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Privatbüro: Für Rollstuhlfahrer kein Anspruch auf Fahrstuhl von Rentenversicherung

Alltag

Privatbüro: Für Rollstuhlfahrer kein Anspruch auf Fahrstuhl von Rentenversicherung

Privatbüro im 1. Stock: Ein 48-jähriger Konstruktionsleiter plante den Aufzug in seinem neuen Haus und beantragte eine Kostenbeteiligung.

Ein 48-jähriger Konstruktionsleiter plante den Aufzug in seinem neuen Haus und beantragte eine Kostenbeteiligung.

Im Fahrstuhl (Symbolfoto: Matthias Groll/pixelio.de)

Im Fahrstuhl (Symbolfoto: Matthias Groll/pixelio.de)

Die Rentenversicherung muss einem Rollstuhlfahrer nicht einen Fahrstuhl bezahlen, um damit sein privates Arbeitszimmer im ersten Stock zu erreichen. Das hat das Landessozialgericht in Darmstadt am Dienstag entschieden. Das Arbeitszimmer in der ersten Etage des neu gebauten Einfamilienhauses einzurichten, sei die persönliche Entscheidung des Mannes gewesen, begründete das Gericht das Urteil. Ein Anspruch auf finanzielle Förderung bestehe daher nicht.

Ein 48-jähriger Konstruktionsleiter plante den Aufzug in seinem neuen Haus und beantragte hierfür bei der Rentenversicherung eine Kostenbeteiligung. Die Versicherung lehnte ab, den Fahrstuhl finanziell zu fördern, da das Arbeitszimmer nicht zwingend im ersten Stock sein müsse. Darüber hinaus habe der 48-Jährige bereits einen behindertengerechten Arbeitsplatz.

(RP/dpa)

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1 Kommentar

1 Kommentar

  1. Helmut Gotschy

    20. Januar 2016 um 10:20

    Ich habe in meinem Haus seit 6 Jahren einen Aufzug mit 4 Stopps. Die KFW-Kreditanstalt hat ein Darlehen zur Verwendung eines barrierefreien Umbaus abgelehnt mit der Begründung: Es gäbe dort keinen Platz für eine Begleitperson.

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