck Polus berichten für das ZDF von den Paralympics. (Foto: ZDF/Svea Pietschmann)

Matthias Berg und Yorck Polus berichten für das ZDF von den Paralympics. (Foto: ZDF/Svea Pietschmann)

ARD und ZDF übertragen an den Wettkampftagen im Fernsehen rund 60 Stunden Live-Wettkämpfe und Highlights aus Südkorea. Den Auftakt macht das ZDF mit der Live-Übertragung der Eröffnungsfeier der Paralympics am Freitag, 9. März 2018, ab 11.50 Uhr, kommentiert von Moderator Yorck Polus und dem langjährigen ZDF-Experten Matthias Berg.

„Paralympics live“ im ZDF heißt es auch an den folgenden vier Wettkampftagen bis einschließlich Dienstag, 13. März 2018. Die ARD übernimmt die weitere Berichterstattung ab Mittwoch, 14. März 2018. Hauptmoderatorin ist dann Stephanie Müller-Spirra, Experten im Studio sind Gerd Schönfelder – der erfolgreichste Athlet der Paralympicsgeschichte – sowie die beiden Leichtathleten Niko Kappel und Mathias Mester.

Erstmals mit Übersetzung in DGS

Die MDR-Moderatorin Stephanie Müller-Spirra meldet sich als Hauptmoderatorin aus dem ARD-Paralympics-Studio. (Foto: MDR/Reiner Freese)

Die MDR-Moderatorin Stephanie Müller-Spirra meldet sich als Hauptmoderatorin aus dem ARD-Paralympics-Studio. (Foto: MDR/Reiner Freese)

Die Tageszusammenfassungen werden erstmals mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache (DGS) für hörbehinderte Menschen angeboten (als Livestream auf sportschau.de/paralympics, auf paralympics.zdf.de bzw. über HbbTV).

Die Liveberichte von den paralympischen Wettkämpfen im Ersten und im ZDF werden mit Audiodeskription für Menschen mit Seheinschränkungen bereitgestellt, wie bereits zu den vor wenigen Tagen zu Ende gegangenen Olympischen Winterspielen. Diese Live-Audiodeskription wird auch als Audiostream, zum Beispiel für die mobile Nutzung angeboten.

Auch in „Leichter Sprache“

Der MDR verantwortet zum ersten Mal, zentral von Leipzig aus, diese beiden barrierefreien Serviceangebote für die ausstrahlenden Sender. Außerdem stehen alle Sendungen wie gewohnt mit Untertitelung zur Verfügung. Speziell für die Paralympics wurden Gebärdendolmetscher an den Hochschulen Westsachsen in Zwickau und Magdeburg-Stendal, in Zusammenarbeit mit der sächsischen Landesdolmetscherzentrale für Gebärdensprache, in der Übersetzung paralympischer Begriffe trainiert.

Barrierefreie Hintergrundinformationen rund um die Paralympics komplettieren das inklusive Angebot. So werden zum Beispiel die sechs Grundsportarten Ski-Alpin, Skilanglauf, Biathlon, Rollstuhl-Curling, Para-Snowboard und Schlitten-Eishockey im Para-Sport zusätzlich in Gebärdensprache erklärt. Ergänzend zur aktuellen Berichterstattung im Ersten und im ZDF können Hintergrundinformationen und die sportlichen Höhepunkte aus der Nacht zum Nachlesen täglich auch in „Leichter Sprache“ auf sportschau.de/paralympics abgerufen werden.

Diese Sportler starten bei den Paralympics für Deutschland

Elf Frauen und neun Männer sind in den nordischen und alpinen Skiwettbewerben sowie im Rollstuhlcurling dabei. Nach Südkorea reisen auch vier Begleitläufer. Der Kader im Überblick:

Para Ski alpin

Anna-Lena Forster (BRSV Radolfzell), Georg Kreiter (RSV Murnau), Thomas Nolte (MTV Braunschweig), Anna-Maria Rieder (RSV Murnau), Noemi Ristau (SF/BG Marburg), Andrea Rothfuss (VSG Mitteltal), Anna Schaffelhuber (TSV Bayerbach), Begleitläufer: Lucien Gerkau (Noemi Ristau).

Para Ski nordisch

Alexander Ehler (SV Kirchzarten), Andrea Eskau (USC Magdeburg), Martin Fleig (Ring der Körperbehinderten Freiburg), Vivian Hösch (Ring der Körperbehinderten Freiburg), Clara Klug (PSV München), Steffen Lehmker (WSV Clausthal-Zellerfeld), Nico Messinger (Ring der Körperbehinderten Freiburg), Anja Wicker (MTV Stuttgart), Begleitläufer: Martin Härtl (Clara Klug), Lutz Klausmann (Nico Messinger), Florian Schillinger (Vivian Hösch).

Rollstuhlcurling

Wolf Meißner (CC Füssen), Heike Melchior (Eintracht Frankfurt), Harald Pavel (CC Schwenningen), Christiane Putzich (CC Füssen), Martin Schlitt (Eintracht Frankfurt).

(RP/PM)

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1 Kommentar

1 Kommentar

  1. Lydiaswelt

    8. März 2018 um 15:19

    Schade, dass die Teilhabe für Menschen mit einer Sinnesbehinderung noch immer etwas besonderes ist.

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