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RSB Thuringia Bulls sind Champions-League-Sieger 2019

Rollstuhlbasketball

RSB Thuringia Bulls sind Champions-League-Sieger 2019

Deutsche Erfolgsbilanz in der europäischen Rollstuhlbasketball-Elite – RSV Lahn Dill gewinnt Spiel um Platz 3.

Alter und neuer Champions-League-Sieger: RSB Thuringia Bulls (Foto: Steffie Wunderl)

Alter und neuer Champions-League-Sieger: RSB Thuringia Bulls (Foto: Steffie Wunderl)

Die RSB Thuringia Bulls sind Champions League Sieger 2019. In einem packenden Finale am Samstagabend gegen den spanischen Topclub CD Ilunion Madrid behielten die Rollis aus Thüringen am Ende die Nerven und verteidigten mit einem 71:69-Erfolg den Titel in Europas höchster Spielklasse. Der zweite deutsche Vertreter, der RSV Lahn Dill, holte sich mit einem 81:64 Sieg über BSR Amiab Abacete verdient die Bronzemedaille.

Deutsch-deutsche Begegnung: Der Weg ins Finale

Im deutsch-deutschen Halbfinale am Freitag zeigte die Anzeigetafel auf dem Parkett im polnischen Walbrzych nach der Schlusssirene einen deutlichen 78:49-Erfolg der Thuringia Bulls über den Ligakontrahenten RSV Lahn Dill. Zur Halbzeit hatte sich das Team aus Elxleben bereits einen 12 Punkte-Vorsprung zum 33:21 erarbeitet. Doch anders als im Pokalfinale Ende März blieb dieses Mal die vom RSV erhoffte Wende im Spiel aus. Die Thuringia Bulls agierten souverän und legten schon im dritten Viertel frühzeitig die Weichen für den zweiten Finaleinzug nach 2018. Bereits zuvor hatte sich im ersten, rein spanischen Halbfinale, CD Ilunion Madrid gegen BSR Amiab Albacete mit 74:58 durchgesetzt.

Zwei der besten drei Mannschaften Europas kommen aus der RBBL

Bevor es am Samstag Abend zur Neuauflage des Finals von 2018 kommen sollte, stand zunächst um 15 Uhr das Spiel um Platz drei auf dem Programm. Der angeschlagene Rekordmeister aus Wetzlar wollte eine deutliche Reaktion auf die Tags zuvor erlittene Niederlage zeigen. Angeführt von einem bärenstarken Thomas Böhme, der 40 Punkte zum Erfolg seiner Mannschaft beisteuerte, rollte der RSV Lahn Dill einen 81:64 Erfolg und damit Bronze ein.

Um 17:30 Uhr kam es dann zu einem wahren Showdown in der Königsklasse. Ein Spiel auf Augenhöhe, das bis zum Schluss spannend bleiben sollte. Noch zur Pause lagen die Bullen aus Elxleben mit 31:34 zurück. Doch mit ihrer ganzen Klasse und individuellen Stärke, die sich an diesem Tag vor allem in Person von Jake Williams zeigte, drehte der RSB das Spiel und sicherte sich am Ende nervenstark mit 71:69 verdient den Titel in der IBWF Champions League.

Damit kommen zwei der besten drei Mannschaften Europas aus der deutschen Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL). Mit Jake Williams, Jitske Visser (Thuringia Bulls), Thomas Böhme und Brian Bell (Lahn-Dill) stellten die deutschen Teams zudem vier Spieler im All Star Team des Turniers.

(tf)

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