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Unsere Angie zur inklusiven 2030-Agenda: Wir schaffen das

Gesellschaft & Politik

Unsere Angie zur inklusiven 2030-Agenda: Wir schaffen das

Kanzlerin Merkel informiert sich beim CDU-Parteitag über die Arbeit der Christoffel-Blindenmission.

Kanzlerin Merkel informiert sich beim CDU-Parteitag über die Arbeit der Christoffel-Blindenmission.

Bundeskanzlerin Angela Merkel im Gespräch mit CBM-Geschäftsführer Dr. Rainer Brockhaus (l.) und Jan-Thilo Klimisch, Referent Anwaltschaftliche Arbeit (Foto: CBM)

Bundeskanzlerin Angela Merkel im Gespräch mit CBM-Geschäftsführer Dr. Rainer Brockhaus (l.) und Jan-Thilo Klimisch, Referent Anwaltschaftliche Arbeit (Foto: CBM)

Beim Bundesparteitag der CDU in Karlsruhe hat Bundeskanzlerin Angela Merkel am Dienstag Unterstützung für eine inklusive Umsetzung der 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung signalisiert – allerdings bleibt ihr auch gar nichts anderes übrig (ROLLINGPLANET berichtete: Durchbruch: Vereinte Nationen beschließen inklusive Entwicklungsziele).

Unsere Super-Angie besuchte am Rande des Parteitags den Informationsstand der Christoffel-Blindenmission (CBM) und sprach mit CBM-Geschäftsführer Dr. Rainer Brockhaus über die Arbeit der Entwicklungshilfeorganisation. Er interpretierte anschließend die kurze Unterhaltung so: „Es gab Rückenwind von der Bundeskanzlerin“ (heißt neuerdings bekanntlich: „Wir schaffen das“).

Zusage für inklusive Umsetzung der neuen Entwicklungsziele

Bei diesem Treffen ging es vorrangig um zwei zentrale Themen der CBM: Zum einen erfordern die neuen globalen Entwicklungsziele die Einbindung von Menschen mit Behinderungen. Nur wenn auch sie berücksichtigt sind, kann die weltweite Armut erfolgreich bekämpft werden. Zum anderen hatte die Bundesregierung beim G7-Gipfel in Elmau im Juni zugesichert, die Gesundheitssysteme in Entwicklungsländern zu stärken. Damit wollen die Staats- und Regierungschefs der G7 unter anderem vernachlässigte Tropenkrankheiten bekämpfen. Diese Krankheiten treffen meist die Ärmsten der Armen und führen oftmals zu Behinderungen.

Gemeinsam gibt es eine Chance für Verbesserungen

Die Zusage Merkels, dass die Regierung diese Themen ernst nimmt, wertet Brockhaus als gutes Zeichen: „Nach wie vor leben mehr als 80 Prozent der Menschen mit Behinderungen in Armut. Dies zu ändern, ist eine große weltweite Herausforderung, die wir nur gemeinsam bewältigen können. Der Rückhalt der Bundeskanzlerin bei einer inklusiven Umsetzung der Entwicklungsziele ist ein wichtiger Schritt nach vorne, um einer Milliarde Menschen mit Behinderungen ein besseres Leben zu ermöglichen.“

ROLLINGPLANET gibt die Hoffnung nicht auf: Wir schaffen das. Vorausgesetzt, Horst mischt sich nicht ein.

(RP/PM)

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1 Kommentar

1 Kommentar

  1. Stefan Weber

    15. Dezember 2015 um 12:24

    Das ist ja alles schön und gut. Aber wenn Deutschland es nicht mal schafft, oder gewillt ist, die UN-BRK hierzulande 1:1 umzusetzen, dann sollte Super-Angie nicht so grosse Töne spucken.

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