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ROLLINGPLANET zeigt 10 starke Frauen, die auf Facebook verboten waren

Brustkrebs

ROLLINGPLANET zeigt 10 starke Frauen, die auf Facebook verboten waren

Das soziale Netzwerk erlaubt Fotos von Brustkrebspatientinnen – aber auch künftig nur dann, wenn sie nicht von einer Operation gekennzeichnet sind.

Das soziale Netzwerk erlaubt Fotos von Brustkrebspatientinnen – aber auch künftig nur dann, wenn sie nicht von einer Operation gekennzeichnet sind.

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Alle Fotos: David Jay

Facebook erlaubt das Posten von Brustentfernungs-Fotos, nachdem über 20.000 Menschen diese Richtlinie gefordert und eine Change.org-Petition unterschrieben haben. Vor dieser Massenbewegung hat Facebook permanent Aktbilder von Frauen nach einer Masektomie von der Plattform entfernt und geriet massiv unter Beschuss.

Jetzt argumentiert das soziale Netzwerk, dass das Teilen solcher Bilder zur Bewusstseinbildung für Krebs beitragen kann. Allerdings schränkt Facebook ein, dass auch künftig nicht jene Fotos gepostet werden dürfen, auf denen Brüste gänzlich entblößt beziehungsweise – ROLLINGPLANET staunt – von einer Operation gezeichnet sind.

Zensur bei Facebook

DavidJayAuch der New Yorker Mode-Fotograf David Jay (kleines Foto links), der eine Bildserie von Frauen nach einer Masektomie auf das Netzwerk gestellt hat, musste feststellen, dass diese kurze Zeit später entfernt wurde. Jay hatte das Fotoprojekt „The SCAR Projekt“ gestartet, nachdem eine 32-jährige Freundin Brustkrebs bekommen hatte. Nachdem die neue Regelung bestimmt wurde, entschuldigte sich Facebook bei ihm und schaltete einen Teil seiner Bilder frei.

„Im Gegensatz zu den frauenfeindlichen Gewalt-Inhalten hat Facebook in diesem Fall nicht einzugreifen. Hier geben betroffene Personen von sich aus ihre Fotos preis – diese werden nicht unerlaubt von Dritten gemacht und veröffentlicht. Die Betroffenen haben das Bedürfnis, über das Thema öffentlich zu sprechen und zu informieren“, betont Social-Media-Experte Günter Jaritz von c’quence. Auch die Printmedien porträtierten betroffene Frauen immer mehr in selbstbewusster Pose.

Mut, sich über die Krankheit auszutauschen

Facebook ist dem Fachmann zufolge ein optimales Medium für das Weitertragen derartiger öffentlicher Belange zur Bewusstseinsschaffung. „Zudem wäre Facebook ebenfalls eine Plattform, auf der auch Männer ihren Kommentar zu diesem speziellen Sachverhalt preisgeben und mitreden können“, so Jaritz.

Die Möglichkeit, auch die männliche Seite zu den Betroffenen nach einer Masektomie zu geben, könne demnach vielen Frauen Mut geben, sich auch mit ihren eigenen Männern über ihre Krankheit und Operation auszutauschen.

(RP/pte)

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6 Kommentare

6 Kommentare

  1. Sabine Zumdohme

    14. Juni 2013 um 15:10

    mutig….

  2. David Siems

    14. Juni 2013 um 17:28

    Hut ab.

  3. Lucie Fer

    14. Juni 2013 um 17:52

    dieser frau gehört meine ganze anerkennung!!! das gibt anderen mut und hoffnung!!!

  4. Andrea Bröker

    15. Juni 2013 um 13:27

    Aber das ist das Leben. Es ist nicht immer schön und viele Leute wollen das nicht sehen. Aber dennoch sollte es gezeigt werden dürfen.

  5. Heidi

    17. Oktober 2013 um 18:35

    Zu solchen Fotos gehört Mut. Es ist diesen Frauen an zu sehen, daß eine Brustamputation zwar einen großen Verlust dar stellt und die Auseinandersetzung mit der Krankheit Krebs auch ein Überlebskampf ist, den man verlieren kann. Doch wer ihn gewinnt, gewinnt nicht nur an Lebensfreude, er gewinnt auch an Atraktivität. Das Leben geht weiter und kann Spaß machen. Mit und ohne Busen.

  6. Erika Hoffmann-Zbranek

    24. August 2016 um 07:46

    meine anerkennung und mein respekt

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