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Schlagerstar Bernhard Brink will Menschen mit Behinderung nicht beleidigt haben

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Schlagerstar Bernhard Brink will Menschen mit Behinderung nicht beleidigt haben

Außerdem: Quälte Delta Air Lines eine Frau mit Multipler Sklerose? +++ Rollstuhl-Rapper Nicolas Uhl

Bernhard Brink (Archivfoto aus dem Jahr 2014: Dirk Vorderstraße - Eigenes Werk, <a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=31341974" rel="noopener" target="_blank">CC BY 3.0</a>)

Bernhard Brink (Archivfoto aus dem Jahr 2014: Dirk Vorderstraße – Eigenes Werk, CC BY 3.0)

Bei einem Konzert in Kroatien soll Schlagersänger Bernhard Brink einen behinderten Fan beleidigt haben. Die österreichische „Kronen Zeitung“ berichtete, der Sänger habe zu einem jungen Mann mit Down-Syndrom gesagt: „Was schaust du so blöd? Bist du besoffen?“. Eine ebenfalls behinderte junge Frau, die ein Handyfoto von Brink machen wollte, blaffte er laut der Zeitung an: „Geh mit deinem Handy weg, damit spielen kannst du auch zu Hause.“ „Bild“ zitiert den „Kronen Zeitung“-Redakteur Wilfried Krierer: „Ich hatte nicht das Gefühl, dass Brink besoffen war. Aber sein Benehmen war an Arroganz nicht zu überbieten. Dafür gab es 800 Zeugen.“ Im Gespräch mit NDR 1 Niedersachsen hat Brink die Vorwürfe zurückgewiesen. Er entschuldige sich, falls er missverstanden worden sei. NDR, Bild

Delta Air Lines soll eine Frau mit Multipler Sklerose an einen Rollstuhl gefesselt haben

(Foto: Nathan Saliagas)

(Foto: Nathan Saliagas)

Als die schwerkranke Frau vor Schmerzen anfing zu weinen, wies ein Angestellter der Fluglinie sie angeblich an, „die Fresse zu halten“. Jetzt geht ihr Sohn Nathan Saliagas mit einem Appell an die Öffentlichkeit. Saliagas zufolge hat Delta Air Lines seiner Familie als Entschädigung 20.000 Bonusmeilen angeboten. Das reicht ihm allerdings nicht. Er will, dass sich die Fluglinie in Zukunft besser um Menschen mit Behinderungen kümmert. Vice

Inklusion durch Hip-Hop-Songs

Nicolas Uhl  hat sein erstes Album „Roll to the beat“ herausgebracht. (Foto: SternTV)

Nicolas Uhl hat sein erstes Album „Roll to the beat“ herausgebracht. (Foto: SternTV)

Rollstuhl-Rapper Nicolas Uhl (27) kam mit einem seltenen Gen-Defekt zu Welt. Seine Gliedmaßen sind kaum gewachsen. Dadurch ist er zwar behindert. Jedoch nicht daran gehindert, sein Leben eigenständig zu gestalten. Das bringt er vor allem in seinen Rap-Songs zum Ausdruck. „Ich kann natürlich nicht Break-Dance tanzen. Das geht nicht. Aber ich kann den Arm so bewegen und mit dem Kopf nicken. Was auch sehr wichtig ist im Hip-Hop.“ Und er nimmt sich und seine Behinderung gerne „auf die Schippe“, wie er sagt. Daheim in Offenburg ist Uhl alias „Drive-By“, so sein Künstlername, mittlerweile zur Marke avanciert, kaum jemand, der ihn dort nicht kennt. Video: SternTV

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