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Rollstuhlbasketball: Wer wird deutscher Pokalsieger 2019?

München

Rollstuhlbasketball: Wer wird deutscher Pokalsieger 2019?

Final Four in München steht bevor – mit einem klaren Favoriten. Oder wie war das mit den besonderen Gesetzen?

Kämpfen am Samstag um den Einzug ins Finale: Trier (hier in schwarzen Trikots) und Lahn-Dill (weiß). (Archivfoto: Ligaspiel im Februar, Armin Diekmann)

Kämpfen am Samstag um den Einzug ins Finale: Trier (hier in schwarzen Trikots) und Lahn-Dill (weiß). (Archivfoto: Ligaspiel im Februar, Armin Diekmann)

Am Wochenende steht die erste große Titel-Entscheidung der Rollstuhlbasketball-Saison 2018/19 bevor. In der Säbener Halle in München wird der deutsche Pokalsieger 2019 gesucht. Vier Mannschaften kämpfen im Final Four um die begehrte Trophäe des Deutschen Rollstuhlsport Verbands. Mit dabei sind neben dem Gastgeber aus München, den RBB München Iguanas, auch die Doneck Dolphins Trier, die RSB Thuringia Bulls sowie der RSV Lahn Dill.

Betrachtet man die vier Teams genauer, sollten die Favoritenrollen klar verteilt sein. Angefangen bei den RSB Thuringia Bulls, welche als amtierender deutscher Meister sowie Champions League Sieger die Reise nach München antreten. Die Bullen aus Elxleben sind in der laufenden Saison noch ungeschlagen und streben nach 2016 ihren zweiten Pokaltriumph der noch jungen Vereinsgeschichte an. Bereits 14-mal durfte diesen der RSV Lahn Dill feiern. Zuletzt 2018, als der Rekord-Pokalsieger vor heimischer Kulisse im Finale die Füchse von Hannover United bezwang. Wie der Kontrahent aus Thüringen haben auch die Rollis aus Wetzlar in den diesjährigen Titelentscheidungen noch alle Eisen im Feuer. Neben den Halbfinal-Playoffs um die deutsche Meisterschaft stehen beide Teams auch Anfang Mai im Champions League Final Four, dem Finale der höchsten europäischen Spielklasse.

Titel bereits vergeben – oder doch nicht?

Liest man das erste Aufgebot, sollte der Titel 2019 eigentlich bereits vergeben sein. Doch bekannterweise hat der Pokalwettbewerb seine eigenen Gesetzte. Und so hoffen nicht nur die Doneck Dolphins aus Trier, sondern auch die erstmals in der Vereinsgeschichte überhaupt in einem Final Four aufrollenden RBB München Iguanas auf eine Überraschung. Beide Teams stehen dabei vor einer großen Herausforderung. Die Delphine aus Trier, die mit Dirk Passiwan einen der besten deutschen Schützen überhaupt in den eigenen Reihen wissen und bereits das ein oder andere Mal für Aufsehen gegen einen Favoriten sorgten, sehen sich im ersten Halbfinale am Samstag Nachmittag um 15 Uhr dem Rekord-Champion aus Wetzlar gegenüber. Nur wenige Stunden später versuchen die Leguane mit der Unterstützung der zahlreichen heimischen Fans im Rücken in ihrem Wohnzimmer, dem Iguana Dome, um 18 Uhr die Bullen aus Elxleben bei den Hörnern zu packen.

Das Finale wird dann keine 24 Stunden später an selber Wirkungsstätte um 15 Uhr ausgetragen. Insgesamt ist es das 35. Endspiel des deutschen Pokalwettbewerbs, der seit 1985 ausgespielt wird.

DRS-Pokal, Final Four

Samstag, 30. März 2019, 15:00 Uhr: Dolphins Trier – RSV Lahn-Dill
Samstag, 30. März 2019, 18:00 Uhr: RBB München Iguanas – RSB Thuringia Bulls

DRS-Pokal, Finale

Sonntag, 31. März 2019, 15:00 Uhr

(tf)

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