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Steinmeier setzt sich für Menschen mit Down-Syndrom ein

Down-Syndrom

Steinmeier setzt sich für Menschen mit Down-Syndrom ein

Der Bundespräsident betont: „Ein Thema, das unsere gesamte Gesellschaft angeht: das Leben mit Trisomie.“

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (l.) spricht mit Natalie Dedreux und Sebastian Urbanski (im Vordergrund), Mitglied im Bundesvorstand der Lebenshilfe. (Foto: Guido Bergmann/Bundesregierung)

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (l.) spricht mit Natalie Dedreux und Sebastian Urbanski (im Vordergrund), Mitglied im Bundesvorstand der Lebenshilfe. (Foto: Guido Bergmann/Bundesregierung)

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich demonstrativ für Menschen mit Down-Syndrom eingesetzt. „Es ist normal, verschieden zu sein“, schrieb er am Mittwoch auf seiner Facebook-Seite.

„Dafür steht Artikel 1 unseres Grundgesetzes zur Würde des Menschen. Es ist unser Anspruch an eine menschliche Gesellschaft, dafür einzustehen.“

Steinmeier hatte sich zuvor im Schloss Bellevue mit Natalie Dedreux getroffen, die mit Trisomie 21 geboren wurde und sich für die Anliegen von Menschen mit Down-Syndrom einsetzt. An dem Gespräch nahm laut Präsidialamt auch Sebastian Urbanski vom Bundesvorstand der Lebenshilfe e.V. teil.

„Ein Thema, das unsere gesamte Gesellschaft angeht: das Leben mit Trisomie“, schrieb Steinmeier nach dem Treffen weiter auf Facebook.

Wunsch von Natalie Dedreux geht in Erfüllung

Die heute 20-jährige Dedreux war bekannt geworden, als sie im Bundestagswahlkampf 2017 bei einer Veranstaltung Kanzlerin Angela Merkel (CDU) fragte, warum man in Deutschland Babys mit Down-Syndrom noch bis kurz vor der Geburt abtreiben dürfe. Neun von zehn Babys mit Down-Syndrom würden hierzulande nicht geboren. (ROLLINGPLANET berichtete: Hallo Frau Merkel, Natalie Dedreux würde sich gerne mal länger mit Ihnen unterhalten und Merkel und die junge Frau Natalie – „Ich will auf der Welt bleiben“

Vor wenigen Tagen hatte Dedreux in einem Deutschlandfunk-Interview auf die Frage, welchen Politiker sie gern noch treffen würde, Steinmeier genannt. „Dem würde ich auch sagen wollen, dass es Menschen mit Down-Syndrom auf der Welt geben soll“, sagte die junge Frau.

(RP/dpa)

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