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Thuringia Bulls greifen nach dem Titel

Rollstuhlbasketball

Thuringia Bulls greifen nach dem Titel

Im Playoff-Finale sind die Rollstuhlbasketballer aus Thüringen Favorit gegen den Titelverteidiger RSV Lahn-Dill.

Hier hat RSV-Spieler Philipp Häfeli den Ball, nach dem Titel greifen jedoch die Thuringia Bulls. (Foto: Armin Diekmann)

Hier hat RSV-Spieler Philipp Häfeli den Ball, nach dem Titel greifen jedoch die Thuringia Bulls. (Foto: Armin Diekmann)

Am Samstag um 18 Uhr im thüringischen Elxleben kommt es zum möglicherweise bereits entscheidenden Duell um den Meistertitel zwischen Thuringia Bulls und RSV Lahn-Dill. Den Matchball der „best-of-three“-Finalserie haben sich die Thuringia Bulls durch einen klaren 81:46-Erfolg am vergangenen Samstag in der Wetzlarer August-Bebel-Sporthalle erkämpft. Nach 2016 können sie zum zweiten Mal Deutscher Meister werden.

Michael Engel, Coach der Gastgeber, warnt sein Team mit dem Hinweis, Lahn-Dill komme immer dann zurück, wenn die Lage am schwierigsten scheint: „Kein anderes Team hat so viel Erfahrung mit dem aussichtslosen Moment wie der Serienmeister, und wir sind gut beraten, wenn wir Spiel eins komplett aus dem Kopf bekommen.“

„Wir wollen Lahn Dill nicht zurücklassen in die Serie und unseren Heimvorteil ausspielen“, so Thuringia-Bulls-Kapitän Raimund Beginskis. „Wir haben zwar mit 35 Punkten Plus in Wetzlar gewonnen, aber zwei Niederlagen mit einem Punkt machen diesen Husarenritt wertlos, und das wollen wir unbedingt vermeiden.“

Kann RSV drittes Spiel erzwingen?

Auf der anderen Seite übt sich RSV-Trainer Ralf Neumann in Optimismus: „Wir müssen die erste Partie einfach abhaken, unser Spiel taktisch aufzwingen und dann haben wir auch eine Chance. Das Gute an der Höhe der Niederlage im ersten Finalspiel ist dabei, dass keiner nach einer Ausrede suchen muss, jeder weiß, dass wir diese Partie zurecht und verdient verloren haben.“

Nach einer fast makellosen Hauptrunde in der RBBL, zwei klaren Erfolgen im Halbfinale gegen die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden und dem Vorteil des Matchballes in der Finalserie sind die Thuringia Bulls in ihrer Heimstätte Favorit. Für den 13-fachen Meister und Titelverteidiger RSV Lahn-Dill gilt es dabei vor allem, das US-Duo Williams und Matt Scott in ihrem Wirkungsradius einzuschränken, ohne dabei den Fokus auf die beiden Center Aliaksandr Halouski und Vahid Gholomazad zu verlieren, wenn sie ein drittes Spiel erzwingen wollen. Dieses würde am Sonntag, 14 Uhr, an gleicher Stelle stattfinden.

(RP/TB/aj)

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